AHA hält Schutz und Erhalt des Zörbiger Strengbaches sowie der Parkanlagen in Dammendorf und Quetz für dringend geboten

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält einen verstärkten Schutz des ca. 33 km langen Zörbiger Strengbaches und des ca. 7 ha großen Gutspark in Dammendorf in der Stadt Landsberg, Stadtteil Gemeinde Schwerz und in der Stadt Zörbig, Stadtteil Quetzdölsdorf für dringend geboten.

Die vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) initiierte und vom Institut für Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg betreute Diplomarbeit zur Erstellung einer Pflege- und Entwicklungskonzeption für den ca. 33 km langen Zörbiger Strengbach ist im Rahmen einer Vortragsveranstaltung am 23.02.2002 im Gut Mößlitz in Zörbig erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Auf Grundlage von Auswertungen vorhandener bzw. teilweiser neuer Erfassungen von Fauna und Flora sowie geografischer, archäologischer und historischer Daten ist mit der Diplomarbeit eine wissenschaftlich fundierte Pflege- und Entwicklungskonzeption entstanden, welche bereits im Bereich des Gutes erste praktische Umsetzungsphasen erfuhr. Immerhin steckt im bei Glesien in Sachsen entspringenden und nördlich von Mößlitz in die Fuhne mündenden Strengbach und seiner Restaue ein mögliches Entwicklungspotenzial in Richtung Lebens- und Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen, Rückgrat für ein Biotopverbundraum und nicht zuletzt als Raum für sanften Tourismus.

Eingebettet in der Aue des Zörbiger Strengbaches befindet sich der seit 1976 als „Geschützter Park“ ausgewiesene Gutspark in Dammendorf und Quetz. Der Park ist recht arten- und strukturreich von sehr wertvollen Mischlaub-, Auen- und Bruchwaldbeständen, kleineren Fließ- und Standgewässern, Wiesenbeständen sowie einer artenreichen Streuobstwiese geprägt.

Bisherige unsachgemäße Holzungen, Tendenzen der Vermüllungen und der seit November 2005 vorbereiteten und Ende Februar 2006 erfolgten Errichtung eines Hochseilgartens mit Baumhäusern in einem gesonderten Wäldchen mit wertvollem Altbaumbestand führten dazu, dass der AHA am 04.10.2004 einen „Rahmenplan zur Erstellung einer Pflege-, Entwicklungs- und Schutzkonzeption für den Park in Dammendorf in der Gemeinde Schwerz (Landkreis Saalkreis)“ beschloss. Auf dieser Basis erstellten 6 Studentinnen und Studenten der Hochschule Anhalt in Bernburg unter Leitung von Professor Horst Lange und Ronald Pausch einen wissenschaftlichen fundierten „Pflege- und Entwicklungsplan für den Gutspark Quetzdölsdorf“. Das 101-seitige Dokument lag schließlich im März 2007 vor und bildet nach Auffassung des AHA eine sehr wichtige Grundlage zum Schutz, Erhalt, Betreuung und Entwicklung des geschützten Gutsparks Dammendorf/Quetzdölsdorf.

Nunmehr musste der AHA jedoch feststellen, dass massive Ab- und Ausholzungen zu einer massiven Schädigung des Gehölzbestandes des Gutsparks geführt haben. Entgegen jeglichen Schutzbedürfnissen und darauf abgestimmten Schutzzielen hat offenbar der Forst des Landes Sachsen-Anhalt derartig unverantwortliches Handeln zu verantworten. Dieser Eingriff in den sehr wertvollen Gehölzbestand in einer sonst weitgehend ausgeräumten Agrarlandschaft stellt zudem eine massive Störung und Beeinträchtigung des bestehenden Biotopverbundes entlang des Zörbiger Strengbaches dar und widerspricht der in nunmehr zwei wissenschaftlichen Arbeiten aufgeführten Schutzzielen.

Auf Grund dessen fordert der AHA mit Nachdruck die sofortige Einstellung aller Ab- und Ausholzungsarbeiten im Gutspark sowie die Ermittlung der Verursacher, um sie der Schwere des Frevels angemessen zur Verantwortung zu ziehen.

Ferner sieht sich der AHA verstärkt gefordert eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe Zörbiger Strengbach zu bilden, welche sich basierend auf den beiden wissenschaftlichen Arbeiten für den Schutz, den Erhalt, die Entwicklung und die Betreuung im gesamten Verlauf des Fließgewässers von der Quelle südlich des sächsischen Glesiens bis hin zur Mündung in die Fuhne unterhalb des Gutes Mößlitz in Sachsen-Anhalt einsetzt. Dazu zählen auch alle angrenzenden Natur- und Landschaftsräume, wozu unweigerlich der Gutspark Dammendorf/Quetzdölsdorf dazugehört.

Alle bisherigen Gesprächsangebote sind leider vom Landkreis Saalekreis und der Stadt Landsberg immer wieder ausgeschlagen worden. Daher hatte der AHA eine Petition gestartet, welche Forderungen beinhaltet:

  • Schutz und Erhalt des Zörbiger Strengbaches sowie der Parkanlagen in Dammendorf und Quetz
  • Unterlassen derartiger „Durchforstungs“-Maßnahmen
  • Lückenlose, öffentliche und transparente Aufklärung der Vorgänge, die im Rahmen einer sogenannten „Durchforstung“ des geschützten Gutsparkes Dammendorf und Quetz zu schweren ökologischen Schäden geführt haben.

Bei nicht ordnungsgemäßer Aufklärung der Umstände, welche zur Abholzung führten, sowie bei Fortsetzung dieser Form der Schädigung des Gutsparks Dammendorf und Quetz gilt es nach Ansicht des AHA die strafrechtliche Relevanz zu prüfen!

Der AHA ruft nun die Öffentlichkeit auf, ebenfalls die Petition zu unterzeichnen, welche unter folgendem Link zu erreichen ist:

https://www.openpetition.de/petition/online/schutz-erhalt-betreuuung-und-entwiclkung-des-geschuetzten-gutsparks-dammendorf

Wer Interesse an einer Mitwirkung in einer ehrenamtlichen AHA-Arbeitsgruppe Zörbiger Strengbach hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de


AHA hält Schutz des Treptower Parks in Berlin für vorrangiges Ziel

Bekanntlich würdigt die offizielle Seite des Landes Berlin den ca. 84 ha großen, ab 1876 errichteten Treptower Park folgendermaßen, Zitat:

„Wegen seiner besonderen Mischung aus Flusslandschaft, riesigen Wiesen, beschaulichen Bereichen und lebhaften Lokalen ist der Treptower Park ein attraktives Ausflugsziel in Zentrumsnähe. Dank seiner Ausdehnung bietet der Park viel Platz für jede Form der Erholung. An sonnigen Wochenenden erobern Anwohner aus Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain den Volkspark.“, Zitat Ende

Ferner führt man aus, Zitat:

„Der Treptower Park ist wegen seiner Vielseitigkeit ein beliebter Volkspark. Inmitten des Parks steht mit dem Sowjetischen Ehrenmal die zentrale Gedenkstätte für gefallene Soldaten der Roten Armee.“, Zitat Ende

Diese Einschätzungen treffen weitgehend den Charakter und Wert des Treptower Parks, welcher mehr oder minder als Bestandteil der Aue der Spree sowie eines Biotop- und Grünverbundes entlang des Flusses darstellt. Die ökologische, historische, kulturelle, touristische und stadtgestalterische Wirkung findet ihre verstärkende Aufwertung in der südöstlichen Fortsetzung im 3,01 km² großen Plänterwald.

Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist es vorrangig Aufgabe des Senats des Landes Berlins und des Stadtbezirkes Treptow-Köpenick alles zu unternehmen, dass Beeinträchtigungen aller Art dieser sehr wertvollen Grünbereiche Berlins unterbleiben.

Bereits die Errichtung des ca. 3,2 km langen 16. Bauabschnitts der BAB A 100 zwischen dem Autobahndreieck Neukölln und der Anschlussstelle Am Treptower Park können nachhaltige Beeinträchtigungen in der Aue der Spree und somit auch am und im Treptower Park hervorrufen. Maßnahmen des Tiefbaus eröffnen die Gefahr hydrologischer Beeinträchtigungen in dem Gebiet und führen unweigerlich zu zusätzlichen Versiegelungen sowie vermehrten Eintrag von Lärm, Abgasen und Feinstaub. Dies zu verleugnen wäre bzw. ist unverantwortlich und unehrlich.

Es ist nach Auffassung des AHA nicht in Ordnung, wenn sich das zuständige Amt des Stadtbezirkes Treptow – Köpenick derartig bedeckt hält, wie sie sich zum vom 10. bis 11.09.2016 im Treptower Park geplanten Lollapalooza-Festival verhalten möchte. Das Festival mit erwarteten ca. 40.000 Besuchern in dem Gebiet durchzuführen zeugt nach Ansicht des AHA von Missachtung der ökologischen, historischen, kulturellen, touristischen und stadtgestalterischen Bedeutungen des Treptower Parks. Dazu gehören un-weigerlich der Park sowie das zwischen den Jahren 1946 und 1949 errichtete Sowjetische Ehrenmal als zentrale Gedenkstätte für gefallene Soldaten der Roten Armee.

Alles Gründe, den Treptower Park als Ganzes von einem derartigen Musikfestival freizuhalten. Daher appelliert der AHA erneut an den Senat des Landes Berlins und den Stadtbezirk Treptow-Köpenick hier in vielfältiger Form verantwortungsbewusst und sensibel zu handeln und keine Genehmigung zur Durchführung des Lollapalooza-Festivals zu erteilen.


AHA hält Schutz des Treptower Parks in Berlin für vorrangiges Ziel

Die offizielle Seite des Landes Berlin würdigt den ca. 84 ha großen, ab 1876 errichteten Treptower Park folgendermaßen, Zitat:

„Wegen seiner besonderen Mischung aus Flusslandschaft, riesigen Wiesen, beschaulichen Bereichen und lebhaften Lokalen ist der Treptower Park ein attraktives Ausflugsziel in Zentrumsnähe. Dank seiner Ausdehnung bietet der Park viel Platz für jede Form der Erholung. An sonnigen Wochenenden erobern Anwohner aus Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain den Volkspark.“, Zitat Ende

Ferner führt man aus, Zitat:

„Der Treptower Park ist wegen seiner Vielseitigkeit ein beliebter Volkspark. Inmitten des Parks steht mit dem Sowjetischen Ehrenmal die zentrale Gedenkstätte für gefallene Soldaten der Roten Armee.“, Zitat Ende

Diese Einschätzungen treffen weitgehend den Charakter und Wert des Treptower Parks, welcher mehr oder minder als Bestandteil der Aue der Spree sowie eines Biotop- und Grünverbundes entlang des Flusses darstellt. Die ökologische, historische, kulturelle, touristische und stadtgestalterische Wirkung findet ihre verstärkende Aufwertung in der südöstlichen Fortsetzung im 3,01 km² großen Plänterwald.
Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ist es vorrangig Aufgabe des Senats des Landes Berlins und des Stadtbezirkes Treptow-Köpenick alles zu unternehmen, dass Beeinträchtigungen aller Art dieser sehr wertvollen Grünbereiche Berlins unterbleiben.

Bereits die Errichtung des ca. 3,2 km langen 16. Bauabschnitts der BAB A 100 zwischen dem Autobahndreieck Neukölln und der Anschlussstelle Am Treptower Park können nachhaltige Beeinträchtigungen in der Aue der Spree und somit auch am und im Treptower Park hervorrufen. Maßnahmen des Tiefbaus eröffnen die Gefahr hydrologischer Beeinträchtigungen in dem Gebiet und führen unweigerlich zu zusätzlichen Versiegelungen sowie vermehrten Eintrag von Lärm, Abgasen und Feinstaub. Dies zu verleugnen wäre bzw. ist unverantwortlich und unehrlich.

Das nunmehrige Vorhaben das Lollapalooza-Festival mit erwarteten ca. 40.000 Besuchern vom 10. bis 11.09.2016 in dem Treptower Park durchzuführen zeugt nach Ansicht des AHA von Missachtung der ökologischen, historischen, kulturellen, touristischen und stadtgestalterischen Bedeutungen des Treptower Parks. Dazu gehören unweigerlich der Park sowie das zwischen den Jahren 1946 und 1949 errichtete Sowjetische Ehrenmal als zentrale Gedenkstätte für gefallene Soldaten der Roten Armee.
Alles Gründe, den Treptower Park als Ganzes von einem derartigen Musikfestival freizuhalten.

Daher appelliert der AHA an den Senat des Landes Berlins und den Stadtbezirk Treptow-Köpenick hier in vielfältiger Form verantwortungsbewusst und sensibel zu handeln und keine Genehmigung zur Durchführung des Lollapalooza-Festivals zu erteilen.


AHA hält Schutz und Erhalt des Zörbiger Strengbaches sowie der Parkanlagen in Dammendorf und Quetz für dringend geboten

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält einen verstärkten Schutz des ca. 33 km langen Zörbiger Strengbaches und des ca. 7 ha großen Gutspark in Dammendorf in der Stadt Landsberg, Stadtteil Gemeinde Schwerz und in der Stadt Zörbig, Stadtteil Quetzdölsdorf für dringend geboten.

Die vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) initiierte und vom Institut für Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg betreute Diplomarbeit zur Erstellung einer Pflege- und Entwicklungskonzeption für den ca. 33 km langen Zörbiger Strengbach ist im Rahmen einer Vortragsveranstaltung am 23.02.2002 im Gut Mößlitz in Zörbig erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Auf Grundlage von Auswertungen vorhandener bzw. teilweiser neuer Erfassungen von Fauna und Flora sowie geografischer, archäologischer und historischer Daten ist mit der Diplomarbeit eine wissenschaftlich fundierte Pflege- und Entwicklungskonzeption entstanden, welche bereits im Bereich des Gutes erste praktische Umsetzungsphasen erfuhr. Immerhin steckt im bei Glesien in Sachsen entspringenden und nördlich von Mößlitz in die Fuhne mündenden Strengbach und seiner Restaue ein mögliches Entwicklungspotenzial in Richtung Lebens- und Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen, Rückgrat für ein Biotopverbundraum und nicht zuletzt als Raum für sanften Tourismus.
Eingebettet in der Aue des Zörbiger Strengbaches befindet sich der seit 1976 als „Geschützter Park“ ausgewiesene Gutspark in Dammendorf und Quetz. Der Park ist recht arten- und strukturreich von sehr wertvollen Mischlaub-, Auen- und Bruchwaldbeständen, kleineren Fließ- und Standgewässern, Wiesenbeständen sowie einer artenreichen Streuobstwiese geprägt.

Bisherige unsachgemäße Holzungen, Tendenzen der Vermüllungen und der seit November 2005 vorbereiteten und Ende Februar 2006 erfolgten Errichtung eines Hochseilgartens mit Baumhäusern in einem gesonderten Wäldchen mit wertvollem Altbaumbestand führten dazu, dass der AHA am 04.10.2004 einen „Rahmenplan zur Erstellung einer Pflege-, Entwicklungs- und Schutzkonzeption für den Park in Dammendorf in der Gemeinde Schwerz (Landkreis Saalkreis)“ beschloss. Auf dieser Basis erstellten 6 Studentinnen und Studenten der Hochschule Anhalt in Bernburg unter Leitung von Professor Horst Lange und Ronald Pausch einen wissenschaftlichen fundierten „Pflege- und Entwicklungsplan für den Gutspark Quetzdölsdorf“. Das 101-seitige Dokument lag schließlich im März 2007 vor und bildet nach Auffassung des AHA eine sehr wichtige Grundlage zum Schutz, Erhalt, Betreuung und Entwicklung des geschützten Gutsparks Dammendorf/Quetzdölsdorf. Nunmehr musste der AHA jedoch feststellen, dass massive Ab- und Ausholzungen zu einer massiven Schädigung des Gehölzbestandes des Gutsparks geführt haben. Entgegen jeglichen Schutzbedürfnissen und darauf abgestimmten Schutzzielen hat offenbar der Forst des Landes Sachsen-Anhalt derartig unverantwortliches Handeln zu verantworten. Dieser Eingriff in den sehr wertvollen Gehölzbestand in einer sonst weitgehend ausgeräumten Agrarlandschaft stellt zudem eine massive Störung und Beeinträchtigung des bestehenden Biotopverbundes entlang des Zörbiger Strengbaches dar und widerspricht der in nunmehr zwei wissenschaftlichen Arbeiten aufgeführten Schutzzielen.

Auf Grund dessen fordert der AHA mit Nachdruck die sofortige Einstellung aller Ab- und Ausholzungsarbeiten im Gutspark sowie die Ermittlung der Verursacher, um sie der Schwere des Frevels angemessen zur Verantwortung zu ziehen.

Ferner sieht sich der AHA verstärkt gefordert eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe Zörbiger Strengbach zu bilden, welche sich basierend auf den beiden wissenschaftlichen Arbeiten für den Schutz, den Erhalt, die Entwicklung und die Betreuung im gesamten Verlauf des Fließgewässers von der Quelle südlich des sächsischen Glesiens bis hin zur Mündung in die Fuhne unterhalb des Gutes Mößlitz in Sachsen-Anhalt einsetzt. Dazu zählen auch alle angrenzenden Natur- und Landschaftsräume, wozu unweigerlich der Gutspark Dammendorf/Quetzdölsdorf dazugehört.

Alle bisherigen Gesprächsangebote sind leider vom Landkreis Saalekreis und der Stadt Landsberg ausgeschlagen worden.
Daher hat der AHA nunmehr eine Petition gestartet, welche Forderungen beinhaltet:

  • Schutz und Erhalt des Zörbiger Strengbaches sowie der Parkanlagen in Dammendorf und Quetz
  • Unterlassen derartiger „Durchforstungs“-Maßnahmen
  • Lückenlose, öffentliche und transparente Aufklärung der Vorgänge, die im Rahmen einer sogenannten „Durchforstung“ des geschützten Gutsparkes Dammendorf und Quetz zu schweren ökologischen Schäden geführt haben.

Bei nicht ordnungsgemäßer Aufklärung der Umstände, welche zur Abholzung führten, sowie bei Fortsetzung dieser Form der Schädigung des Gutsparks Dammendorf und Quetz gilt es nach Ansicht des AHA die strafrechtliche Relevanz zu prüfen!

Der ruft nun die Öffentlichkeit auf, ebenfalls die Petition zu unterzeichnen, welche unter folgendem Link zu erreichen ist:

https://www.openpetition.de/petition/online/schutz-erhalt-betreuuung-und-entwiclkung-des-geschuetzten-gutsparks-dammendorf

Wer Interesse an einer Mitwirkung in einer ehrenamtlichen AHA-Arbeitsgruppe Zörbiger Strengbach hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/200 27 46; Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
Internet: www.aha-halle.de


Wo bleibt der familienfreundliche Bürgerpark für das liquidierte Gesundbrunnenbad?

Nach fast 1 Jahr der aktiven Bespielung des mit Fördermitteln, also Steuern der Bürger, in Höhe von 17,6 Millionen, umgebauten, nun reinen Fußballstadions, zur Freude der Spieler, der Fans; auch der gewerblich tätigen Betreibergesellschaft, kurz vor dem Aufstieg in eine höhere Klasse, stellt der Prüfbericht des Landesrechnungshofes ( s. “ MZ „: “ Foulspiel beim Neubau“) fest, dass das Stadion “ zu üppig dimensioniert “ und unverhältnismäßig “ zu teuer “ gebaut wurde.
Gegen diese Überdimensionierung sind hunderte Hallesche Bürger, besonders auch Anwohner der Gartenstadt Gesundbrunnen, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e. V. (AHA) “ Sturm gelaufen „: mit Protestexkursionen, Briefen, Einwendungen etc. , ohne dabei das Stadion an sich in Frage zu stellen, ohne dabei den Spielern und den Fans die Freude daran nehmen zu wollen.
Die Vorschläge, Bitten und Einwendungen der Bürger, mit denen sie über Monate hinweg leidenschaftlich gekämpft hatten, gipfelten darin, dass mit dem Neubau des traditionsreichen Stadions auch das von den Hallensern geliebte, einst schönste, älteste und einzige denkmalgeschützte Freibad mit herrlichem Park, das Gesundbrunnenbad, wie versprochen, saniert und so für die Bürger Halles, besonders aber für die Kinder, erhalten bleibt.
Darüber hinaus ging es den Bürgern um den Erhalt des historisch gewachsenen, vom Stadtbaurat Wilhelm Jost geschaffenen Gesamtensemble – Stadion / Volksbad mit Park -, das seine schöne Abrundung mit dem heute wieder in vollem Glanz erstrahlenden Brunnenhaus fand.
Alle Argumente, Einwendungen und Bitten der Hallenser in dieser Richtung wurden von den Verantwortlichen abgelehnt; auch ignoriert. Man nahm die Bürger nicht ernst; man hatte sie auch nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen.
Der jetzt vorliegende Prüfbericht zeigt noch einmal deutlich, dass bei menschenfreundlicherer Planungsakzentuierung es auch möglich gewesen wäre, das Gesundbrunnenbad zu erhalten.
Es blieb nicht erhalten. Der Denkmalschutz wurde aufgehoben. Das Volksbad wurde abgerissen, zugeschüttet; platt gemacht. Über 200 Parkbäume mussten ihr Leben lassen, Gehölze wurden rausgerissen. Wertvolle Bodenflächen wurden und werden für Parkplätze versiegelt.
Das Bild des ehemals so schönen Ensembles heute: ein riesiges, komplett abgeriegeltes Stadion. Der gigantische Eingangsbereich in hart gestampften Beton, baumlos, das ehemalige Gesundbrunnenbad zu über 2/3 vom HFC okkupiert und mit hohen Stahlgitterzäunen ummantelt. Ganz hinten, verloren, beziehungslos, das so liebevoll restaurierte Brunnenhaus. Davor: grob durch gebaggerte Erde, bestreut mit Bauschuttteilen, nebst einer Reihe von alten Bäumen, die vor sich hin starren, nicht wissen, wofür, für wen, sie hier stehen. Dahinter : eine ungepflegte Wiesenfläche. Keine Blume, keine Bank; kein Spielplatz.
Wo aber bleibt der versprochene familienfreundliche Park als Äquivalent für das so sinnlos zerstörte Gesundbrunnenbad, fragen sich die Bürger, fragen die Kinder der Gartenstadt, die Kinder der umgebenden Straßen; fragt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e. V. (AHA)


Zur Werkzeugleiste springen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen