AHA sieht weiterhin B 6n als Beispiel einer falschen Verkehrs-, Umwelt, Naturschutz- und Finanzpolitik

Gegenwärtig stellen u.a. der Weiterbau Westumfahrung Bundesautobahn (BAB) 143, Nordverlängerung der BAB 14 sowie der Saale-Elster-Kanal und Pläne zum Saaleseitenkanal die Hauptstreitpunkte in Richtung einer modernen, zeitgerechten und umweltorientierten Verkehrspolitik dar.

In dieser Reihe ist der Neubau der B 6n zu sehen, welcher in den Bundesverkehrswegeplänen 1992 und 2013 enthalten ist, ursprünglich als BAB 36 geplant war und eine baldige Strecke zwischen BAB 365 und BAB im Umfang von ca. 127 km Länge umfasst. Die vom Bund anvisierten Investitionen im Umfang von 710 Millionen Euro führen im vierspurigen Bereich bis zur BAB 14 in einer Länge von ca. 87 km und einer Breite 26 m zu einen Flächenverbrauch im Umfang von ca. 2.262.000 m² = 2,262 km². Hinzu kommt die ca. 40 km lange dreispurige Strecke zwischen BAB 14 und BAB 9 mit einer Breite von 21 m, was einen Flächenverbrauch im Umfang von 1.040.000 m² = 1,04 km² zur Folge hat. Somit beträgt der Flächenverbrauch durch die B 6n insgesamt 3.302.000 m² = 3,302 km².

Ferner hat die B 6n zur Zerschneidung wertvoller Feldlandschaften sowie der Auenlandschaften von Bode, Selke und nicht zuletzt der Saaleaue zwischen den Städten Bernburg und Nienburg geführt. Darüber hinaus ist eine Einengung von Überflutungsgebieten entlang der ebengenannten Fließgewässer erfolgt und ist mit vermehrten Einträgen von Schadstoffen, Feinstaub und Lärm in Wohngebieten, Umwelt, Natur und Landschaft zu rechnen.

Die nunmehr angedachte weitere Fortsetzung der B 6n in Richtung Osten in zwei, von der Landesregierung von Sachsen-Anhalt für den Bundesverkehrswegeplan 2016 angemeldeten Varianten, bedrohen zum Einen die arten- und strukturreiche Fluss- und Auenlandschaft der Mulde, welche in dem Abschnitt zum ca. 1.191 ha großen Naturschutzgebiet gehört und zum Anderen die in Sachsen-Anhalt und Sachsen befindliche ca. 7,88 km² befindliche Dübener Heide. Die Dübener Heide ist bekanntlich ein sehr bedeutsames Waldgebiet, welches auf einer Fläche von ca. 7,7 km² als Naturpark ausgewiesen ist, wertvolle Moorlandschaften besitzt sowie eingebettet zwischen den Fluss- und Auenlandschaften von Elbe und Mulde einen sehr wichtigen Biotopverbundraum darstellt und als bedeutsames Tourismusgebiet fungiert.

Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist das schon alleine eine Entwicklung, welche die Belange des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes sowie der ordnungsgemäßen Wohn- und Lebensqualität nicht ausreichend bis gar nicht berücksichtigt. Der AHA fordert daher ein massives Umdenken in der Verkehrs-, Umwelt-, Naturschutz- und Finanzpolitik, um derartige Verkehrsprojekte nicht weiter fortzusetzen und räumlich auszudehnen. Dies wäre auch ein sehr wichtiger deutscher Beitrag bei der Umsetzung der im Ergebnis der Klimakonferenz vom 30.11-11.12.2015 in Paris von 195 Staaten der Erde getroffenen Klimaschutzvereinbarung.

Der ehrenamtliche und gemeinnützige AHA sieht hier die Notwendigkeit in dem Gesamtraum sich verstärkt für einen intensiven und nachhaltigen Schutz, Erhalt und Entwicklung von Landschaft, Natur und Umwelt einzusetzen. Interessenten können sich unter folgenden Anschriften melden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg
in attac-Villa Könnern
Bahnhofstraße 06
06420 Könnern (Saale)
Tel.: 034691/52435
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen

Evangelisches Kirchspiel Wolfen
OT Wolfen
Leipziger Straße 81
06766 Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 0173 – 9917836
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de


AHA sieht weiterhin B 6n als Beispiel einer falschen Verkehrs-, Umwelt, Naturschutz- und Finanzpolitik

Gegenwärtig stellen u.a. der Weiterbau Westumfahrung Bundesautobahn (BAB) 143, Nordverlängerung der BAB 14 sowie der Saale-Elster-Kanal und Pläne zum Saaleseitenkanal die Hauptstreitpunkte in Richtung einer modernen, zeitgerechten und umweltorientierten Verkehrspolitik dar.
In dieser Reihe ist der Neubau der B 6n zu sehen, welcher in den Bundesverkehrswegeplänen 1992 und 2013 enthalten ist, ursprünglich als BAB 36 geplant war und eine baldige Strecke zwischen BAB 365 und BAB im Umfang von ca. 127 km Länge umfasst. Die vom Bund anvisierten Investitionen im Umfang von 710 Millionen Euro führen im vierspurigen Bereich bis zur BAB 14 in einer Länge von ca. 87 km und einer Breite 26 m zu einen Flächenverbrauch im Umfang von ca. 2.262.000 m² = 2,262 km². Hinzu kommt die ca. 40 km lange dreispurige Strecke zwischen BAB 14 und BAB 9 mit einer Breite von 21 m, was einen Flächenverbrauch im Umfang von 1.040.000 m² = 1,04 km² zur Folge hat. Somit beträgt der Flächenverbrauch durch die B 6n insgesamt 3.302.000 m² = 3,302 km².
Ferner hat die B 6n zur Zerschneidung wertvoller Feldlandschaften sowie der Auenlandschaften von Bode, Selke und nicht zuletzt der Saaleaue zwischen den Städten Bernburg und Nienburg geführt. Darüber hinaus ist eine Einengung von Überflutungsgebieten entlang der ebengenannten Fließgewässer erfolgt und ist mit vermehrten Einträgen von Schadstoffen, Feinstaub und Lärm in Wohngebieten, Umwelt, Natur und Landschaft zu rechnen.

Die nunmehr angedachte weitere Fortsetzung der B 6n in Richtung Osten in zwei, von der Landesregierung von Sachsen-Anhalt für den Bundesverkehrswegeplan 2016 angemeldeten Varianten, bedrohen zum Einen die arten- und strukturreiche Fluss- und Auenlandschaft der Mulde, welche in dem Abschnitt zum ca. 1.191 ha großen Naturschutzgebiet gehört und zum Anderen die in Sachsen-Anhalt und Sachsen befindliche ca. 7,88 km² befindliche Dübener Heide. Die Dübener Heide ist bekanntlich ein sehr bedeutsames Waldgebiet, welches auf einer Fläche von ca. 7,7 km² als Naturpark ausgewiesen ist, wertvolle Moorlandschaften besitzt sowie eingebettet zwischen den Fluss- und Auenlandschaften von Elbe und Mulde einen sehr wichtigen Biotopverbundraum darstellt und als bedeutsames Tourismusgebiet fungiert.

Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist das schon alleine eine Entwicklung, welche die Belange des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes sowie der ordnungsgemäßen Wohn- und Lebensqualität nicht ausreichend bis gar nicht berücksichtigt. Der AHA fordert daher ein massives Umdenken in der Verkehrs-, Umwelt-, Naturschutz und Finanzpolitik, um derartige Verkehrsprojekte nicht weiter fortzusetzen und räumlich auszudehnen. Dies wäre auch ein sehr wichtiger deutscher Beitrag bei der Umsetzung der im Ergebnis der Klimakonferenz vom 30.11-11.12.2015 in Paris von 195 Staaten der Erde getroffenen Klimaschutzvereinbarung.

Der ehrenamtliche und gemeinnützige AHA sieht hier die Notwendigkeit in dem Gesamtraum sich verstärkt für einen intensiven und nachhaltigen Schutz, Erhalt und Entwicklung von Landschaft, Natur und Umwelt einzusetzen. Interessenten können sich unter folgenden Anschriften melden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg
in attac-Villa Könnern
Bahnhofstraße 06
06420 Könnern (Saale)
Tel.: 034691/52435
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen
Evangelisches Kirchspiel Wolfen
OT Wolfen
Leipziger Straße 81
06766 Bitterfeld-Wolfen
Tel.: 0173 – 9917836
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de


AHA sieht auch mit Kiesseenabkürzung keine Notwendigkeit für einen Saaleseitenkanal

Die Errichtung eines sogenannten Schleusenkanals Tornitz, was eine klare Ausbaumaßnahme der Saale darstellt, ist nach der Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein weiterer erschreckender Ausdruck der Ignoranz der klaren Fakten und Tatsachen in Sachen Ökonomie, Ökologie und Klimaschutz. Der angedachte ca. 7,5 km lange sogenannte Schleusenkanal Tornitz soll eine garantierte Tiefe von 3,00 m haben, während die Elbe nur eine garantierte Tiefe von 1,40 m aufweist. Somit ist der nachfolgende Ausbau der Elbe vorprogrammiert, da ansonsten die 1.000 bis 1.350 Tonnen-Schiffe diesen Fluss nicht befahren können. Auch die Saale zwischen Halle (Saale) und Calbe (Saale) wäre für Begegnungen zu schmal, so dass zumindestens in gewissen Abständen Ausweichstellen und am halleschen Hafen eine Wendestelle zu bauen sind. Außerdem baut in der Bundesrepublik keiner mehr 1.000 und 1.350 t-Schiffe, sondern stattdessen 2.500 t-Schiffe, welche eine garantierte ganzjährige Tiefe von 3,00-4,00 m benötigen.

Derweil hat die Deutsche Bahn auf der Strecke Halle-Magdeburg nur eine Transportauslastung von 30 %. U.a. auf Grund derartiger Mangelbelastungen haben bei der Deutschen Bahn seit dem Beginn der Bahnreform im Jahre 1994 bundesweit ca. 160.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren.

Daran ändert, nach Auffassung des AHA, auch eine vom Schönebecker Diplom-Ingenieur Christian Jung ins Gespräch gebrachte Abkürzung über die Kiesseen zwischen Calbe (Saale) und Barby (Elbe) nichts.

Selbst das Ansinnen bringt ein erhebliches Problem für die Kiesseen mit sich. So zum Beispiel transportieren Elbe und Saale –besonders bei erhöhten Wasserständen und erst Recht bei Hochwasser- zahlreiche Sedimente mit sich. Diese lagern sich, insbesondere in Bereichen wo wenig oder gar keine Fließbewegung vorherrscht, ab. Da Kiesseen keine fließenden Gewässer darstellen, auch dann, wenn ein Kanal durch sie führen würde, ist dort mit umfassenden Sedimentablagerungen zu rechnen. Dabei gelangen zudem vermehrt Nährstoffe in die Kiesseen. Die Sedimentablagerungen können perspektivisch zur verstärkten Eutrophierung und schrittweisen Verlandung der Kiesseen beitragen. Um dies verhindern zu wollen, müssten immer wieder Abbaggerungen stattfinden, welche u.a. mit hohem Kosten- und Technikaufwand verbunden ist. Inwieweit der Kanalbau durch die Kiesseen weniger Kosten verursacht ist auch nicht belegt.

Alle diese Tatsachen lassen noch immer wenig umweltverträgliches an der Form des Ausbaus und der Saaleschifffahrt erkennen. Daher hält es der AHA weiterhin für dringend geboten das Vorhaben Saale-Elbe-Kanal endgültig zu stoppen.

Somit ist weder eine ökonomische, noch eine ökologische Basis für ein derartiges Vorhaben gegeben.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht es daher nur folgerichtig, wenn der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer erste Schritte hin zum Stopp des Vorhabens Saaleseitenkanal tut. Nun wäre es logisch, dass sich Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung mit einer Änderung des Bundesverkehrswegeplans endgültig von den Planungen für den ökologisch unverträglichen und ökonomisch unsinnigen Saaleseitenkanal verabschieden würden.

Der AHA hält es für weiterhin dringend geboten die Schiffe dem Fluss anzupassen und nicht umgekehrt. Zudem gilt es die wertvolle, arten- und strukturreiche Natur und Landschaft für eine umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft sowie einen gleichgearteten Tourismus zu nutzen, um hier ernsthaft gefährdete Arbeitsplätze zu sichern.


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