Sorge um die Entwicklungen in der Saaleaue zwischen Weinbergen und Peißnitzinsel

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) betrachtet mit Sorge die Entwicklungen in der Saaleaue zwischen Weinbergen und Peißnitzinsel. Während das Land Sachsen-Anhalt widerrechtlich einen Großteil der Gehölze am Gimritzer Damm zerstört, hat die Stadt Halle (Saale) in der Saaleaue am Fuße der Weinberg einen weiteren Weg mit Asphalt komplett versiegelt. In Höhe der Schwanenbrücke hat man zudem das Ufer mit Porphyrgestein zugeschüttet. Vorher fällte man skrupellos mehrere Silberweiden.
Im Bereich des Geländes des früheren Planetariums auf der halleschen Peißnitzinsel hat sich Jemand ein Teil als Baulagerfläche und Parkplatz in Beschlag genommen. Anstatt endlich das Gelände in ein wechselfeuchtes Gebiet in der Saaleaue umzuwandeln, stellen Leute Holztürme auf sowie zäunt sich Jemand einen Teil der Saaleaue ein und nutzt das Gebiet zur Lagerung von Baumaterialien und als Stellplatz für einen Baucontainer und Autos. Dabei bedrängt man massiv eine alte Platane.
Der AHA fordert endlich Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz umzusetzen, die Aue als Überflutungsgebiet der Saale zu respektieren, sofort alle Versiegelungen auf den Wegen im Bereich der Peißnitzinsel und am Fuße der Weinberge zu beseitigen. Ferner sind die Holzbauten sowie die Baustelleneinrichtung und der Parkplatz auf dem Gelände des früheren Planetariums sofort und vollständig zu entfernen.

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 08.03.2020

Fotos: Andreas Liste



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