AHA fordert mit Nachdruck nachhaltigen Umgang mit Hochwasser im Landkreis Saalekreis ein

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hat immer wieder einen nachhaltigen Umgang mit Hochwasser eingefordert. Dazu gehört neben dem Erkennen und der Beseitigung der Hauptursachen von Hochwasser, wie der Stopp von weiteren Bodenneuversiegelungen und Rücknahme von Bodenversiegelungen, einer Landwirtschaft mit einer vielfältigeren Anbaustruktur, entsprechender wissenschaftlich begründeten Fruchtfolge und sukzessiver Belebung der Gehölzstruktur in der häufig ausgeräumten Agrarlandschaft, Einhaltung von mindestens 10 m Gewässerschutzstreifen beidseitig der Uferoberkanten von Fließ- und Standgewässern sowie eines umwelt- und naturverträglichen Umgangs mit unseren Waldflächen und Gehölzbeständen, die Rückgabe von Altauen als Überflutungsräume der Fließgewässer. Dazu ist es nach Meinung des AHA dringend geboten auch im Raum der Städte Bad Dürrenberg, Leuna und Merseburg umfassende Deichrückverlegungen zu konzipieren und umzusetzen.
Stattdessen muss der AHA immer wieder mit großer Sorge feststellen, dass der Umgang mit Hochwasser nur in bautechnischer und wasserbaulicher Form erfolgt. Aus dem Grund mahnt der AHA erneut an alles zu tun den Fließgewässern –so auch der Saale und ihrer Nebengewässer- immer mehr Altaue als Überflutungsraum zurückzugeben.
Dazu bedarf es nach Einschätzung des AHA großflächiger Deichrückverlegungen im Süden des Landkreises Saalekreises. So sind nach Ansicht des AHA im Süden der Stadt Bad Dürrenberg die begonnenen Deichrückverlegungen fortzusetzen und auszuweiten sowie in Richtung Norden fortzusetzen. Insbesondere die Altaue zwischen Wölkau und Kreypau lassen noch großen Raum an Deichrückverlegungen zu. Dabei wäre nach Einschätzung des AHA eine Heranlegung der Deichsysteme an die Ortslagen heran gekoppelt. Der ca. 17 ha große Auenwald Göhlitzscher oder Kreypauer Holz kann so als großer Aufnahmeraum von Hochwasser dienen, den Abfluss dosieren sowie das Hochwasser von Schwemmgut und Schlick befreien. Der AHA hat bereits mehrfach vorgeschlagen diesen Auenwald nach Norden weiter sukzessiv ausweiten zu lassen, um so die Arten- und Strukturvielfalt zu erhöhen und ebengenannte Wechselwirkungen mit dem Hochwasser räumlich auszuweiten.
Ebenfalls viel Überflutungsraum kann die Saale auch zwischen den Städten Leuna und Merseburg zurück erhalten. So ließen sich Deichanlagen an den Merseburger Stadtteil Trebnitz heranbauen, um so umfassenden Überflutungsraum zu öffnen. Die damit verbundene Rückkehr des ca. 10 ha großen Hartholzauenwaldes Fasanerie vor den Toren der Stadt Merseburg in das Hochwasserregime der Saale hat die gleiche Wirkung wie im Göhlitzscher oder Kreypauer Holz zur Folge.
Ein ganz besonderen Raum für Hochwasser stellt die Saaleaue zwischen den Städten Leuna und Merseburg westlich des Mittelkanals dar. Diese Aue gilt es noch verstärkter als Hochwasserraum einzubinden. Dazu erscheint es jedoch dringend geboten schrittweise die große Kleingartenanlage an Werderstraße im Norden dieser Auenfläche zu beräumen, um eine weitere Einengung des Hochwasserraumes mit Rückstaueigenschaften zu unterbinden und stattdessen ein ungehindertes Durchströmen des Saalewassers zu ermöglichen. Sinnvoll wäre es auch hier eine sukzessive Entwicklung eines Auenwaldes zuzulassen. Die Bebauung auf dem Werder ist nach Meinung des AHA auf Dauer nicht zu halten, da Niemand einschätzen kann, wie hoch die nächsten Hochwasser ausfallen könnten.
Der von dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, welcher ursprünglich sich auch für die Beräumung der Kleingärten aussprach, vorgeschlagene Ausbau des Mittelkanals und der Winddeiche sieht der AHA aus vielfältiger Sicht mit sehr großen Bedenken. Mit dem Ausbau des Mittelkanals wäre eine umfassende Weiterreichung des Hochwassers an die Unterlieger der Saale verbunden, da man somit die natürliche Verbindung zwischen Fluss und Aue unterbricht, der Aue somit das dringend benötigte Wasser entzieht und diese ihrer Hochwasserausbreitungsfunktion beraubt, aber dafür die Hochwassersituation z.B. in der Gemeinde Schkopau und in der Stadt Halle (Saale) verschärft. Darüber hinaus gingen mit dem Ausbau des Mittelkanals und der Winddeiche sehr wichtige Feuchtgebiete, Flachwasserbereiche, Hart- und Weichholzauenbereiche verloren, welche arten- und strukturreich sind sowie zahlreichen Tier- und Pflanzenarten als Lebens- und Rückzugsraum dient. Darüber hinaus befürchtet der AHA, dass mit dem steuerfinanzierten Ausbau des Mittelkanals eine Erhöhung des Rechfertigungsdrucks für den Saale-Elster-Kanal stattfinden soll.
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt beabsichtigt auch im Bereich der Gemeinde Schkopau massive Deichausbaumaßnahmen in der Saaleaue zwischen Rattmannsdorf und Benkendorf vorzunehmen. Hier soll sogenannter Hochwasserschutz wieder nur rein bautechnisch und wasserbaulich mit einem ca. vier Millionen Euro teuren und mit einer 15 m breiten Standfläche benötigenden, neuen Deich erfolgen. Nach Auffassung des AHA bedarf es jedoch einer gründlichen Untersuchung, ob der Neubau eines weiteren Deiches erforderlich ist und ob Deichrückverlegungen entlang der Saale sowie der Weißen Elster und der Luppe nicht geeigneter erscheinen, so dass die Auen das Hochwasser wieder aufnehmen.
Hinsichtlich der ICE-Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig-Berlin bekräftigt der AHA erneut seine Position, dass dieser nicht notwendig ist, wertvolle Auenlandschaft zerschneidet und massiv in den Hochwasserausbreitungsraum von Saale und Weißer Elster eingreift. Dieses Vorhaben unterstützten u.a. auch das Land Sachsen-Anhalt sowie die damaligen Landkreise Saalkreis und Merseburg bzw. Merseburg-Querfurt. Somit tragen das Land Sachsen-Anhalt und der heutige Landkreis Saalekreis gewaltige Mitverantwortung dafür, dass in der Aue dieser skandalöse Bau mit seiner Zerschneidungs- und Raumeinschränkungswirkung zum Tragen kommt.
Ebenso zählt der Bau der Umgehungsstraße von Hohenweiden bis zur Saalebrücke bei Röpzig Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit dazu. Der Straßendamm trägt ebenfalls zum Rückstau von Hochwasser bei. Alle Warnungen hatte man damals sehr aggressiv seitens der Verantwortlichen zurückgewiesen, schnell Baurecht geschaffen und letztendlich umgesetzt.
Dabei hat der AHA für den Raum der Städte Bad Dürrenberg, Leuna und Merseburg sowie der Gemeinde Schkopau acht Konzeptionen zum Schutz, zur Betreuung und Entwicklung vorgelegt. Die letzten konzeptionellen Vorschläge sind in einer von Studenten der Hochschule in Anhalt in Bernburg zum 26.06.2011 erstellten „Schutz- und Entwicklungskonzeption für die Saaleaue zwischen Merseburg und Leuna westlich des Mittelkanals“ sowie in einem „Rahmenplan zur Erstellung einer Schutz- und Entwicklungskonzeption für die Fasanerie in der Stadt Merseburg, Landkreis Saalekreis“ vom 10.10.2011 enthalten. Der AHA fordert die verantwortlichen Behörden auf, endlich diese Konzeptionen zu berücksichtigen.
Stattdessen muss der AHA wieder einmal feststellen, dass der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt sich nur auf die wasserbauliche Lösung der Hochwassersituation beschränkt, indem man unverantwortlicherweise die Aue als natürlichen Hochwasserraum und somit die Wechselwirkung zwischen Fließgewässer und Aue vernachlässigt, stattdessen aber denkt mit höheren und breiteren Deichen nachhaltigen Hochwasserschutz betreiben zu können.
Auf Grund des fortgesetzten Unvermögens in dieser öffentlichen Einrichtung fachlich-inhaltlich umzudenken, dafür aber an alten, längst überholten Konzepten festzuhalten, scheint nach Meinung des AHA eine personelle Neubesetzung des Führungspersonals im Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt dringend überfällig zu sein.

Andreas Liste
Vorsitzender


AHA hält aktuelle und nachhaltige Hoch- und Grundwasserkonzeption in Leipzig und Umland für dringend geboten

Letztmalig führten zahlreiche Flüsse wie z.B. Elbe, Donau, Saale und Mulde sowie ihre Nebengewässer sehr umfassendes Hochwasser im Juni 2013. Dazu zählen auch ganz klar und deutlich Weiße Elster/Nahle/Luppe, Pleiße und Parthe. Diesmal ausgelöst durch umfassende Niederschlagswasser –aber auch in Folge umfassender Schmelzwasser möglich- , verschärft sich immer wieder die Situation durch umfassend versiegelte Flächen, ausgeräumte Landschaften, überbaute und verschüttete Bäche und Flussarme sowie fehlende Hochwasserausbreitungsräume entlang der Fließgewässer.
Mit dem Anstieg der Grundwasser in Folge der Flutung der früheren Tagebaue ist zudem mit umfassenden Wiederanstiegen der Grundwasserstände zu rechnen.
Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) gilt es daher auch im Raum der Städte Leipzig, Markkleeberg und Schkeuditz in verantwortlicher Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen, Begleitung durch wissenschaftliche Einrichtungen sowie massiver Einbeziehung der Bevölkerung und ihrer Vereine, Verbände und Initiativen unverzüglich eine aktuelle und nachhaltige Hoch- und Grundwasserkonzeption zu entwickeln.
Schwerpunkte sollten an erster Stelle die Einstellung bzw. der Ausschluss von Verbauungen und Versiegelungen in bestehenden Auen und Altauen sowie in Bereichen von verschütteten Altgewässern sein. Ferner ist es erforderlich bestehende versiegelte Flächen zu überprüfen, ob ein Rückbau erfolgen kann.
Eine besondere große Bedeutung kommt zudem der Rückverlegung von Deichen zu. Dies führt zur Erweiterung von Hochwasserausbreitungsraum, Verringerung von Hochwasserhöhen und damit einer Verringerung der Hochwasserkatastrophengefahr sowie nicht zuletzt auch zur wichtigen Wiederherstellung einer direkten ökologischen und hydrologischen Verbindung zwischen Aue und Fließgewässer. Insbesondere die Auen an Elster, Luppe und Nahle im Norden von Leipzig und im angrenzenden Schkeuditz würden ganz besonders davon profitieren.
Mit dem angedachten Ausbau des Nahleausbauwerkes setzt die Landestalsperrenverwaltung weiterhin auf einen wasserbaulichen Hochwasserschutz aus Beton und Stahl. Ebenso wie die zuletzt seit 2011 durchgeführten Massenabholzungen –welche selbst europäische Schutzgebiete und Naturschutzgebiete wie die Burgaue nicht verschonten- zeugen diese Maßnahmen nicht von einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Hochwasserschutz. Daher erübrigt sich dieses Bauwerk mit einem umfassenden und flächendeckenden Deichrückverlegungsprogramm
Auch im Bereich der Elster – Pleiße – Aue sowie der in Flutung begriffenen Alttagebaue in den Städten Leipzig und Markkleeberg bedürfen einer Einbeziehung in das Hoch- und Grundwasserkonzept. Neben Hochwasser ist mit Wiederanstieg von Grundwasser zu rechnen. Hier sollte nach Auffassung des AHA zum Beispiel der Raum zwischen Markkleeberger See und Pleiße unter Einbeziehung bzw. Berücksichtigung des Geländes der Agra eine besondere Rolle erhalten. So könnte u.a. die Wiederherstellung des alten Verlaufes der Mühlpleiße in Erwägung gezogen werden, um das Wasserabflusssystem zu verbessern sowie zudem eine weitere landschaftliche und ökologische Aufwertung des Raumes zu ermöglichen. Ferner ist das gesamte Gebiet von neuen Verbauungen freizuhalten und zu prüfen, inwieweit bestehende Verbauungen und Versiegelungen einen vollständigen bzw. zumindestens einen teilweisen Rückbau erfahren können.
Der AHA warnt jedoch davor die Alttagebaue verstärkt als Auffangbecken für Hochwasser zu nutzen. Mit einer, laut Leipziger Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, bestehenden Aufnahmekapazität des Zwenkauer Sees im Umfang von 15 Millionen Kubikmetern Flutwasser sind nach Auffassung des AHA aber auch massive Gefahren durch Eintrag von in die Weiße Elster eingespülten Sedimenten, Nährstoffen und Pestiziden verbunden. Diese sind gerade während solcher massiven Hochwasser wie Anfang Juni 2013 in dem Fließgewässer enthalten und könnten langfristig die Wasserqualität beeinträchtigen sowie zur schrittweisen Verlandung beitragen. Zudem sei zu bedenken, dass mit Ende der Flutung im Jahr 2014 der dann ca. 10 km² große Zwenkauer See ein Fassungsvermögen von 172 Millionen Kubikmeter haben soll und sich somit ausreichend gefüllt sein dürfte. Da niemand konkret Häufigkeit und Höhe von Hochwasser voraussagen kann ist dann womöglich mit massiven Wasserschwankungen in einem noch instabilen Alttagebau zu rechnen. Der Concordiasee in Nachterstedt sollte trotz aller räumlicher Unterschiede und Dimensionen Warnung genug sein und zu Vorsicht mahnen, da die Bodensetzungen und Umformungen in der Bodenstruktur noch umfassend vieler Jahre bedürfen. Es ist durchaus mit Zeiträumen zwischen 50 und 100 Jahren zu rechnen. Die Zeitrechnung beim Zwenkauer See beginnt mit Beendigung des Braunkohleabbaus im Jahre 1999.
Der Ansatz zur Wiederherstellung des verschütteten Elsteraltarmes zwischen zwei Abschnitten des Elstermühlengrabens, welche Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal als eine mögliche Hochwasserschutzmaßnahme anführt, klingt sehr interessant und gilt es gründlich zu prüfen. Dazu zählen neben der Streckenführung, der künftige Zustand, die Schaffung von Gewässerschonstreifen sowie die damit verbundene Einbindung in das Umland. Eine Umsetzung erst im Jahr 2027 anzusetzen, hält der AHA für nicht angemessen. Eine umfassende Konzipierung sollte bereits in diesem Jahr beginnen bzw. Fortsetzung finden und mittelfristig eine Umsetzung bis zum Jahr 2020 erfolgen.
Hinsichtlich der Parthe könnte der AHA sich vorstellen zu prüfen, inwieweit eine Umsiedlung von Gewerbeflächen sowie der Kleingartenanlage „An der Parthe“ entlang des Fließgewässers zwischen Vollbedingstraße, Mariannenpark, Rackwitzer Straße und Brandenburger Straße mit einhergehender nachfolgender Entsiegelung der Flächen und des Fließgewässers möglich ist. Darüber hinaus gilt es eine schrittweise Beräumung der Garten- und Sportanlagen im Mündungsgebiet der Parthe in die Weiße Elster im Raum nordwestlich des Heuweges bis Slevogtstraße und Luppe sowie südöstlich bis Waldstraße zu untersuchen. Die Gartenanlagen könnten beispielsweise schrittweise durch Nichtneuverpachtung aufgegebener Gärten reduziert werden, bis sie letztendlich komplett beräumt sind und eine Rückgabe als Überflutungsraum für Weiße Elster/Luppe und Parthe möglich ist.
Für die Pleiße gilt es unbedingt den naturnahen Zustand im Bereich des Südlichen Auenwaldes zu erhalten, um dem Fließgewässer seine Strukturvielfalt zu erhalten, verbunden mit der Retentionsfläche ein schnelles Einströmen in das engere Stadtgebiet von Leipzig auszuschließen sowie durch die Wechselwirkung Prall- und Gleithang dem Wasser Energie zu nehmen. Das gleiche muss auch für alle Nebengewässer der Pleiße gelten. Der südliche Leipziger Auenwald, welcher Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes „Leipziger Auwaldes“ ist und wo sich mit den beiden Naturschutzgebieten „Elster-Pleiße-Auwald“ und „Lehmlache Lauer“ zwei besonders bedeutsame Bereiche der Aue befinden, sollte zudem künftig unbedingt noch umfassender wieder mehr der Aufnahme von Hochwasser dienen.
Der AHA ist bereit im Rahmen seiner ehrenamtlichen Möglichkeiten an der Prüfung und Erarbeitung einer aktuellen und nachhaltigen Hoch- und Grundwasserkonzeption mitzuwirken. Darüber hinaus ruft der AHA zur aktiven Mitwirkung interessierter Bürgerinnen und Bürger in den Städten Leipzig, Markkleeberg und Schkeuditz auf, sich mit einzubringen. Interessenten können folgendermaßen zum AHA Kontakt aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Otto-Adam-Straße 14
04157 Leipzig
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Dienstag: von 19.00 – 20.00 Uhr telefonisch:
Tel.:: 0176-84001924 (Handytarife aus allen Netzen)


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