Exkursionen am 14.04.12

  • AHA führt Exkursion in Fuhneaue durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 14.04.2012 eine ca. sechsstündige Wanderexkursion entlang der Fuhne bis zur Brödelgraben-Einmündung durch.

Marschroute: Kurzer Aufenthalt im Naherholungsgebiet „Fuhneaue“ Wolfen mit dem Gondelteich zwecks Besichtigung, Fortsetzung der Wanderung über den Fuhnetalweg bis zum Erlen-Eschen-Wald „Reudener Busch“ im Wolfener Naherholungsgebiet und Landschaftsschutzgebiet „Fuhneaue“ und anschließend bis zur Einmündung des Brödelgrabens in die Fuhne, Fuhne-Überquerung über die Brücke unweit der Ortsumgehungsstraße von Salzfurtkapelle, Fortsetzung der Tour über den Feld- und Wiesenweg bis zum Brödelgraben-Tunnel unter der BAB 9, weiter über den Brödelgrabenweg – vorbei am Kiesabbaugebiet Reuden-West – bis nach Reuden, Rückmarsch über den Fuhnetalweg, die Leipziger Straße (B 184) und die Eisenbahnstraße zum Wolfener Bahnhof

Im Rahmen der Exkursion beabsichtigt der AHA die ökologische Bedeutung der gesamten Gebiete, ihre damit verbundene Schutzwürdigkeit sowie eigene Überlegungen zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Fuhneaue und ihrer Bestandteile darzulegen. Ferner möchte der AHA Möglichkeiten ehrenamtlicher Mitwirkung aufzeigen und Interessenten die Aktivitäten der Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen vorstellen.

Treff:  , um 10.00 Uhr am Eingang Bahnhof Wolfen

 

  • AHA führt Exkursion zum NSG Untere Mulde durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 14.04.2012 eine Exkursion in das Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ unweit des Mündungsbereiches der Mulde in die Elbe mit Vorstellung des geplanten Naturerkenntnispfades durch.

Im Rahmen der ca. sechsstündigen Exkursion, welche auch ein Teil der 14. Agendawoche in Dessau-Rosslau ist, beabsichtigt der AHA die dringende Schutzwürdigkeit der weitgehend unverbauten Mulde und des Mündungsgebietes in die Elbe als Bestandteil eines weitläufigen Naturschutz- und FFH-Gebietes sowie des weltbedeutsamen Dessau-Wörlitzer Gartenreiches als einen wichtigen ökologischen, kulturellen und touristischen Lebens-, Rückzugs- und Verbindungsraum darzustellen. Darüber hinaus ist seitens des AHA vorgesehen die Vorstellungen zu Inhalt und Stand zu den umfassenden Planungen zur Entstehung eines Naturerkenntnispfades im Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe einer interessierten Öffentlichkeit darzulegen und Möglichkeiten der Mitarbeit aufzuzeigen.

Ferner hat der AHA das dringende und zwingende Bedürfnis seine ablehnende Haltung zu den Plänen der Stadt Dessau-Rosslau eine Nordumgehung zu bauen und dabei eine neue Muldequerung zu schaffen, zu begründen. Neben der einen grundsätzlichen Tatsache, dass Verkehrsprobleme nicht mit neuen Straßen und Brücken lösbar sind, droht hier eine Zerschneidung wertvoller Kultur- und Naturlandschaft. Bereits der Ausbau der B 184 im Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe trägt schon zu erheblichen Störungen und Zerstörungen bei.

Ebenso hält es der AHA für dringend geboten erneut und verstärkt auf die dringende Notwendigkeit einer naturnahen Waldentwicklung im und am Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ hinzuweisen. Die gegenwärtig stattfindenden Abholzungen an Teilen der Exkursionsstrecke werden seitens des AHA massiv kritisiert und als ungeeignet angesehen die Gehölzstruktur ökologisch vernünftig entwickeln zu lassen, was zudem zur finanziellen Entlastung der öffentlichen Haushalte beiträgt.

Darüber hinaus möchte der AHA die Zielstellung und die Aktivitäten der Ortsgruppe Dessau-Rosslau vorstellen.

Treff ist um 10.00 Uhr Bahnhof Rosslau

Wer noch mehr zur Exkursion und zu den Aktivitäten der AHA-Ortsgruppe Dessau-Rosslau erfahren möchte, wendet sich bitte über das Kontaktformular an uns. Danke.

 


Stadt Halle (Saale) zerstört Natur auf der Salinehalbinsel

Für den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) war bzw. ist es weiterhin vollkommen unverständlich, dass das Vorhaben eines weiteren Saaleübergangs zur Salinehalbinsel noch immer zur Debatte steht. So ist zum Beispiel für den AHA überhaupt nicht nachvollziehbar, dass Stadtrat und Stadtverwaltung so tun, als gäbe es keine „Querungsmöglichkeiten der Saale und ihrer Nebenarme zur Salinehalbinsel bis zum Bereich Sophienhafen“. Die großen Brücken in der Mansfelder Straße sind für den verhältnismäßigen kleinen Raum vollkommen ausreichend. Weitere Brücken würden neben der Störung des Landschaftsbildes Saale zum weiteren Verbau und zur verstärkten Beeinträchtigung des Saaleuferbereiches mit seiner Ufervegetation und seinen Wasservogelbrutgebieten führen. Das Gleiche trifft auf die immer wieder angesprochenen Saaleuferwegen im östlichen Bereich zu. Es ist unverantwortlich alle Uferbereiche begehbar zu gestalten. Zertretene Ufer, zerstörte Vegetation und eine gestörte Wasserfauna sind die Folge. Das kurzsichtige touristische Denken zerstört bzw. stört die ökologische Struktur, welche die Menschen erleben sollen. Die im Handlungsfeld geschilderten Maßnahmen betreffs der Salinehalbinsel wie Schaffung neuer Sichtachsen etc. führen zu einem unverantwortlichen Eingriff in den sich immer mehr standortgerecht sukzessiv entwickelnden Gehölzbestand. Die Salinehalbinsel hat sich immer mehr zum Ort der ruhigen Entspannung und Erholung entwickelt, welchen es im Interesse entsprechender Bedürfnisse zu akzeptieren gilt. Durchgangsverkehr mit zusätzlichen Brücken zerstört genau dieses Ambiente. Nach Auffassung des AHA sollte in dem wechselvollen Grünbereich eher eine naturnahe Entwicklung befördert werden. Dazu zählen eine sukzessive des Gehölzbestandes sowie partielle und unregelmäßige Mahd. Der AHA ist durchaus bereit auf der Basis entsprechender Gestattungsverträge perspektivisch die Wiesenbereiche so zu entwickeln. Die bisherige Entwicklung hat deutlich die ökologische Arten- und Strukturvielfalt erhöht und dazu geführt, dass die Salinehalbinsel sich immer mehr zum Rückzugsgebiet von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten herausbildet. Zum Beispiel Brutvermutungen von zwei Eisvogelpaaren am Saaleufer und im Bereich des Kotgrabens sind hier deutliche Zeichen einer derartigen Entwicklung. In dem Zusammenhang wird dringend empfohlen den Kotgraben zwischen Saline und Mansfelder Straße wieder zu öffnen, um die ökologische Durchlässigkeit zu verbessern und das punktuelle Stadtbild aufzuwerten.

Das gegenwärtig hauptsächlich von Architekten sowie Funktionären der Stadt Halle (Saale) vorangetriebenen Brückenprojekte zur Saline zeugen nicht nur von der zerstörerischen Gefahr für Natur und Landschaft, sondern auch von mangelnder Einbeziehung der Bevölkerung und Verschwendung von Steuermitteln. Immerhin könnten die veranschlagten 1,9 Millionen Euro Gesamtkosten mit einem vermuteten Eigenanteil der Stadt Halle (Saale) in Höhe von 190.000,00 Euro nutzbringender z.B. in soziale und andere bauliche Vorhaben –wie umweltgerechte Sanierung von Schulen- eingebracht werden.

Darüber hinaus vertritt der AHA die Auffassung, dass eine Entwicklung des Gebietes der Salinehalbinsel keinesfalls zur Zerstörung bzw. Störung des historischen Erscheinungsbildes, zur Vernichtung und Verbau angrenzender Natur- und Landschaftsräume –z.B. Saale und Kotgraben- führen darf. Bei Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte wäre eine verstärkte touristische Nutzung denkbar.

Nach Auffassung des AHA ist das IBA-Gesamtvorhaben auf Grund des Unvermögens von Stadtrat und der Stadtverwaltung, kritische bis ablehnende Hinweise aufzunehmen, zum Scheitern verurteilt. Die Projekte sind zutiefst undemokratisch und bevölkerungsfern zu Stande gekommen.

Vorsitzender

Andreas Liste


Bäume pflanzen statt abholzen! Mitmachaktion am Karfreitag.

Das ist das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum viertenmal auch am Karfreitag, den 06.04.2012 aufrufen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle zu pflanzen. Der Treff ist 10.00 Uhr an der Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale).

Mit der Aktion möchten beide Organisationen erneut ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.

Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.

Jedoch die Stadt Halle (Saale) geht rechtlich und praktisch einen anderen Weg. Die nunmehrige hallesche Baumschutzsatzung trägt keinesfalls zum angemessenen Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern bei. In der Praxis zeigt sich das mangelnde Schutzverständnis u.a. in den Massenfällungen am Saaleufer am Holzplatz/Pulverweiden, zwischen Genzmerbrücke und Karl-Meseberg-Straße, in der Beesener Straße, im und am Gelände des früheren Gesundbrunnenbades, am Gimritzer Damm, in der Delitzscher Straße, im Gelände des künftigen Sitzes der Leopoldina, in der Berliner Straße, in der Otto-Stomps-Straße sowie nicht zuletzt auch auf der Ziegelwiese. Nunmehr sind z.B. der Baumbestand in der Fiete-Schulze-Straße und im Böllberger Weg massiv bedroht.

Dieser inakzeptablen und katastrophalen Gehölzschutzpolitik Halles gegenüber Alternativen aufzuzeigen, dient die Aktion „Bäume pflanzen statt abholzen“.

In Vorbereitung der Aktion rufen die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die hallesche Bevölkerung zur massiven Mitwirkung auf. Dazu können organisatorische und finanzielle Hilfe beitragen.

Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, -z.B. zum Kauf von Bäumen- kann dies unter folgender Bankverbindung des AHA tun:

  • Konto: 380 302 257
  • Bankleitzahl: 800 537 62
  • Saalesparkasse
  • Verwendungszweck „Bäume“

Darüber hinaus können Interessenten auch organisatorisch mitwirken. Dazu kontaktiert uns bitte. Am schnellsten geht dies über das Kontaktformular unter Kontakt. Oder eine E-Mail reicht auch.

 


AHA führt Fahrradexkursion entlang der Saale zwischen Weißenfels und Bad Kösen durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 31.03.2012 eine Fahrradexkursion entlang der Saale zwischen Weißenfels und Bad Kösen mit Aufenthalten an den Mündungsgebieten von Wethau und Unstrut durch.

Im Rahmen der ca. dreistündigen Fahrradexkursion beabsichtigt der AHA die Bedeutung, Bedrohungen und die Schutzwürdigkeit von Saale, Wethau und Unstrut sowie ihrer Auen darzulegen sowie Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung und Schutz aufzuzeigen. Dazu zählen auf jeden Fall der Schutz und Erhalt bestehender Auenlandschaften, Streuobstwiesen und Hangwaldgesellschaften. Darüber hinaus soll dargestellt werden, warum eine Ausweitung dieser sehr wertvollen Natur- und Landschaftsbestandteile so wichtig ist sowie wie nachhaltiger Hochwasserschutz aussehen kann.

In dem Zusammenhang ist zudem vorgesehen Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitwirkung zu erläutern und Überlegungen zur Bildung einer AHA-Regionalgruppe Weißenfels – Naumburg – Bad Kösen vorzustellen.

Treff:  10.00 Uhr Bahnhof Weißenfels

Ende: Bahnhof Bad Kösen

Wie immer könnt ihr das Kontaktformular unter Kontakt benutzen.


AHA fordert naturnahe Entwicklung der Sprohne

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält es für dringend erforderlich, dass Auenwälder sich naturnah entwickeln können. Dazu zählen auch die Saaleauenwälder im Salzlandkreis, wozu u.a. der Hasselbusch bei Groß Rosenburg, der Severin bei Gnölbzig, der Dröbelsche Busch in der Stadt Bernburg sowie nicht zuletzt die Naturschutzgebiete Auwald bei Plötzkau und Sprohne in der Stadt Nienburg gegenüber der Einmündung der Bode in die Saale.

Eine naturnahe Entwicklung ist dringend notwendig, um eine stabile und standortgerechte Entwicklung der Fauna und Flora zu ermöglichen. Gerade in Naturschutzgebieten muss das ganz besonders möglich sein, um dem Schutzzielen gerecht werden zu können. Die Natur kann sich am vielfältigsten ohne Eingriffe des Menschen entwickeln. In den Auenwäldern gehört zudem noch dazu, dass bei Hochwasser eine vollständige Überflutung möglich ist. Dies ist auch ein Teil nachhaltigen Hochwasserschutzes.

In dem Blickfeld betrachtet hält der AHA die Abholzungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet Sprohne für vollkommen ungeeignet, um arten- und strukturreiche Entwicklungen des Saaleauenwaldes zuzulassen. Neben dem Entfernen von wichtigen Gehölzen, wozu nun mal auch die Esche und die Hainbuche gehören, sorgt der Einsatz von „Holzvollerntemaschinen“ für umfassende Bodenverfestigungen. Diese Bodenverfestigungen, einhergehend mit zu großem Lichteinfall erschweren beispielsweise eine sukzessive Entwicklung der Stieleiche, welche in der frühsten Phase Halbschattenbedingungen und lockere Bodenstrukturen benötigen. Ebenfalls haben die alten Pappeln, welche zwar einer verfehlten Forstwirtschaft vergangener Zeiten zu verschulden sind, eine große Bedeutung als Horst- bzw. Nistbäume und Jagdwarten z.B. für Raubvögel sowie bieten auch Insekten Unterschlupf.

Daher fordert der AHA die sofortige Einstellung aller Abholzungen im Naturschutzgebiet und hält es stattdessen für dringend notwendiger Deichrückverlegungsmaßnahmen zu prüfen, damit der Auenwald wieder vollständig in das Hochwasserregime der Saale Eingang finden kann. Dies ist für eine naturnahere, arten- und strukturreiche Weiterentwicklung des Naturschutzgebietes Sprohne viel sinnvoller, als massive forstwirtschaftliche Eingriffe.

Der AHA möchte sich im Rahmen seiner im Aufbau begriffenen Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg weiter verstärkt für die Auenlandschaften einsetzen. Dazu zählen eben insbesondere die stark schutzbedürftigen Auenwälder Hasselbusch bei Groß Rosenburg, der Severin bei Gnölbzig, der Dröbelsche Busch in der Stadt Bernburg sowie nicht zuletzt die Naturschutzgebiete Auwald bei Plötzkau und Sprohne in der Stadt Nienburg gegenüber der Einmündung der Bode in die Saale.


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