Initiative „Pro Baum“ und AHA halten naturnahe Umgestaltung des Geländes der halleschen Eissporthalle für dringend geboten

1-Halle Blick Vom Gimritzer Damm Über Abriss Eissporthalle Nach Osten Zu Halle-Saale-Schleife & Peißnitz  (2)
1-Halle Blick Vom Gimritzer Damm Über Abriss Eissporthalle Nach Osten Zu Halle-Saale-Schleife & Peißnitz (2)

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) verfolgen mit sehr großer Aufmerksamkeit die weit vorangeschrittenen Abrissarbeiten an der halleschen Eissporthalle zwischen Halle-Saale-Schleife und Gimritzer Damm. Nach Auffassung beider Organisationen lässt sich mit dem vollständigen Abriss des Gebäudes sehr sinnvoll die Beseitigung der umfassenden Aufschüttungen verbinden. Mit der Beseitigung der auenfremden Aufschüttungen erweitert sich wieder die Retentionsfläche der Saale, verschwinden Rückstauräume für Hochwasser und besteht die Möglichkeit von sukzessiven Auenbiotopen. Angesichts der rücksichtslosen Fällungen im Juli 2013 wäre das eine Form der Schaffung von Räumen der sukzessiven Renaturierung.

Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) erklären sich bereit im Rahmen ihrer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Möglichkeiten, fachlich, sachlich und inhaltlich das Vorhaben zu begleiten.

Ferner bekräftigen Die Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ihre langjährige Forderung:

Beide Organisationen fordern daher wiederholt und mit Nachdruck endlich die Erstellung einer nachhaltigen, zukunftsfähigen, landesweiten und länderübergreifenden nach Fließgewässern orientierte Konzeption zum Umgang mit Hochwasser ein, welche u.a. die Erweiterung von Retentionsflächen und die Verringerung von Versiegelungsflächen beinhalten sollte und es auf breiter Basis öffentlich zu diskutieren gilt.

Darüber hinaus rufen Initiative „Pro Baum“ und AHA weiter interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Halle (Saale) zur aktiven Mitwirkung auf. Interessenten können folgendermaßen zum AHA Kontakt aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746


Initiative „Pro Baum“ und AHA halten Festhalten am angedachten Hochwasserdeich in Halle an der Halle – Saale – Schleife und am bisherigen Standort der Eissporthalle für unverantwortlich!

Mit großer Sorge und Unverständnis haben Initiative „Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) aufgenommen, dass der Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) Dr. Bernd Wiegand weiter am bisherigen Standort der Eissporthalle und somit im Bündnis mit dem Dr. Werner Uhlmann vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, an dem Vorhaben auf Kosten des Steuerzahlers an der Errichtung eines 1.500 m langen, drei Meter hohen und 30 m breiten Deiches im Bereich des Sandangers und der Halle-Saale-Schleife in unmittelbarer Nähe der Saale festhalten möchte.

Anstatt endlich zur Kenntnis zu nehmen, dass eine weitere Einschränkung des Hochwasserraumes der Saale um weitere 7,84 ha, künftige Hochwassersituationen eher verschärfen, als entspannen. Zudem die Gefahr besteht, dass aller Voraussicht nach davon auszugehen ist, dass das Hochwasser zum einen in dem eingeengten Raum zurückgestaut und zum anderen in andere Bereiche hinübergedrängt wird. Der AHA und die Initiative „Pro Baum“ gehen davon aus, dass insbesondere verstärkt die hallesche Altstadt, die Peißnitzinsel, Giebichenstein, aber auch Kröllwitz mit der Talstraße davon betroffen sein könnten.

Ebenfalls fand nach Auffassung von Initiative „Pro Baum“ und des AHA keine ausreichende Beachtung, dass mit umfassenden Qualm- bzw. Druckwasser zu rechnen ist, welches dann auf Grund des davor stehenden Deiches nicht von selbst abfließen kann und somit ggf. über den Deich zu pumpen wäre. Dies ist aber mit weiterem unkalkulierbaren technischem und finanziellem Aufwand verbunden. Das lässt sich auch nicht durch Spundwände verhindern. Zudem hätte das zur Folge, dass man auch künftig in Halle-Neustadt und ein möglicher Neubau der Eissporthalle mit Wasserständen rechnen muss, welche je nach Heftigkeit und Dauer des Hochwassers analoge Wasserhöhen erreichen können.

Die finanziellen Berechnungen des halleschen Oberbürgermeisters gehen zudem von einem falschen Ansatz aus. Bei allen diesen Überlegungen sind auch die Errichtung und Wartung des angedachten längeren, breiteren und höheren Deiches zu berücksichtigen. Ebenso dürfen die bereits entstandenen Schäden, welche auf den eigenmächtigen Abholzungen und Baumaßnahmen ab dem 12.07.2014 basieren, keinesfalls unberücksichtigt bleiben.

Zudem erscheint es unlogisch zu sein, dass das Finanzamt richtigerweise aus Gründen des Hoch- und Qualmwassers seinen Standort in Halle-Neustadt räumen soll, während man eine Eissporthalle an einem Standort neu errichten möchte, welcher sich noch eindeutiger im Hochwasserraum befindet. Somit verdichtet sich immer mehr die Befürchtung, dass dieser Deich hauptsächlich der Beibehaltung des Standortes der Eissporthalle am gleichen Standort dienen soll.

Abgesehen davon, dass bei Festhalten an diesen katastrophalen Plänen einem von der Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Altstadt in Halle (Saale) und vom halleschen Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand begrüßten Hochwasserrat bereits eine sehr entscheidende Handlungsbasis entzogen ist, bevor er sich überhaupt gründen konnte. Von daher appellieren die Initiative „Pro Baum“ und der AHA an den am 25.04.2014 neugewählten halleschen Stadtrat, aber auch an die Verantwortlichen des Landes Sachsen-Anhalt, diese Pläne endlich zu stoppen, sich stattdessen für ein länderübergreifendes Hochwasserkonzept und in dem Atemzug für einen akzeptablen Alternativstandort für die Eissporthalle stark zu machen. Darüber hinaus rufen Initiative „Pro Baum“ und AHA zur aktiven Mitwirkung interessierter Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Halle (Saale) auf, sich mit einzubringen. Interessenten können folgendermaßen zum AHA Kontakt aufnehmen:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Tel.:: 0345 – 2002746


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