Für AHA hält nachhaltigen Schutz der Auen an Parthe und Weißer Elster/Luppe/Nahle für dringend geboten

Bekanntlich gehört die insgesamt ca. 48 km lange Parthe zu den wichtigsten Nebengewässern der Weißen Elster und bedeutsamsten Fließgewässern in Leipzig und Umland. Große Teile des Fließgewässers sind naturnaher bzw. naturnah oder bergen das Entwicklungspotenzial dahingehend in sich. Jedoch sind die umfassenden Begradigungsmaßnahmen genauso deutlich zu erkennen, wie die Vielzahl noch immer vorhandenen Versiegelungen im Sohl- und Uferbereich in den Städten Taucha und Leipzig. Eng damit verbunden ist die Notwendigkeit der Erweiterung der Retentionsflächen, um besser und umfassender Hochwasser aufnehmen zu können. Zum Beispiel die Hochwassermarke vom 06.06.2013 an der Brücke über die Parthe bei Seegeritz sollte die diesbezüglichen Notwendigkeiten verdeutlichen. Im Abschnitt zwischen Seegeritz und Plaußig weist der Verlauf der Parthe und ihre umfassendes naturnahes Entwicklungspotential auf, welche als beispielhaft anzusehen ist und daher eines besonderen Schutzes bedarf. Dazu sind jedoch eine Beibehaltung sowie eine Ausweitung extensiver landwirtschaftlicher Nutzungsformen dringend geboten. Darüber hinaus ist die Beseitigung der Verrohrung des Hasengrabens im Mündungsbereich in die Parthe erforderlich. Stattdessen könnte eine kleine, stabile Brücke eine Querung des Parthenebengewässers ermöglichen.

In Anknüpfung an die erfolgreiche Renaturierung des Rüdgengrabens in Plaußig durch den Zweckverband in den Jahren 1992/1993, erscheint es sinnvoll in räumlicher Anknüpfung, Möglichkeiten zur Unterstützung der Mäandrierung mit Störhölzern und –steinen zu prüfen. Damit besteht die Möglichkeit die Struktur des Rüdgengrabens weiter zu verbessern und somit auch die Artenvielfalt zu erhöhen.
Im Bereich der Parthebrücke Plaußig-Grundstraße ist die Erweiterung der Barrierefreiheit voll und ganz zu begrüßen. Nunmehr gilt es die letzten Betonreste ebenfalls aus der Uferzone zu entfernen. Ferner erscheint es empfehlenswert, umgestürzte Bäume vor Ort zu belassen, wenn von ihnen keine unmittelbare Gefahr für Menschen ausgeht. Diese tragen zur Verbesserung der Arten- und Strukturvielfalt der Parthe und der angrenzenden Aue bei.

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Wie viel Wassertourismus ist in Halle möglich

Bekanntlich bilden Fluss- und Auenlandschaften eine wichtige Einheit. Beide stehen in einer engen und sehr vielfältigen Wechselbeziehung zueinander. Die Auenlandschaften dienen den Flüssen als Ausbreitungsraum für Hochwasser und versorgen sie somit mit Wasser, Sedimenten und z.B. als Schwemmgut herangetragenes neues genetisches Material aus Tieren und Pflanzen. Im Umkehrschluss fungieren die Auenlandschaft als „Reinigungskraft“ für die Flüsse, indem beispielsweise Auenwälder das abgebremste Wasser von Sedimenten „befreien“ sowie Schwemmgut „herauskämmt“.
Diese langzeitige Wechselbeziehung hat somit eine der arten- und strukturreichsten Naturlandschaften der gemäßigten Zonen hervorgebracht, welche zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebens- und Rückzugsraum bietet. Darüber hinaus trägt diese intensive Wechselbeziehung zur Verbesserung des Landschafts- und Ortsbildes urbaner Gebiete bei und sorgt als Kalt- und Frischluftentstehungsgebiet und –korridor für eine nachhaltige Verbesserung des Klimas.

Verständlicherweise haben daher Fluss- und Auenlandschaften eine magische Anziehungskraft für die stressgeplagte Bevölkerung um die Natur zu genießen und sich in ihr ausgiebig zu erholen. Nur in welchem Umfang kann diese besondere, sensible Natur und Landschaft menschlichen Tourismus verkraften ? Ab welcher Intensität fängt der Mensch an Fluss und Aue zu schädigen ?

Wie Medienmeldungen im März 2015 zu entnehmen ist, hat die Stadt Halle (Saale) ein Wassertourismuskonzept erarbeitet. Offenbar eingebettet in das im Dezember 2014 vorgelegte Tourismuswirtschaftliche Gesamtkonzept für die Gewässerlandschaft im Mitteldeutschen, fehlt komplett die Berücksichtigung der Bedeutsamkeit des Planungsraumes als vielfältiger Natur- und Landschaftsraum, welcher Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bietet. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht in dem Planungspapier die klare und deutliche Zielrichtung, Umwelt, Landschaft und Natur den Bedürfnissen des Tourismus unterzuordnen. Derweil ist es erforderlich den Tourismus in die Schutzbedürfnisse dieser sehr bedeutsamen, arten- und strukturreichen Natur- und Landschaftsräume einzuordnen.

Der AHA stellt sich natürlich als zu aller erst die Frage, was kann man von einer Stadt Halle (Saale) dahingehend erwarten, welche sich immer wieder massiv und mit federführend für den Bau des Saaleseitenkanals, den Weiterbau der Bundesautobahn 143 durch arten- und strukturreiche, besonders schützenswerte Landschaften im Unteren Saaletal und angrenzenden Kalk- und Porphyrlandschaften, das zerstörerische Werk des Neubaus der ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig – Berlin durch die Saale-Elster-Luppe-Aue sowie im Verbund z.B. mit den Städten Leipzig, Merseburg und Leuna für den Weiterbau des Saale-Elster-Kanals einsetzt und somit als massiver Förderer des motorisierten Bootsverkehrs im mitteldeutschen Raum auftritt.

Wenn man sich die öffentlich vorgestellten Pläne anschaut, dann ist nach Auffassung des AHA berechtigte Skepsis angebracht. Da ist z.B. zu lesen, dass neue Anlegestegs und Stellplätze entstehen sollen, vorgesehen ist, die Wilde Saale wieder für manuelle Paddler zu öffnen sowie der intensive Wunsch nach Mehrung des Motorbootverkehrs besteht. Schon daraus lässt sich ein Umkehrprozess ableiten, indem man Natur und Landschaft dem Wassertourismus unterordnen zu beabsichtigen denkt. Was jahrzehntelange Verschmutzung von Luft und Wasser nicht geschafft haben, scheint so nun greifbar nah zu sein und zwar drohende nachhaltige Schädigungen in der Saaleaue.

So ist es aus Sicht des AHA unverantwortlich, den von seiner Vorgängerorganisation Arbeitskreis Umweltschutz Halle in der Gesellschaft für Natur und Umwelt im Kulturbund der DDR im Jahr 1983 massiv mit erwirktem Verbot des Befahrens der Wilden Saale wieder zu kippen. Die Wilde Saale hat sich im Rahmen der Schutzmaßnahmen zu einem sehr wichtigen, arten- und strukturreichen Lebens- und Rückzugsraum entwickelt. Hier brüten z.B. Eisvögel, vereinzelt auch Beutelmeise und überwintern Gänsesäger und zahlreiche Entenarten. In letzter Zeit taucht auch der besonders geschützte Biber auf. Ferner tangiert sie das ca. 10 ha große Naturschutzgebiet (NSG) Peißnitznordspitze, welches zudem ein Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat(FFH) Richtlinie ist.

Gegenwärtige Holzungsarbeiten am Ufer im Südteil der Peißnitzinsel lassen erahnen, was einer Freigabe der Wilden Saale für den Bootsverkehr, vorangehen könnte. Dazu zählt neben massiven Holzungen die Beseitigung einer sehr wichtigen Kies- und Sandbank in Höhe des Gimritzer Parks und des Sandangers. Diese Maßnahmen fänden dann jedes Jahr Neuauflage, um die Wilde Saale schiffbar zu halten. Dann ist es nur die Frage der Zeit, wann das erste Motorboot den Flussteil befährt. Nicht zu reden von schwer einsehbaren Aktivitäten wie Anlegen an den Ufern mit Zelten und Spontanpartys, wie am NSG und FFH-Gebiet Forstwerder in Halle-Trotha immer wieder geschehen.

Nach Auffassung des AHA sieht das Ganze danach aus, die Paddler in die Nebenarme „abzuschieben“, um den schnellen und langsamen Motorbooten auf den Saalehauptarmen den freien Raum zu überlassen. Die gegenwärtigen Abgas- und Lärmbelästigungen, einhergehend mit massivem Wellenschlag, tragen schon jetzt zu massiven Störungen im Landschaftsschutzgebiet und an den NSG bei. Ebenso katastrophal wäre eine Ausweitung der Steganlagen und Stellplätze entlang der Saale. Der bisherige Wildwuchs an Salinehalbinsel, unterhalb der Burg Giebichenstein sowie in Brachwitz und Salzmünde sind abschreckende Beispiele genug. Hier sieht der AHA noch immer die verantwortlichen Behörden in der Pflicht endlich Rückbaumaßnahmen und Eindämmungen der Auswüchse zu veranlassen! Ähnliche Auswirkungen lassen die angedachten Auswirkungen angedachte Brücken zwischen Salinehalbinsel und dem Sandanger sowie zwischen der früheren Papierfabrik in Halle-Kröllwitz und dem NSG und FFH-Gebiet Forstwerder in Halle-Trotha erwarten. Nicht dessen genug, plant man trotz geäußerter Bedenken die Fortsetzung der Bebauungsplanung westlich des Böllberger Weges, was mit einem Verbau des Saaleufers und massiver Beeinträchtigung von Natur, Umwelt und Landschaft durch Zerstörung von Lebens- und Rückzugsräumen von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einhergeht.

In den Plänen der Stadt Halle (Saale) kommen Natur und Landschaft nur als Bauland sowie maximal als Kulisse für zunehmenden Boots- und Schiffsverkehr vor. Ebenfalls als problematisch sind Planungen für eine Umtragestelle für Paddelboote am Pulverweidenwehr zu sehen. Beide Vorhaben haben eine sehr enge räumliche Beziehung zum Naturschutzgebiet „Rabeninsel und Saaleaue bei Böllberg“ ist, welches zudem einen Schutzstatus nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie besitzt. Diese Vorhaben kann man nicht losgelöst von den Planungen der Stadt Halle (Saale) im Rahmen eines neuen Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) für einen weiteren Saaleübergang sehen. Die beiden sogenannten Vorzugsvarianten im halleschen Norden unweit des Hafens sowie südlich der Rennbahn erscheinen für den AHA aus mehreren Gründen sehr problematisch. Im Norden der Stadt Halle (Saale) befinden sich eingebettet zwischen dem Landschaftsschutzgebiet Dölauer Heide, den Naturschutzgebieten „Brandberge“,”Porphyrlandschaft bei Brachwitz“ und „Forstwerder“ sowie dem Geschützten Landschaftsbestandteil im Bereich der Götschemündung der Saalwerder mit seiner ausgedehnten und vielfältigen Saaleauenlandschaft, wozu das flächenhafte Naturdenkmal „Saaleuferstreifen nördlich Kröllwitz“ gehört.

Das Planungsgebiet südlich der Rennbahn gehört mit seinen Restauenwäldern und Suk-zessionsgebieten aus Hart- und Weichholz, Wiesen- und Schilfflächen sowie Feuchtge-bieten zu den wertvollsten und schützenswerten Landschaften und Naturgebieten im halleschen Raum. Nicht umsonst gehört das Gebiet weitgehend zum Naturschutzgebiet „Rabeninsel und Saaleaue bei Böllberg“, welches zudem einen Schutzstatus nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie besitzt. Die beiden Planungsgebiete bilden ferner einen sehr bedeutsamen Raum für Hochwasser, Biotop- und Grünverbund sowie fungieren als Kaltluftentstehungsgebiete und altluftkorridore. Ebenso nutzt die Bevölkerung diese Gebiete zur Erholung und Entspannung.

Ferner sind als weiteres problematisches Vorhaben die Errichtung eines asphaltierten Saaleradwanderweg in der Aue der Elisabethsaale bis zum Sophienhafen auszubauen. Neben der Vernichtung und Störung der sukzessiven Wiederentstehung eines Auenwaldes führen diese Versiegelungen der Fläche zur weiteren Zerschneidung von Natur und Landschaft, lassen für Klein- und Kleinsttiere unüberwindbare Hindernisse entstehen und befördern zudem die unerlaubte Nutzung durch Kraftfahrzeuge. Stattdessen gilt es die Hafenstraße dafür besser herzurichten. Alles zusammen genommen führt unweigerlich zu massiven Störungen bis Zerstörungen von wertvollen Natur- und Landschaftsräumen. Darüber hinaus haben sie massive Beeinträchtigungen des Landschafts- und Stadtbildes zur Folge. Daher fordert der AHA eine Wassertourismuskonzeption in und für Halle (Saale), welche Naherholung und Tourismus dem Schutz und Erhalt von Natur, Landschaft und Umwelt unterordnet. Was nützt es uns Natur und Landschaft für Naherholung und Tourismus zu nutzen, wenn diese massiv geschädigt oder gar Zerstörung erfahren soll und somit ihre Arten- und Strukturvielfalt verliert, welche aber u.a. die anziehende Wirkung für die Bevölkerung ausmacht. Daher ruft der AHA die Bevölkerung auf, sich für ein natur-, landschafts- und umweltverträgliches Tourismuskonzept einzusetzen, welches weitläufig zur Abstimmung mit derartigen Aktivitäten, im Land Sachsen-Anhalt sowie den Freistaaten Sachsen und Thüringen beiträgt.

Wer dazu Interesse hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de


Funktion von Auen nicht verstanden

Mit Entsetzen hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die Pressemitteilung im „Neuen Deutschland“ vom 20./21.12.2014 aufgenommen, dass das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Ursache des Hochwassers 2013 im zunehmenden Bewuchs im Vorland der Deiche sieht. Die daraus resultierenden Maßnahmen wie das flächendeckende Abholzen in einem 5,6 ha großen Gebiet im „Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe“ im Bereich der Mündung der 85 km langen Sude in die Elbe, zeugt von falscher Ursachenermittlung und –feststellung und lässt Zweifel an fachlichen Kompetenzen aufkommen.

Mit über 3.400 Quadratkilometer gehört das 1997 durch die Weltorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als internationales UNESCOBiosphärenreservat anerkannte Elbegebiet zu den größten Schutzgebieten im deutschen Binnenland und zu den größten Biosphärenreservaten in Europa. Der mecklenburgische Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats umfasst 397 Quadratkilometer und erstreckt sich auf einer Länge von ca. 65 km entlang der niedersächsischen Grenze zwischen Boizenburg und Dömitz. Die Sudeaue gehört mit den zwei Schutzgebieten „Sude mit Zuflüssen“ und „Elbtallandschaft und Sudeniederung bei Boizenburg“ zu insgesamt acht Gebieten nach der europäischen FaunaFlora-Habitat-Richtlinie (FFH) im „Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Mecklenburg-Vorpommern“. Somit verdeutlicht sich der besondere Schutzcharakter als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier-und Pflanzenarten, als Biotopverbundraum sowie auch als natürlicher Überflutungsraum. Zu den Schutzzielen gehört u.a. der Erhalt der Wald-Lebensraumtypen Auenwälder. Dazu muss aber aus Gründen eines nachhaltigen Natur- und Landschaftsschutzes der sukzessive Aufwuchs dieses Wald-Lebensraumtypen gehören. Die geplanten Abholzungsmaßnahmen stören bzw. zerstören gar diesen sehr wichtigen Prozess. Bekanntlich gehören Auenwälder zu den arten- und strukturreichsten Landschaftsstypen in den gemäßigten Zonen. Sie dienen als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier-und Pflanzenarten, regulieren den Wasserhaushalt sowie verringern die Fließgeschwindigkeit des Hochwassers. Eine Verringerung der Fließgeschwindigkeit führt zur Reduzierung der zerstörerischen Kraft des Hochwassers. Dabei tragen die Auenlandschaften zudem zur Reinigung des Hochwassers von Schlick, Schwebteilen sowie von mittransportierten Schwemmgut – wie z.B. Holz aller Arten und Größen- bei. Darüber hinaus halten Auen das Wasser in der Fläche und geben es schrittweise an den Fluss zurück. So versorgt sich die Aue mit Wasser sowie Nährstoffen und schränkt so die Hochwasserkatastrophengefahr erheblich ein. Diese Funktion der Aue verstärkt sich je größer der Gehölzbestand in Form von Auenwäldern und einzelnen Gehölzen ungehindert entwickeln und ausbreiten können. Die angedachten Abholzungen führen also somit noch zur Mehrung von Hochwasserkatastrophengefahren.

Was die Ursachen von Hochwasser angeht liegen diese bereits in den Ursprungsgebieten der Fließgewässer begründet und setzen sich bis zur Mündung fort. Als konkrete Ursachen seien z.B. Kahlschlagungen in bzw. von Wäldern, Anbau von landwirtschaftlichen Monokulturen mit Verdichtungen der Böden sowie die zunehmende Flächenversiegelung genannt. Laut Statistischem Bundesamt und Umweltbundesamt umfasst die tägliche Neuversiegelung in Deutschland einen Umfang von 81 ha, was einer Fläche von etwa 116 Fußballfeldern entspricht. Die Anlage und das Betreiben von Deichen zu nah an den Fließgewässern verschärft den Prozess, da keine ungehinderte Verbindung zwischen Flüssen und Bächen zu den Auen mehr bestehen und somit die so abgetrennten Flächen kein Hochwasser mehr aufnehmen können. Somit erhöhen sich die Scheitelpunkte des Hochwassers, was letztendlich zu Hochwasser in der Dimension des Jahres 2013 führen kann.

Wenn das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern das wider besseren Wissens nicht erkennt, führt das zu solchem Aktionismus wie das sinnfreie Abholzen von Gehölzen in der Aue. Ein derartiges Herangehen ruft beim AHA große Sorge hervor. Daher fordert der AHA ein sofortiges Umdenken und ein damit verbundenen Stopp jeglicher Abholzungen. Stattdessen gilt es über Beseitigung von Versiegelungen, Deichrückverlegungen und Schaffen eines Rahmens zu naturnahen Entwicklungen in der Aue nachzudenken und letztendlich auch zuzulassen. Bekanntlich hat der Mensch Hochwasser zur Katastrophe gemacht. Das muss ja nicht immer so bleiben.


AHA hält verstärkten Schutz der Fluss- und Auenlandschaft zwischen den Städten Gera, Zeitz, Leipzig, Merseburg und Halle (Saale) für dringend geboten

Der gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich bekanntlich sehr intensiv für den Schutz, Erhalt und naturnahe Entwicklung von Fluss- und Auenlandschaften sowie angrenzender Natur- und Kulturlandschaften ein. Dies geschieht in Form von Stellungnahmen, Vorschlägen, Exkursionen sowie Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.

Dazu zählen im mitteldeutschen Raum ganz besonders die Fluss- und Auenlandschaften zwischen der 413 km langen Saale, der 257 km langen Weißen Elster/Luppe, der 90 km langen Pleiße sowie der 27,2 km langen Rippach. Hier handelt es sich um einen sehr vielfältigen Raum. Insbesondere die Fluss- und Auenlandschaften der besagten Fließgewässer bilden bedeutsame Lebens- und Rückzugsräume für Fauna und Flora sowie das Rückgrat für Biotop- und Grünverbundräume. Jedoch haben Tagebaue und die Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft zu massiven Eingriffen in den Landschaftsraum geführt, was sich in umfassenden Ab- und Ausholzungen in den Waldgebieten, ausgeräumten landwirtschaftlichen Flächen, zahlreichen Tagebaulöchern sowie nicht zuletzt in Begradigungen der genannten Fließgewässern manifestiert. Seit dem Beginn der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hat die Errichtung neuer Verkehrstrassen sowie von Siedlungs- und Gewerbegebieten die Situation verschärft. Immerhin gehen so deutschlandweit ca. 80 ha pro Tag verloren. Wenn man ein Fußballfeld mit einer Fläche von 68,00 m x 105 m = 7,140 m² = 0,714 ha zu Grunde legt, umfasst das somit eine Fläche von 112,04 Fußballfelder am Tag.

Ebenfalls prägte der in den Jahren von 1578 bis 1580 im Auftrag von Kurfürst August I. nach Plänen von Martin Planer und unter Bauleitung von Christian Kohlreiber errichtete Floßgraben die Region. Der hauptsächlich vom Wasser der Weißen Elster gespeiste Floßgraben, diente der Flößerei von Holz, welches man im Kurfürstentum Sachsen zum Sieden von Sole verwendete. Mit der Weißen Elster, der Rippach, der Pleiße und Luppe verknüpft, verlor der Floßgraben durch den zunehmenden Ersatz von Brennholz durch Braunkohle immer mehr an Bedeutung. Im Jahre 1864 ereilte der Elsterflößerei die endgültige Einstellung. Während Teile verlandeten, andere Abschnitte dem Bergbau zum Opfer fielen, bestehen u.a. in Leipzig noch deutlich erkennbare Abschnitte. Dies manifestiert sich z.B. im Abschnitt zwischen dem Zwenkauer See und der Einmündung in der Pleiße sowie in dem wiederbelebten Elstermühlengraben.

Die Überlegungen und Planungen des Fördervereins Elsterfloßgraben e.V. den Elsterfloßgraben wiederzubeleben, hat der AHA mit sehr großer Skepsis aufgenommen. Für den AHA ist es inakzeptabel, dass man den Fortbestand des Elsterwehres in Crossen einfordert, um den Floßgraben mit Wasser speisen zu können. Dabei gehört das begrüßenswerte Vorhaben des Freistaates Thüringen zu den Aktivitäten, die Weiße Elster wieder durchlässiger zu gestalten und entwickeln zu lassen. Diese biologische Durchlässigkeit findet eine rechtliche Basis in der Wasserrahmenrichtlinie der EU.
Ferner bilden der Erhalt, der Schutz und die Entwicklung weiterer Abschnitte der Weißen Elster zu naturnahen Natur- und Landschaftsräumen, die Erweiterung von Hochwasserräumen, die mögliche Wiederanbindung von Altarmen und eines umwelt- und naturverträglichen Tourismuskonzeptes, die Entwicklung eines breitgefächerten Umweltbildungskonzeptes sowie die Unterstützung des Vorhabens der Ausweisung großer Teile des Gebietes der Weißen Elster ab Gera, über Markkleeberg, Leipzig, den angrenzenden Landkreisen bis nach Halle (Saale) zur Ausweisung zum UNESCO-Weltkulturerbe, die vorrangigen Arbeitshauptschwerpunkte. So lassen sich ökologische, geologische, archäologische, historische, kulturelle, wissenschaftliche, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte umfassender und günstiger ins Verhältnis bringen, um so angemessen zukunftsfähig länderübergreifend eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Perspektivisch erscheint es in dem Zusammenhang sinnvoll zu sein, die Gebiete über Gera, Greiz und Plauen bis ins Erzgebirge nach Tschechien ins Quellgebiet auszuweiten.

Ebenso gilt es Saale, Rippach und Pleiße eine gleiche Entwicklung zu ermöglichen. Diesen Prozess gilt es mit Möglichkeiten der Entstehung und Entwicklung von Gehölz-, Stauden- und Wiesenflächen in bisher stark ausgeräumten Agrar-, Bergbau- und Industrielandschaften als Biotop- und Grünverbundräumen eine neue qualitative und quantitative ökologisch und landschaftlich aufwertendes Niveau zu verleihen.

Für den AHA erschließt sich nicht eindeutig, welche Ziele der Förderverein Elsterfloßgraben e.V. mit der Wiederrichtung des Elsterfloßgrabens verfolgt. Meint der Verein mit touristischer Nutzung den Ausbau für motorisierten Bootsverkehr ? Das stellt jedoch eine massive Beförderung aller gewässerbaulichen Maßnahmen wie Saale-Elster-Kanal, Saaleseitenkanal und nicht zuletzt den von der Stadt Leipzig vorangetriebenen Ausbauplänen für den Floßgraben zwischen dem Zwenkauer See und der Einmündung in die Pleiße. Derartige Ausbau- und Nutzungsvorhaben zerstören einen sehr wichtigen Teil der Leipziger Elster-Pleiße-Aue, indem Lebens- und Rückzugsraume für Fauna und Flora einer massiven Unvernunft zum Opfer fallen, was sich u.a. im Totalverlust von Brutmöglichkeiten für den Eisvogel, von Motorschrauben aufgewirbelten Sedimenten mit einhergehender verstärkter Gewässertrübung sowie Abgas- und Lärmbelastungen manifestiert. In anderen Fließgewässern wie Saale und Weißer Elster besteht zudem noch die Gefahr des explosionsartigen Neu- und Ausbaus von Bootsanlegeanlagen.
Insofern betrachtet der AHA das Vorhaben der Wiederrichtung des Elsterfloßgrabens sehr skeptisch bis ablehnend.

Stattdessen benötigt nach Auffassung des AHA, der Gesamtraum eine wissenschaftlich fundiertes Schutz- und Entwicklungskonzeption, welches die Belange des Umwelt-, Landschafts- und Naturschutzes, die Funktion als Lebens- und Erholungsraum des Menschen, des Umgangs mit Hochwasser, Industrie, Land- und Forstwirtschaft im Blick haben muss.

Nun möchte der AHA Interessenten gewinnen, welche daran ehrenamtlich mitwirken möchten, was letztendlich zur Bildung von Regional- und Ortsgruppen in der Region führen soll. In diesen AHA-Gruppen können sich ehrenamtliche Interessenten unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildung und Beruf einbringen. Wer Interesse hat, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeiten:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Regionalgruppe Leipzig und Umland

Otto-Adam-Straße 14
04157 Leipzig
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Regionalgruppe Merseburg-Leuna-Bad Dürrenberg

Weiße Mauer 33
06217 Merseburg
Tel.: 0176 – 52562945
Fax.: 0180-5684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubh2004@yahoo.de


Der Mündungsbereich der Weißen Elster bedarf besonderen Schutz

Während ihres 245,4 km langen Verlaufs durchquert die Weiße Elster ab der Quelle im tschechischen As bis zur Mündung in die Saale in Halle (Saale), mit Tschechien und Deutschland zwei Staaten und in Deutschland mit den Freistaaten Thüringen und Sachsen sowie dem Bundesland Sachsen-Anhalt drei deutsche Bundesländer. Auf ihrem Weg durchquert sie arten- und strukturreiche Landschaften bzw. hat sie selbst geschaffen und geprägt. Jedoch ist ihr Verlauf streckenweise von Siedlungs-, Verkehrs- und Bergbau geprägt, was zu Begradigungen, Einschränkungen und Zerstörungen von Auenlandschaften sowie Überbauungen geführt hat.
Diese Widersprüche erfordern nunmehr jedoch eine nachhaltig, ökologisch geprägte Herangehensweise an Schutz, Erhalt, Entwicklung und Nutzung. Von daher begrüßt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) als sehr wichtigen Schritt die flächenmäßig unterschiedlich großen Ausweisungen und Unterschutzstellungen als Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH), als Europäisches Vogelschutzgebiet sowie Landschafts- und Naturschutzgebiete. Das Potenzial der Weißen Elster als Biotop- und Grünverbundraum, ist nach Auffassung des AHA, jedoch bei weitem noch nicht voll und ganz ausgeprägt. Sei es der Umgang mit den Alttagebauen, den Auenlandschaften, der Nutzung für die Land- und Forstwirtschaft sowie dem Tourismus oder die Bebauung mit Siedlungs-. Gewerbe- und Verkehrsbauten. Von daher fordert der AHA immer wieder die Erstellung von miteinander abgestimmten, länderübergreifenden, wissenschaftlichen Konzepten zum Schutz, Entwicklung und Erhaltung der Fluss- und Auenlandschaft ein. Ebenso unterstützt der AHA alle Aktivitäten zur Ausweisung eines UNESCO-Weltkulturerbes Weiße Elster, welches die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft zwischen Quelle und Mündung im Blick hat.
Bei allen zu betrachtenden Aktivitäten, gilt es nach Auffassung des AHA, ganz besonders auch den Schutz und Erhalt des Mündungsgebietes der Weißen Elster im Stadtgebiet von Halle (Saale) noch besser zu gewährleisten. Dieses großflächige Auengebiet, welches nach Norden von Bundsandsteinhängen und dem darauf befindlichen Wohnge- bieten Halle-Beesen und Silberhöhe geprägt sind, welche im nordöstlich davon befindlichen, 125 ha großem Naturschutzgebiet „Pfingstanger bei Wörmlitz“ deutlich in Erscheinung tritt, ist von einer umfassenden Arten- und Strukturvielfalt gekennzeichnet. Im 2.314 ha großen Landschaftsschutzgebiet „Saaletal“ sowie im ca. 381 ha großen Naturschutzgebiet „Abtei und Saaleaue bei Planena“ und in dem ca. 915 ha großem Naturschutzgebiet „Saale-Elster-Aue bei Halle“ gelegen, bildet das Mündungsgebiet eine sehr wichtige Nahtstelle zur Fluss- und Auenlandschaft der Saale. Das zu großen Teilen als Wasserschutzgebiet ausgewiesene Territorium genießt zudem teilweise den Schutz nach europäischem Recht als Vogelschutzgebiet und nach der FFH-Richtlinie. Entgegen jeglicher Vernunft und unter Ignoranz aller Alternativvorschläge in Hinblick auf Natur, Landschaft, Hydrologie sowie Qualität als Lebens- und Erholungsraum, findet gegenwärtig die Zerschneidungsbebauung für die ICE-Strecke Nürnberg-Erfurt – Halle/Leipzig-Berlin statt.
Das Mündungsgebiet ist von einer großen Arten- und Strukturvielfalt gekennzeichnet, wozu Fließ- und Standgewässer, Feuchtgebiete, Auenwälder- und wiesen, Hochstaudenflächen sowie Streuobstwiesen gehören. Sie dient Weiß- und Schwarzstörchen, Wildgänsen, Rot- und Schwarzmilanen, Mäusebussarden sowie anderen Tierarten als Brut-, Lebens- und Nahrungsraum. Abgesehen davon findet hier Hochwasser einen großen Ausbreitungsraum sowie Frisch- und Kaltluftkorridore sorgen in nachfolgenden Siedlungsgebiet für verbesserte Lebensbedingungen. Nunmehr erscheint es für den AHA sehr wichtig der Saale-Elster-Aue bei Halle (Saale) einen besonderen Schutz anzugedeihen. Dazu gehören die Vermeidung und Beräumung von Vermüllungen und Verschmutzungen aller Art sowie die Verhinderung von Schädigungen an Fauna und Flora. Neben den zuständigen Behörden sind dabei insbesondere Flächeneigentümer, die Bevölkerung, Bildungseinrichtungen und Organisationen gefragt. Der AHA möchte daher Interessenten gewinnen, welche im Rahmen seiner ehrenamt- lichen Arbeitsgruppe Saale-Elster-Luppe-Aue daran mitwirken möchten. Wer Interesse hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11 06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de Internet

Bilder Andreas Liste


Saaleausbau hat dem Fluss nachhaltig geschädigt

Mit großem Interesse hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die Darstellungen zum Saalebogen südöstlich von Plötzkau und dem Naturschutzgebiet „Auwald bei Plötzkau“ in der MZ-Luftbildserie, Teil 6, Mitteldeutsche Zeitung (MZ) vom 30./31.08.2014, Seite 3 aufgenommen, welcher den Zinkenbusch fast vollständig umströmt.

Bezogen auf den zu den Bildern dazugehörigen Artikel scheinen jedoch einige Ergänzungen dringend geboten zu sein. Bekanntlich erfolgten gerade in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts massive Ausbaumaßnahmen entlang der Saale. Die zahlreichen Ausbaumaßnahmen haben zu einer Verkürzung des Flusslaufes von einst 442 km um 29 km auf 413 km geführt. Die Pläne der 30er Jahre des vergangenen Jahrhundert sahen alleine in der Unteren Saale die Einkürzung der Lauflänge von 134 km um 26,5 km auf 107,5 km, die Errichtung von 11 Schleusen, die Schaffung von 34 Durchstichen und eines neuen Gefälles zwischen der Schleusentreppe Merseburg- Wüsteneutsch und Saalemündung von nur noch 37 m sowie der Umbau zu einer Sohlbreite durchgehend auf 30m, bei einer mittleren Wassertiefe von 2,25 m vor. Damit sah man die Schaffung einer Schiffbarkeit für Schiffe von 1.000 t vor. Letztendlich realisierte man die Errichtung von 4 Schleusen und 28 Durchstichen.
Eine Entwicklung, welche der Saale sehr viel Schaden zugefügt hat, indem eine Zerschneidung, Abtrennung und teilweise auch Zerstörung von Auenlandschaften, Saale-schlingen und damit verbunden eine massive Einengung von Hochwasserräumen und Störung der arten- und strukturreichen Aue erfolgte. Es hat sich gezeigt, dass die Anpassung der Saale an die Schiffe eine Landschaft massiv veränderte und Naturräume um-fassend einschränkte.

So ist auch die Geschichte des nunmehrigen Saalealtarms am Zinkenbusch zu sehen. Die Darstellung also, dass dieser Saalealtarm natürlich entstanden sein soll, ist vollkommen unkorrekt.
Der AHA hält eine derartige Entwicklung vollkommen inakzeptabel und fordert daher wissenschaftlich die Möglichkeiten zu prüfen, inwieweit eine Umkehrung der schweren Vergehen an Natur, Umwelt und Landschaft realisierbar sein kann.

In dem Blickfeld betrachtet hat der AHA immer wieder vorgeschlagen zu prüfen, inwieweit ein Wiederanschluss des Saalealtarms an die verkürzte Saale möglich ist. Zudem hat der AHA angeregt, den einstigen Auenwald Zinkenbusch sukzessiv wieder entstehen zu lassen und somit die Wiedererweiterung des nunmehrigen 252,5 ha großen Natur-schutzgebietes „Auwald bei Plötzkau“ zu ermöglichen. Darüber hinaus gilt es nun endlich die Gewässerschonstreifen mit einer Breite von mindestens 10 m durchzusetzen und die Extensivierung der landwirtschaftlichen Produktion einzuläuten.

Der AHA ruft zudem die interessierte Bevölkerung auf in der im Aufbau begriffenen ehrenamtlichen AHA-Regionalgruppe Bernburg-Könnern-Wettin mitzuwirken, um sich verstärkt für den Schutz dieser sehr arten- und strukturreichen Natur und Landschaft einsetzen zu können.

Wer Interesse hat wende sich bitte an folgende Anschrift:
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V.
– (AHA)
Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg
in attac-Villa Könnern
Bahnhofstraße 06
06420 Könnern (Saale)
Tel.: 034691/52435
Fax.: 01805-684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de


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