Initiative „Pro Baum“ und AHA halten Bauarbeiten in Halles Saaleaue auf Peißnitz und an Weinbergen umwelt-, natur- und landschaftsschädigend

Im Rahmen ihrer ständigen Beobachtungen zu dem skandalösen Baugeschehen auf der ca. 60 ha großen Peißnitzinsel und in der Saaleaue unterhalb der Weinberge haben die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) festgestellt, dass die Verwaltung der Stadt Halle (Saale) unter Führung des Oberbürgermeisters Dr. Bernd Wiegand, trotz zunehmender Proteste sowie mehrfach und nachdrücklich geäußerte Einwände, Bedenken und Warnungen vollkommen unbeeindruckt die Bauarbeiten zur Errichtung von Asphaltstraßen fortsetzt und intensiviert. Das diese zerstörerischen Eingriffe im Landschaftsschutzgebiet und Einzugsgebiet des Hochwassers der Saale stattfinden und dabei auch das Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ beschädigt, welches zusammen mit dem Naturschutzgebiet „Forstwerder“ das FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ bildet, lässt die Funktionäre vollkommen kalt.

1-Halle Südrand NSG Peißnitznordspitze Blick Nach Nordosten  (2)
1-Halle Südrand NSG Peißnitznordspitze Blick Nach Nordosten (2)

Jedoch schweigen auch alle Fraktionen des halleschen Stadtrates sowie die Landesbehörden in ihren Eigenschaften als oberste und Obere Naturschutzbehörde. Ebenso scheint der Landesrechnungshof den offenkundigen Missbrauch von steuerfinanzierten Flutgeldern keine Notwendigkeit zum Handeln zu sehen. Diese Ereignisse zeigen nach Ansicht von Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA), dass das System der Institutionen Naturschutzbehörden, Finanzprüfer sowie der parlamentarischen Kontrolle nicht funktioniert. Somit offenbart sich nach Ansicht der beiden Organisationen, dass eine wahre Demokratie, welche auf fundiertem Fach- und Sachwissen sowie dem Engagement der Bevölkerung und ihrer Organisation beruhen sollte, sich immer wieder als Makulatur entpuppt. Stattdessen regieren der hallesche Oberbürgermeister und seine Verwaltung mit bewusst manifestierter Ignoranz und Arroganz sowie einem auf mangelndem Sach- und Fachverstand beruhenden Aktionismus.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sehen die deutliche Gefahr, dass die Verantwortlichen die fachlichen und rechtlichen Notwendigkeiten eines flächendeckenden, nachhaltigen und intensiven Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes nicht mehr verfolgen möchten und deren Zerstörung für bauliche Vorhaben allermöglichen Art bewusst und in fester Überzeugung richtig zu handeln, weiter forcieren.

Beide Organisationen beabsichtigen daher gründlich zu prüfen, inwieweit andere Formen und Methoden im Handeln zum Schutz von Natur, Landschaft und Umwelt wirkungsvoller sein können, da die derzeitigen Möglichkeiten wenig oder gar nicht zielführend sind. Die Stadt Halle (Saale) und ihre verantwortlichen Einrichtungen haben sich offenbar klar und deutlich verabschiedet, gemeinsam mit der Bevölkerung und ihrer Organisationen Wege zu einer ökologisch orientierten Stadtgestaltung und Stadtentwicklung zu suchen und zu finden.

Darauf sich einzustellen ist das Gebot der Zeit. Nunmehr fordern Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) diese zerstörerischen Bauarbeiten einzustellen und im Anschluss daran auf Kosten der Verantwortlichen alle bereits erfolgten Verbauungen und Versiegelungen vollständig wieder zurückzubauen.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sind jedenfalls bereit sich im Rahmen ihrer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Möglichkeiten einzubringen. Ferner rufen beide Organisationen die interessierte Bevölkerung ganz dringend auf daran mitzuwirken.

Interessenten können folgendermaßen Kontakt zur Initiative „Pro Baum“ und zum AHA aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)

E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

Fotos: Andreas Liste


Initiative „Pro Baum“ und AHA halten Bauarbeiten in Halles Saaleaue auf Peißnitz und an Weinbergen umwelt-, natur- und landschaftsschädigend

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) haben mit sehr großer Sorge und Unverständnis den Beginn und die Fortsetzung umfassender Wegebauarbeiten in Halles Saaleaue im Bereich der ca. 2.000 m langen und ca. 200 bis 300 m breiten Peißnitzinsel und unterhalb der Weinberge entlang der Wilden Saale aufgenommen. Trotz mehrfacher Hinweise, Bedenken und Mahnungen seitens des AHA lässt die Verwaltung der Stadt Halle (Saale) mit unverminderter Intensität die Bauarbeiten im Landschaftsschutzgebiet und Einzugsgebiet des Hochwassers der Saale fortsetzen. Einhergehend mit diesen Bauarbeiten fanden umfassende Fällarbeiten am Ufer der Wilden Saale und in den Bereichen der Wege statt. Dabei greift man auch in das Naturschutzgebiet „Nordspitze Peißnitz“ ein, welches zusammen mit dem Naturschutzgebiet „Forstwerder“ das FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ ergibt und somit einem eindeutigen Verschlechterungsverbot unterliegt. Ferner missachten die Verantwortlichen fortgesetzt und unvermindert, dass die Brutzeit begonnen hat und in der Phase alle zusätzlichen Störungen zu unterlassen sind.
Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sehen diese massiven Eingriffe als Fortsetzung jahrelanger Störungs- und Zerstörungsarbeit der Stadt Halle (Saale) in Natur- und Landschaftsräumen wozu ganz besonders die Dölauer Heide sowie die Auenlandschaften von Saale und Weißer Elster gehören.

Die fortgesetzten massiven und zerstörerischen baulichen Eingriffe an und in Schutzgebieten beruhen auf keiner erkennbaren Notwendigkeit und zeugen fortgesetzt von der fehlenden, aber notwendigen wissenschaftlich-fachlich fundierten, rechtlich korrekten und sensiblen Herangehensweise in Sachen Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz. Ferner blenden offensichtlich die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) aus, dass die Peißnitzinsel ein klarer Bestandteil des Überflutungsraumes der Saale darstellt. Anstatt endlich Rückbaumaßnahmen an den umfassenden Asphaltfächen vorzunehmen, den Schutz, den Erhalt und die sukzessive Erweiterung des Auenwaldgürtels an den beiden Saalearmen –z.B. auf der Fläche der im Jahr 2003 abgerissenen Messehallen- zu befördern, tendiert man immer mehr auf Wege in der Natur mit neuem standortfremden Schotter und unnatürlichen Betoneinfassungen sowie zunehmender Ab- und Ausholzungen in den Restauenwäldern entlang beider Saalearme.

Nach Auffassung der Initiative „Pro Baum“ und des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) missbraucht man öffentlicher Gelder, aufgebracht vom Steuerzahler, um Umwelt, Landschaft und Natur als Lebens- und Rückzugsraum von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie auch damit verbundener sehr hohen Attraktivität für Naherholung und Tourismus flächendeckend und punktuell zu zerstören bzw. zu beeinträchtigen. Derartige Maßnahmen, welche zudem das Stadt- und Landschaftsbild beeinträchtigt sowie den Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Hochwasser behindert, gilt es unbedingt sofort bzw. unverzüglich zu beenden. Ferner fordern die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) endlich eine wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungskonzeption für die Peißnitzinsel unter Einbeziehung des Amselgrundes/Kreuzer Teiche, der Hangbereiche und der Saaleaue an den Weinbergen sowie der Saaleaue am Sandanger, am Gimritzer Damm und der Ziegelwiese vorzubereiten, erstellen zu lassen sowie nach einem umfassenden öffentlichen Beteiligungsprozess, als Handlungsgrundlage für diese sehr bedeutsamen Landschafts- und Naturräume in der Stadt Halle (Saale) zu nutzen.

Nur haben Initiative „Pro Baum“ und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sehr große Skepsis, dass die gegenwärtige Administration der Stadt dazu willens bzw. in der Lage ist einen derartigen fachlich anspruchsvollen Prozess einzuleiten, zu koordinieren sowie letztendlich in die Tat umzusetzen. Von daher sehen beide Organisationen das Land Sachsen-Anhalt sowie den halleschen Stadtrat gefordert entsprechend fachlich-inhaltlich einzugreifen, den Prozess an sich zu ziehen und letztendlich ggf. personelle und strukturelle Veränderungen voranzubringen und zu realisieren.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sind jedenfalls bereit sich im Rahmen ihrer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Möglichkeiten einzubringen. Ferner rufen beide Organisationen die interessierte Bevölkerung auf daran mitzuwirken.

Als eine praktische Maßnahme dient die unter dem Motto „Bäume pflanzen statt abholzen!“ von Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum achten Mal am Karfreitag, den 25.03.2016 geplante und organisierte Aktion Bäume auf die Ziegelwiese in Halle (Saale) zu pflanzen. Der Treff ist 10.00 Uhr an der Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale).

Interessenten können zudem folgendermaßen zur Initiative „Pro Baum“ und zum AHA Kontakt aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

Fotos: Christine Fröhlich & Andreas Liste


AHA hält Schutz und Entwicklung der Saaleauenlandschaft zwischen Unterer Aue und Peißnitz für dringend geboten

Die Stadt Halle (Saale) ist u.a. stark von der insgesamt 413 km langen Saale und ihrer Aue geprägt. Besonders nennenswert sind dabei die Saale-Elster-Luppe-Aue, die Naturschutzgebiete Pfingstanger, Saaleauenschaft bei Böllberg und Rabeninsel, Peißnitznordspitze sowie Forstwerder in Trotha. Ebenso erwähnenswert sind aber u.a. auch die Pulverweiden, der Holzplatz, die Salinehalbinsel, der Sandanger, der Amselgrund, der Saalwerder und das Mündungsgebiet der Götsche. Einen besonderen Abschnitt bildet die Saaleaue zwischen der Altstadt Halle und Halle-Neustadt bzw. zwischen der Unteren Aue über Pulverweiden/Holzplatz bis zur Peißnitzinsel.

Die ca. 60 ha große Saaleinsel Peißnitz gehört zu den bedeutsamsten Bestandteilen der halleschen Saaleaue und befindet sich im ca. 2.300 ha Landschaftsschutzgebiet Saaletal. Der Name Peißnitz rührt vom sorbischen Namen Pusteniza (Einöde, Findling) her und drückt aus, welche Rolle die Peißnitz vor Jahrhunderten spielte. Besonders schützenswert sind auf der ca. 2.000 m langen und ca. 200 bis 300 m breiten Peißnitzinsel ein ca. 10 ha großes Naturschutzgebiet (NSG) im Norden und ein etwa 3 ha großen Geschützten Park im Süden sowie große Teile am Saaleufer und angrenzend an die Schutzgebiete ausgedehnte Auenwald- und Wiesenbereiche anzusehen.

Der Gutspark Gimritz im Süden war schon zu slawischer Zeit Siedlungsgebiet. Die Bewohner des Dorfes gingen dem Fischfang und der Viehhaltung nach. Aus Letzterem leitet sich auch die älteste Namensform „Gumnisti“ ab, was übersetzt „Platz, wo die Rinder Getreide treten“ lautet. Der Amtsrat und Großgrundbesitzer Bartels, welcher die Peißnitzinsel 1821 für 22.530 Taler von der Stadt Halle (Saale) kaufte, gestaltete große Teile der Insel um. So auch den Südteil der Insel, wo nun ein Gutspark mit dendrologischen Besonderheiten entstand. Die Peißnitzinsel ist südöstlich von der Elisabethsaale, in Fortsetzung nordöstlich von der Stromsaale sowie südlich, südwestlich, westlich und nordwestlich von der Wilden Saale umströmt. Seit dem endgültigen Aus der wassertouristischen Nutzung Anfang/Mitte der achtziger Jahre konnte sich der Teil der Saale auf großen Strecken naturnaher entwickeln. Somit dient die Wilde Saale u.a. zahlreichen Vogelarten als Lebens- und Nahrungsraum. Dazu zählen neben Wasservögeln auch der Eisvogel und vereinzelt die Beutelmeise.

An der Schnittstelle zwischen der Peißnitzinsel und Sandanger am Südteil des Gimritzer Gutspark haben sich sogar Inseln aus Schotter, Kies und Auenlehm gebildet. Diese Tatsachen lassen deutlich erkennen, dass eine Wiederherstellung der wassertouristischen Nutzung der Wilden Saale zur Störung bzw. Beendigung der naturnaheren Entwicklung führen könnte. Im gegenüber dem südlichen Bereich der Peißnitzinsel angrenzenden Nordostteil des Sandangers ist deutlich der in den Jahren 1968 bis 1978 verschüttete Verbindungsarm zwischen Elisabethsaale und Wilder Saale erkennbar. Im Jahre 1987 verkippte man im dem Bereich massiv Schotter, umso diesen Prozess zu verstetigen. Der Saalealtarm durchfloss einst den Sandanger und bildete auch einen Bogen im Westteil des Holzplatzes. Dieser Saalebogen fand ebenfalls in den Jahren 1968 bis 1978 sein verschüttetes Ende. Im Bereich des Anglerheims in der Mansfelder Straße ist der Verlauf des Teils der Saale noch am deutlichsten erkennbar. Als Grund fungierte der Schnellstraßen- und Brückenneubau zwischen den einst in den Jahren 1967 bis 1990 eigenständigen Städten Halle (Saale) und Halle-Neustadt. Zusammen mit der massiven Verschmutzung der Saale bildeten diese Bauarbeiten den massivsten Eingriff in Umwelt, Natur und Landschaft in dem Teil der halleschen Saaleaue. Trotzdem war es möglich, dass große Teile des Saaleabschnitts zwischen Unterer Aue und Peißnitzinsel nicht nur erhalten blieben, sondern sich naturnaher weiter entwickeln konnten. Dazu zählen auch die ausgedehnten Auenwaldreste beidseitig der Elisabethsaale westlich zwischen Unterer Aue und Mündungsgebiet des 8,2 km langen Roßgraben/Zscherbener Bachs sowie östlich zwischen Pulverweiden und Sophienhafen. Diese sich sukzessiv entwickelten und entwickelnden Auenwaldreste bedürfen eines massiven Schutzes. Gegenwärtig hat am östlichen Ufer mit dem Massivbau eines ca. 2,5 m breiten asphaltierten Radwanderweges zwischen Holzplatz und Sophienhafen ein verheerender Eingriff in ein sukzessives Auenwaldentstehungsgebiet stattgefunden.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hat immer wieder ganz deutlich und eindringlich auf diesen Umstand hingewiesen und somit vor Eingrif-fen in dem Teil der Saaleaue gewarnt. Zudem der Teil der Saaleaue eindeutig zum Hochwassereinzugsgebiet gehört, was erst das Winterhochwasser im Jahr 2011 und das Sommerhochwasser im Jahr 2013 ganz deutlich aufgezeigt hatten. Der AHA ver-wies ferner darauf, dass mit dem Holzplatz und der Hafenstraße angemessene Alter-nativen bestanden. Somit fanden ohne ordnungsgemäße Umweltverträglichkeitsprü-fung und unter offensichtlich massiven Einsatz öffentlicher Mittel umfassende und sinnlose Eingriffe in Natur, Landschaft und Umwelt in dem Teil der Saaleaue statt. Nunmehr besteht darüber hinaus die Gefahr, dass diese Asphaltstraße bald auch als Rennstrecke für Quads, Motorräder und Mopeds dient.

Diese Baumaßnahmen ordnen sich verheerender Weise in den Neubau des riesigen, im Jahre 2010 eröffneten Sportboothafens am Südostufer der Elisabethsaale und nordwestlich des in den Jahren 1857 bis 1926 betriebenen Sophienhafens ein. Bereits die Errichtung des Sportboothafens führte zu massiven Eingriffen in das Landschafts-bild und Hochwassereinzugsgebiet der Saale. Eine Verschärfung der Situation tritt mit der Umsetzung des im Jahre 2010 vom halleschen Stadtrat beschlossenen Bebau-ungsplans Nr. 151 „Wohngebiet am Sophienhafen, Nord- und Westseite“, welcher ein Gebiet mit einer Fläche von 4,7 Hektar umfasst. Nach Auffassung des AHA sind das Entwicklungen in dem Teil der halleschen Saa-leaue, welche klar und deutlich im Widerspruch zu einem nachhaltigen Schutz, Erhalt und Entwicklung von Natur, Umwelt und Landschaft steht sowie zeitgemäßen Um-gang mit Hochwasser und seinen Einzugsgebieten steht. Wider besseren Wissens ha-ben nach Auffassung des AHA haben die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) nunmehr vollendete Tatsachen zu Lasten von Umwelt, Natur und Landschaft geschaf-fen.

Der AHA hat mit Konzeption aus dem Jahre 1996 die Wiederherstellung der Saale-schleifen im Holzplatzgebiet und auf dem Sandanger vorgeschlagen. Das Vorhaben trägt im Falle seiner Umsetzung nicht nur zur Verbesserung für Umwelt, Natur und Landschaft bei, sondern gehört unweigerlich zum ordnungsgemäßen Umgang mit Hochwasser dazu. Der vom halleschen Oberbürgermeister im Jahre 2013 widerrecht-lich begonnene, zwischenzeitlich vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt geneh-migte und vorerst vom Verwaltungsgericht Halle gestoppte Deichneubau gehört auf keinem Fall dazu.

Ferner regt der AHA an den im Teutschenthaler Ortsteil Zscherben entspringenden Roßgraben Möglichkeiten für eine naturnahere Entwicklung einzuräumen sowie zu prüfen, inwieweit eine Aufhebung der ca. 180 m langen Verrohrungen im Bereich des Gewerbegebietes Halle-Neustadt und im Gebiet des Südparks umsetzbar ist. Im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU aus dem Jahre 2000 schlägt der AHA daher die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Schutz- und Entwicklungs-konzeption vor. Als wissenschaftliche Partner könnten die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie die Hochschule Anhalt in Bernburg dienen. Darüber hinaus hält der AHA eine Regelung der Angelstandorte sowie der Art und Weise des Angelns für dringend geboten. Gegenwärtig beanspruchen Angler immer mehr Uferabschnitte an den Fließgewässern. Die Folgen sind heruntergetretene Ufer, Störung, Vergrämung und Beeinträchtigungen der Tierwelt –insbesondere von Brut-vögeln- im Uferbereich sowie häufig Vermüllung. Hier sieht der AHA unverzüglichen Handlungsbedarf.

In dem Zusammenhang ruft der AHA die Bevölkerung auf, sich verstärkt für den Schutz, Erhalt und Entwicklung der Landschaft, Natur und Umwelt einzusetzen sowie ggf. aktiv mitzuwirken. Wer Interesse hat in einer ehrenamtlichen AHA-Gruppe mitzu-wirken, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Große Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/200 27 46; Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Fotos Andreas Liste


AHA und Initiative „Pro Baum“ führen Exkursion zum Tag des Baumes durch

Zum Tages des Baumes führen der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. und die Initiative „Pro Baum“ am Samstag, den 25.04.2015 eine ca. fünfstündige Exkursion ab Peißnitzinsel durch das NSG Peißnitznordspitze, entlang von Teilen des Gimritzer Dammes und der Heideallee sowie des Saugrabens bis zum Landschaftsschutzgebiet „Dölauer Heide“ in Halle (Saale) durch.

Im Rahmen der Exkursion ist angedacht die Bedeutung und Schutzwürdigkeit der gehölzreichsten Regionen in der Stadt Halle (Saale) darzulegen. Ferner ist vorgesehen die Folgen der Holzungen an der Halle-Saale-Schleife im Zusammenhang des inakzeptablen Plans zur Errichtung eines neuen Hochwasserdeiches in Augenschein zu nehmen und zu werten. Dabei erläutern beide Organisationen ihre Position zu diesem angedachten Vorhaben und den damit verbundenen Umgang mit Hochwasser und Gehölzen. Ebenfalls gilt es auf die Überlegungen einzugehen, im Zuge von Umbauten an der Heideallee wieder Bäume fällen zu wollen.

Darüber hinaus möchten die Veranstalter den Zustand der Gehölzbestände analysieren und Möglichkeiten zu ihrem Erhalt, Pflege und Schutz zu erörtern. Dies angesichts der zerstörerischen Fällpraxis der Stadt Halle eine notwendige Angelegenheit. Andrerseits beabsichtigen die Veranstalter Möglichkeiten aufzuzeigen, in welcher Form ehrenamtlich Interessierte mitwirken können, um die Gehölzbestände zu erhalten, zu sichern, zu schützen und zu erweitern.

Treff: 10.00 Uhr am Peißnitzhaus (ehem. Pionierhaus)


Bäume pflanzen statt abholzen!

Am 02. März 2015 stellte der Vorsitzende des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) mit großem Entsetzen fest, dass am Ostrand des Mittelteils der Peißnitzinsel und Westufer der Saale zwei große, kerngesunde Hybridpappeln der Motorsäge zum Opfer gefallen sind. Es war nicht zu erkennen, wer diese deutlich sinn- und grundlosen Fällungen veranlasst und durchgeführt hatte. Somit erfolgte wieder einmal eine Zerstörung von zwei großen und gesunden Bäumen, welche z.B. dem Waldkauz immer wieder als Jagdansitz diente sowie landschaftsprägend den dortigen Uferab-schnitt der Saale prägten.

„Bäume pflanzen statt abholzen!“ – das ist daher das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum siebentenmal auch am Karfreitag, den 03.04.2015 aufrufen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle (Saale) zu pflanzen. Der Treff ist 10.00 Uhr an der Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale). Mit der Aktion möchten beide Organisationen erneut ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.

Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.

Jedoch die Stadt Halle (Saale) geht rechtlich und praktisch einen anderen Weg. Die nunmehrige hallesche Baumschutzsatzung trägt keinesfalls zum angemessenen Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern bei. In der Praxis zeigt sich das mangelnde Schutzverständnis u.a. in den Massenfällungen am Saaleufer am Holzplatz/Pulverweiden, zwischen Genzmerbrücke und Karl-Meseberg-Straße, in der Beesener Straße, im und am Gelände des früheren Gesundbrunnenbades, am Gimritzer Damm, in der Delitzscher Straße, im Gelände des künftigen Sitzes der Leopoldina, in der Berliner Straße, in der Otto-Stomps-Straße, Fiete-Schulze-Straße, Paracelsusstraße, im Böllberger Weg und am Steintor sowie nicht zuletzt auch auf der Ziegelwiese. Nunmehr sind z.B. die Baumbestände in Teilen der Heideallee massiv bedroht.

Dieser inakzeptablen und katastrophalen Gehölzschutzpolitik Halles gegenüber Alternativen aufzuzeigen, dient die Aktion „Bäume pflanzen statt abholzen“. In Vorbereitung der Aktion rufen die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die hallesche Bevölkerung zur massiven Mitwirkung auf. Dazu können organisatorische und finanzielle Hilfe beitragen. Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, -z.B. zum Kauf von Bäumen- kann dies unter folgender Bankverbindung des AHA tun:

  • Konto: 380 302 257 oder BIC: NOLADE21HAL
  • Bankleitzahl: 800 537 62 oder IBAN: DE 14 800 537 62 0380 302 257
  • Saalesparkasse
  • Verwendungszweck „Bäume“

Darüber hinaus können Interessenten auch organisatorisch und inhaltlich mitwirken und sich dazu an folgende Anschrift wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/200 27 46
Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
Internet: https://www.aha-halle.de
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Fotos: Andreas Liste


AHA hält Schutz und Entwicklung der Saaleauenlandschaft auf der Peißnitz für dringend geboten

Die ca. 60 ha große Saaleinsel Peißnitz gehört zu den bedeutsamsten Bestandteilen der halleschen Saaleaue und befindet sich im ca. 2.300 ha Landschaftsschutzgebiet Saaletal. Der Name Peißnitz rührt vom sorbischen Namen Pusteniza (Einöde, Findling) her und drückt aus, welche Rolle die Peißnitz vor Jahrhunderten spielte. Besonders schützenswert sind auf der ca. 2.000 m langen und ca. 200 bis 300 m breiten Peißnitzinsel ein ca. 10 ha großes Naturschutzgebiet (NSG) im Norden und ein etwa 3 ha großen Geschützten Park im Süden sowie große Teile am Saaleufer und angrenzend an die Schutzgebiete ausgedehnte Auenwald- und Wiesenbereiche anzusehen.

Dafür zu sorgen, dass ausreichender Schutz zum Erhalt und Bestand der besonderen Natur- und Landschaftsbestandteile besteht und Tourismus bzw. Naherholung sich der Tatsache unterordnet, war das Anliegen von 3 jungen Ornithologen, welche sich im Mai 1980 zusammenfanden. In den ersten Jahren erfassten sie insbesondere die Vogel- und Pflanzenwelt im Restauenwald Peißnitznordspitze, welcher damals den Schutzstatus eines Geschützten Gehölzes genoss. Die am 29.05.1983 gegründete Peißnitzgruppe des Arbeitskreises Umweltschutz (AKUS) Halle in der Gesellschaft für Natur und Umwelt (GNU) im Kulturbund (KB) der DDR dehnte schrittweise ihren Wirkungskreis auf die gesamte Insel aus. Neben Arbeitseinsätzen und Kartierungen, suchten die bis zu 12 Mitglieder die Öffentlichkeit und begannen mit Umweltbildungsarbeit. Dies führte schließlich am 01.09.1983 zur Gründung einer Arbeitsgruppe „Sozialistische Landeskultur“ am damaligen Pionierhaus. Die Kartierungen bildeten u.a. die Grundlage für 2 Anträge auf Unterschutzstellung als NSG beim Rat des Bezirkes Halle im Jahre 1983. Der im Jahre 1990 bei der Bezirksverwaltungsbehörde Halle gestellte NSG-Antrag führte letztendlich zum Erfolg.

Im Frühjahr 1984 begann die Gruppe mit ersten Überlegungen zur Wiederherstellung eines Feuchtgebietes im Bereich einer im Jahre 1975 entstandenen Aufschüttungsfläche südlich des Restauenwaldes Peißnitznordspitze. Ab Frühjahr des Jahres 1987 begann schließlich die konzeptionelle Phase, welche im Jahre 1989 in eine entsprechende Konzeption mündete. Nach einem Beschluss des gesamten AKUS erfolgte die Vorlage beim Rat der Stadt Halle (Saale).

Während der Erstellungsphase der Konzeption fanden nicht nur Beratungen, Begehungen, Vermessungen, Kartierungen und Schurfgrabungen im Rahmen des AKUS statt. Die Peißnitzgruppe des AKUS bezog ebenfalls die GNU-Fachgruppen Ornithologie, Botanik, Entomologie und Feldherpetologie in Form von Begehungen, Beratungen und Stellungnahmen ein. Ebenfalls wendeten sich die Mitglieder der Peißnitzgruppe des AKUS an die Bundes-, Bezirks- und Stadtleitung in Halle des KB, die Zentral-, Bezirks- und Stadtvorstände Halle und Halle-Neustadt der GNU sowie an den Rat der Stadt, die Volkseigenen Betriebe Garten- und Landschaftsgestaltung (GALA) und Naherholung. Konsultationen mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Institut für Landesforschung und Naturschutz (ILN) der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften (AdL) der DDR, der Pädagogischen Hochschule (PH) HalleKöthen sowie der Oberflussmeisterei Halle in der Wasserwirtschaftsdirektion SaaleWerra brachten weitere Erkenntnisse ein.

Somit war eine fachlich-inhaltliche, aber auch kritische Betrachtung möglich, was letztendlich zu einer fundierten Konzipierung beitrug und führte. Im Jahre 1990 eröffneten sich Möglichkeiten der Umsetzung des Vorhabens. Mitglieder des in Folge der AKUS-Auflösung im Januar 1990 am 24.03.1990 gegründeten Arbeitskreises Auenwald Peißnitz im Kulturbund Halle e.V. suchten den Kontakt zu den Befehlshabern der Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Halle. Dies führte dazu, dass in Abstimmung mit dem nunmehrigen Magistrat der Stadt Halle (Saale), im Zeitraum vom 26.-30.09.1990 die sowjetische Armee mit einem Pionierpanzer den Grobaushub vornahm. Zuerst führte die Firma „Pro Natur“ und dann das nunmehrige hallesche Grünflächenamt in den Jahren 1990/91 die groben Erdarbeiten aus. Parallel dazu organisierte der Arbeitskreises Auenwald Peißnitz im Kulturbund Halle e.V. und der dann am 23.02.1991 gegründete AHA zahlreiche Arbeitseinsätze. Dabei pflanzte man u.a. von der halleschen Baumschule Wilsch bereitgestellte auentypische Gehölze wie Stieleiche, Gemeine Esche, Feldahorn, Feldulme, Weißdorn, Gemeiner Schneeball, Blutroter Hartriegel und Europäisches Pfaffenhütchen. Ferner entstanden Absperrungen aus Totholz, welches das Amphibienlaichgewässer und das angrenzende Gelände vor Betreten schützen sollte. Dies diente dem Schutz der bereits erstmalig im Frühjahr 1991 laichenden Amphibien wie Wechsel- und Erdkröte und Grünfrosch, der sich ansiedelnden Insektenfauna sowie der sich sukzessiv entwickelnden Vegetation im Ufer- und Randbereich und Umfeld des Amphibienlaichgewässers. Es fanden sich zudem Nahrungsgäste wie z.B. Weißstorch, Graugans, Eisvogel und Graureiher ein. Mit der Zeit entwickelte sich eine gehölzentwickelte Beschattung, was zu den am 30.08.2014 vom Teamleiter der unteren Naturschutzbehörde im halleschen Fachbereich Umwelt Detlef Wagner erstmals angeregten Debatte, dass Veränderungen im Bereich des Amphibienlaichgewässer erforderlich sind führte. Er regte dabei grob Ausholzungen im Uferbereich an, was grundsätzlich die Zustimmung des AHA fand. Im Rahmen einer Beratung am 13.10.2014 bekräftigte die Leiterin des halleschen Fachbereiches Umwelt Kerstin Ruhl-Herpertz diese Vorschläge. Die anwesenden AHAMitglieder bekräftigten die grundsätzliche Zustimmung des AHA. Man vereinbarte aber zudem sich über konkretere Schritte noch zu verständigen.

Auf der Basis von Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern begab sich am 24.02.2015 der AHA-Vorsitzende vor Ort. Entgegen der Absprachen erfolgte nicht nur eine Aus- und Abholzung im Uferbereich, sondern eine Rodung mit schwerer Technik, dem Eschenahorn und eine gut ausgebildete Weide zum Opfer fielen. Ferner zerstörte man mit der Rückegasse die Anpflanzungen aus den neunziger Jahren und die sich entwickelnde Sukzession unter den im Jahre 1975 gepflanzten Bäumen. Der sich am Ort einfindende Sachbearbeiter Arten- und Biotopschutz der halleschen unteren Naturschutzbehörde Herr Hahn rechtfertigte wortreich das unabgestimmte und unangemessene Vorgehen bei den Abholzungen und Rodungen. Insbesondere die mit schwerer Technik durchgeführten Rodungen waren nicht Beratungsgegenstand am 30.08.2014 und 13.10.2014. Somit hat der dafür verantwortliche Fachbereich Umwelt in der Stadt Halle (Saale) eine ursprünglich durchaus begrüßenswerte Aktion zur Erweiterung der Belichtung des Amphibienlaichgewässers, zu einem unverantwortlichen Eingriff in Landschaft, Natur und Umwelt ausarten und somit an fachlich-inhaltlicher Verhältnismäßigkeit missen lassen. Der AHA betrachtet daher diese überzogenen Abholzungen und nicht besprochenen Rodungen mit Einsatz von schwerer Technik, als Fortsetzung der am 22.09.2013 festgestellten massiven Ausholzungen im Nordteil der Peißnitzinsel in unmittelbarer Angrenzung zum Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet Restauenwald Peißnitznordspitze.

Daher fordert der AHA die sofortige Einstellung aller Rodungen und Abholzungen im Nordteil der Peißnitz. Außerdem hält der AHA eine umfassende Prüfung des Vorgangs und eng damit verbundener Konsequenzen für die Verantwortlichen dringend geboten.

In dem Zusammenhang ruft der AHA zur Mitarbeit in seiner seit dem 29.05.1983 bestehenden ehrenamtlichen Peißnitzgruppe auf, um sich verstärkt für den Schutz, Erhalt und Entwicklung der Landschaft, Natur und Umwelt auf der Peißnitzinsel einsetzen zu können. Wer Interesse hat in der Gruppe mitzuwirken, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Fotos Andreas Liste