Das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal Klausberge sind wichtige Bestandteile vom Saaletal in Halles Norden

Es ist morgens gegen 10:00 Uhr am 08.10.2016, als sich Freiwillige zusammen mit Mitgliedern des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) auf dem Weg über die Bogenbrücke zum Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle-Trotha begeben. Auf dem Forstwerder angekommen, beginnen die 7 Anwesenden in Fortsetzung des von Starkregen geprägten 12. Freiwilligentages der Freiwilligenagentur Halle-Saalekreis am 17.09.2016 gemeinsam weiter den Zustand der Absperrungen an früheren Wegen und Trampelpfaden in dem ca. 7 ha großen Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)- Richtlinie und NSG an mehreren Stellen zu ergänzen und zu verbessern.

Das Ziel der Maßnahmen ist die Schaffung eines abgesperrten Bereiches im Nordteil und am Südwestufer des NSG und FFH-Gebietes im Anschluss an das Saalewehr der Saaleaueninsel in Halles Norden, um eine ungestörte naturnahe Entwicklung zu ermöglichen. Ferner dient es der Sicherheit, da die steilen Prallhänge durch Abbrüche immer wieder Veränderungen unterliegen.

Jedoch sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, so dass es noch einer Fortsetzung im Jahr 2016 bedarf.

Daher möchte der AHA im Rahmen seines Arbeitseinsatzes am Samstag, den 12.11.2016 seine diesbezüglichen Arbeiten fortsetzen und ruft alle Interessenten zur Teilnahme auf.

Treff ist 10:00 Uhr am Fuße der Bogenbrücke zum Forstwerder am Ende der Pfarrstraße in Halle-Trotha.

Der AHA bittet um Teilnahme in wetterfester Arbeitskleidung mit Arbeitshandschuhen und festem Schuhwerk.

Im Anschluss an dem Arbeitseinsatz am 08.10.2016 nahmen Mitglieder des AHA noch den Saaleabschnitt zwischen dem Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle-Trotha und dem flächenhafte Naturdenkmal (FND) Klausberge in Augenschein. Wie bereits am 17.09.2016 festgestellt, hatte man am Zaun zum Nordbad eine große Pappel und Gehölz in ihrem Umfeld komplett beseitigt. Diese Aktion ist ein weiterer Beleg für den respektlosen Umgang mit Umwelt, Natur und Landschaft sowie ihrer Flora in der Stadt Halle (Saale). Ein weiteres Beispiel lieferten die Massenabholzungen im Saaleuferbereich des flächenhaften Naturdenkmals Klausberge, welches eine Größe von ca. 4,9 ha aufweist, sich zwischen 15 bis 20 m über dem Niveau der Saale befindet sowie vom Oberen Halleschen Porphyr geprägt ist. Dabei waren sich die AHA-Mitglieder einig, dass die Trocken- und Halbtrockenrasengesellschaften, durch sukzessiv entstandene Wald- und Gehölzstrukturen zu den ökologisch und landschaftlich bedeutsamsten Standorten im Stadtgebiet von Halle (Saale) gehören und eines nachhaltigen Schutzes bedürfen. Das erfordert jedoch ein verstärktes bürgerschaftliches Engagement, um dem verantwortungslosen Handeln der Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) Einhalt gebieten sowie eigene Vorschläge einbringen zu können und somit eine echte Demokratie zu leben.

Wer Interesse hat daran mitzuwirken, kann sich ehrenamtlich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von AHA und Initiative „Pro Baum“ zum Forstwerder und Klausbergen einbringen und wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Fotos Andreas Liste


AHA hält umweltgerechte Nutzung der halleschen Ziegelwiese für dringend geboten

Bekanntlich gehört die hallesche Ziegelwiese, mit seinem künstlich angelegten See mit Fontänenanlage mit bis zu 40 m hohem Wasserstrahl und ausgedehnten Wiesen- und Rasenanlagen sowie Gehölzbeständen zu den meistbesuchtesten Naherholungsgebieten im Stadtgebiet von Halle (Saale).
Nunmehr sorgt sich der AHA, dass die Ziegelwiese, offenbar von Politik und Verwaltung gezielt toleriert, zu einer Party- und Saufmeile verkommt. Das nennt man dann Teil eines gewässertouristischen Konzeptes. Bereits jetzt dient die gesamte Ziegelwiese als Grillplatz, Partymeile mit teilweise lauter Musik sowie Ersatzort für Kneipe und öffentlicher Bier- und Schnapswiese. Als Stätten der Verrichtung der Notdurft fungieren die Gehölzflächen auf und an der Wiese. Die Folgen sind Vermüllung, Beschädigung von Gehölzen –Äste und Zweige finden Verwendung für Feuerstellen-, heruntergetretene Rasen-, Wiesen- und Uferzonen sowie zunehmende Unhygiene. Hinzu kommt, dass vor, während und im Anschluss an das weitgehend ungehemmte Partygeschehen die gesamte Ziegelwiese als eine unbegrenzte Hundewiese dient. Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt sind selten feststellbar und wenn, dann meistens außerhalb der Partyzeit.

Der Arbeitseinsatz des AHA am Samstag, den 08.08.2015 bezog sich darauf, Vandalismus an den in den Jahren 2013 bis 2015 in ehrenamtlichen Aktionen gepflanzten Bäumen im Nordteil der Ziegelwiese zu beseitigen. Kraftmeier hatten Stützen und Hanfstricke beschädigt bzw. zerstört. Es ist unerträglich, welche Ausmaße der Schädigungen und Zerstörungen die offenbar außer Rand und Band geratenden Partygänger erkennen lassen.

Das Beispiel Ziegelwiese, welches sich u.a. getrost auf die Würfelwiese, das Saaleufer südwestlich der Klausberge, die Klausberge selbst und den Heinrich-Heine-Park ausweiten lässt, zeugt von der fortgesetzten fehlenden Bereitschaft der Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) hier ausreichend den Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur sowie Landschaft und somit die Sicherung der Naherholung für die gesamte Bevölkerung zu gewährleisten und umzusetzen. Für den AHA ist es inakzeptabel, dass die Parks und Grünanlagen der Stadt Halle (Saale) zu „Ersatzkneipen“ und Orten des Vandalismus verkommen. Leider scheinen Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) eher die Zustände legalisieren zu wollen. Dazu soll nach Auffassung des AHA insbesondere das geplante gewässertouristische Konzept für Halle dienen.

Der AHA ruft daher die interessierte Bevölkerung auf, an einem Veranstaltungs- und Tourismuskonzept für die Stadt Halle (Saale) mitzuwirken, welches das Primat der Belange des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes, des sanften Tourismus sowie der Wahrung der Lebens- und Wohnqualität der halleschen Einwohnerinnen und Einwohner beachtet und berücksichtigt.

Wer Interesse hat dazu mit dem AHA in Kontakt zu treten, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345 – 2002746
Fax.: 01805-684 308 363
E-Mail: aha_halle@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de

Fotos Christine Fröhlich & Andreas Liste


AHA führt Arbeitseinsatz im halleschen Saalwerder durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 14.09.2013 einen Arbeitseinsatz im Saalwerder in Halle-Kröllwitz durch, welcher auch im Zeichen des Freiwilligentages der Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V. steht. Im Rahmen des praktischen Einsatzes ist vorgesehen die zahlreichen Trampelpfade am Saaleufer im Bereich des flächenhaften Naturdenkmals „Saaleuferstreifen nördlich von Kröllwitz“ zu schließen sowie Eicheln zur Aussaat in dem Gebiet zu sammeln und entsprechend im Gelände zu verteilen. Somit soll eine geschlossene und ungestörte Entwicklung des Auenwaldstreifens ermöglicht werden. Darüber hinaus ist vorgesehen sich ein umfassendes Bild zur Landschaft zu verschaffen und weitere Möglichkeiten zum Schutz und Erhalt sowie zur Entwicklung des bedeutsamen Teils der halleschen Saaleaue zu erörtern. Der AHA bittet um Teilnahme in wetterfester Arbeitskleidung und festem Schuhwerk.
Treff ist 10.00 Uhr Ecke Äußere Lettiner Straße/Wildentenweg

Andreas Liste
Vorsitzender


Arbeitseinsatz auf der Peißnitz vom 20.07.2013

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Bei unseren Arbeitseinsatz haben wir das Bummihaus auf der Peißnitz komplett leer geräumt und entrümpelt. Viel war nach dem Hochwasser nicht mehr zu gebrauchen. So mussten wir fast alle Brut- und Nistkästen entsorgen. Am Ende hatten wir einen ganzen Container voll mit Müll. Vielen Dank an alle Beteiligten und vor allem an Mariko M., die uns tatkräftig unterstützt hat.

P.S: Wir sind noch auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung um das Bummihäuschen wieder aufzubauen. Vor allem hat das Dach stark gelitten und muss dringend erneuert werden. Bei Interesse bitte eine Mail an aha_halle@yahoo.de


AHA führt am 20.07.2013 einen Arbeitseinsatz auf der halleschen Peißnitz durch

Bekanntlich beherrschte ein umfassendes Hochwasser das Geschehen in den Fluss- und Auenlandschaften großer Teile der Bundesrepublik Deutschland. So auch die Fluss- und Auenlandschaften der Saale im Bereich der Stadt Halle (Saale). Im Rahmen des Hochwassers waren alle halleschen Saaleinseln komplett überflutet. Die dort angesiedelten Restauenwäldern hatten das Hochwasser dankend aufgenommen. Im Hochwasser waren auch Unmengen an Schwemmgut enthalten. Dieses setzte sich bei weitem nicht nur aus Stämmen, Ästen, Laub und anderen Pflanzenteilen zusammen, sondern beinhaltete auch Unmengen an menschlichen Produkten und Unrates wie Gebäudeteile, Metall- und Plasteabfälle, Glasflaschen u.a. Fremdstoffe. Die Auenwälder, welche ihre natürliche Rechen- und Filterfunktion wahrgenommen hatten, siebten somit auch diese standortuntypischen und umweltverschmutzenden Schwemmgutbestandteile aus. Neben der allgemeinen Verschmutzung der Auenlandschaften, können derartige Einträge zu Gefährdungen für die Tierwelt führen.

Auf Grund dessen möchte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am Samstag, den 20.07.2013 im Auenwald im Mittelbereich der Peißnitzinsel einen Arbeitseinsatz zur Beräumung des angeschwemmten Mülls durchführen.
Im Rahmen dieses Arbeitseinsatzes richtet sich der räumliche Einsatz und der Erfolg nach der Beteiligung durch Interessenten. Daher ruft der AHA zu einer umfassenden Beteiligung auf.

Treff ist 10:00 Uhr am Eingang Peißnitzhaus (ehemaliges Pionierhaus) auf der Peißnitzinsel.

Im Rahmen des Arbeitseinsatzes bittet der AHA interessierte Mitwirkende sich mit festem Schuhwerk und Arbeitshandschuhen auszustatten.



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