AHA fordert naturnahe Entwicklung von Peißnitzinsel und Ziegelwiese in Halle (Saale)!

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) legt immer wieder dar, dass bekanntlich Auenlandschaften zu den arten- und strukturreichsten Natur- und Landschaftsräumen der gemäßigten Zonen gehören. Sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebens- und Rückzugsräume, Hochwasser der Flüsse und Bäche den notwendigen Ausbreitungsraum, tragen zur Steuerung des Wasserhaushaltes bei sowie ermöglichen den Menschen Erholung und Entspannung.
Diese vielfältigen Funktionen von Auen entlang von Flüssen und Bächen bedürfen nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) besonderer und umfassender Maßnahmen zum Schutz und Erhalt sowie zur Betreuung und Entwicklung. Dafür sich einsetzen sieht der ehrenamtliche und gemeinnützige AHA als seine vorrangige Aufgabe an.
Aus dem Grund verfolgt der AHA weiterhin und verstärkt mit großer Sorge, wie sich das einstige Erholungsgebiet Ziegelwiese in Halles Saaleaue immer mehr in eine Partymeile mit Zerstörung, Lärm, Grill, Alkohol Gestank und Unmengen Müll verwandelt. Diese Nutzung ist offensichtlich Teil des gewässertouristischen Konzeptes der Stadt Halle (Saale). Anders kann sich der AHA nicht erklären, warum die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) ihrer Verantwortung für Umwelt, Natur und Landschaft sowie für das Recht aller Bevölkerungsgruppen auf Naherholung nicht nachkommt und diesem Treiben ein Ende setzt.
Dieses fortgesetzte, gegenwärtige, langjährige Treiben auf der Ziegelwiese hat nichts mit feiern und erholen, sondern eher mit um sich greifender Verantwortungslosigkeit und voranschreitendem Egoismus zu tun. In dem Zusammenhang eine Forcierung dieser Zustände und einen weiteren Verbau von Saaleabschnitten in Halle (Saale) zu fordern, hält der AHA für unverantwortlich, da neben der bisherigen Vermüllung und Verlärmung sowie Schädigung von Grün, eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes mit Budendörfern und weiteren Steganlagen dazu käme. Nunmehr befahren immer mehr „Partygäste“ mit Kraftfahrzeugen die Ziegelwiese, um bequemer vor Ort zu gelangen.
Momentan zeichnet sich ab, dass die gesamte Ziegelwiese immer mehr zu einem rechtsfreien Raum des Vandalismus, der Verlärmung, der Vermüllung und des Gestankes inmitten in der Stadt Halle (Saale) abgleitet, wo bestimmte Personengruppen glauben und meinen sich alles erlauben zu können. Kontrollen durch Polizei und Ordnungsamt finden selten bzw. gar nicht statt.
Der AHA muss in letzter Zeit verstärkt feststellen, dass dabei der Vandalismus immer mehr zunimmt. So beschädigen die Partyleute u.a. Gehölze und zerstören Stützpfähle von Jungbäumen. Es kann nicht sein, dass sich im zunehmenden Maße eine „Arbeitsteilung“ dahingehend entwickelt, dass Partygäste ihr zerstörerisches Werk verrichten und ehrenamtliche Mitglieder von AHA und Initiative „Pro Baum“ das in ihrer Freizeit wieder in Ordnung bringen!
Darüber hinaus ist immer wieder zu beobachten, wie die Ziegelwiese ihre Umwandlung zu Ziegelrasen erfährt. Außer paar vereinzelte Bereiche findet mehr oder minder regelmäßig und flächendeckend eine raspelkurze Mahd statt, welche eine dringend notwendige Entwicklung einer arten- und strukturreichen Wiese mit zahlreichen Blütenpflanzen nicht zulässt. Dies ist nicht nur aus Gründen der Schaffung von weiteren Nahrungs- und Lebensräumen für zahlreiche Insekten und Spinnentieren wichtig, sondern verhindert ebenfalls eine schnelle Erwärmung und Austrocknung.
Seit Anfang August 2021 ist zu beobachten, wie wieder Massenabholzungen von sukzessiven Gehölzbeständen entlang der Saale erfolgen. Dabei greift man massiv in einen sich naturnaher entwickelnden Saumstreifen aus Gehölzen, Gräsern und Stauden ein. Der Säge fielen bisher u.a. Flatterulmen, Silberweiden, Mirabellen und Eschenahorn zum Opfer. In seinen jüngsten Presseerklärungen vom 05.08.2021 und vom 31.08.2021 forderte der AHA, diese skandalösen, naturzerstörenden Abholzungen sind sofort und unwiderruflich einzustellen bzw. zu beenden. Nun ist seit dem 27.08.2021 festzustellen, dass offensichtlich das Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg wieder verstärkt in Halle (Saale) das Saaleufer an Peißnitzinsel und Ziegelwiese mit Porphyrsteinen zuschüttet, um entgegen jeglicher Vernunft den Fluss an einer möglichen naturnaheren Entwicklung zu behindern. Dazu gehört u.a. die sukzessive, arten- und strukturreiche Gehölz- und Staudenentwicklung an den Ufern. Offensichtlich ist bei der steuerfinanzierten Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes der zerstörerische Umgang mit Flüssen weiter Primat deren Handelns. Das alte Denken und Handeln ist deutlich weiter präsent, indem man nicht nur Teile der Auen mit ihren Tier- und Pflanzenbeständen zerstört bzw. beeinträchtigt, sondern wertvolles, in umwelt- landschafts- und naturzerstörenden Steinbrüchen gebrochenes Gestein für solchen Frevel vergeudet. Ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Rohstoffen sieht deutlich anders aus.
Ferner schreckt die umwelt-, landschafts- und naturfeindlich agierende Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes nicht vor massiven Abholzungen und möglichen Verschotterungen im ca. 10 ha großen Naturschutzgebiet (NSG) Peißnitznordspitze zurück. Das NSG Peißnitznordspitze befindet sich in enger Korrelation mit dem Naturschutzgebiet”Forstwerder“ zusammen im FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ sowie mit dem geschützten Landschaftsbestandteil Amselgrund und Kreuzer Teichen, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amtsgarten und dem flächenhaften Naturdenkmal Klausberge im Grün- und Biotopverbund. Ferner dienen die Uferzonen der Saale zum Beispiel immer wieder als Brut- und Aufenthaltsplatz des Eisvogels. Die Massenabholzungen und Verschotterungen stören bzw. zerstören diese Aufenthaltsräume und Brutplätze.
Daher fordert der AHA den nunmehr neugewählten Deutschen Bundestag, den Bundesrat sowie die geschäftsführende und spätere neue Bundesregierung auf solche Störungen und Zerstörungen von Landschaft, Umwelt und Natur sofort und unwiderruflich einzustellen. Dazu gehört es, dass man endlich Flüsse nicht als Bundeswassserstraße betrachtet, sondern endlich ihre Funktion als sehr bedeutsamen, arten- und strukturreichen Lebens- und Rückzugsraum von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie als Biotop- und Grünverbundraum und somit als sehr wichtigen Bestandteil von Umwelt, Natur und Landschaft anerkennt und das Handeln daran ausrichtet. Dazu bedarf es der Zulassung naturnaher Entwicklungsmöglichkeiten und keiner Abholzungen und Verbauungen.
Darüber hinaus mahnt der AHA erneut und mit Nachdruck bei den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung von Bund, Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale) an, den Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft sowie die Befriedigung des Bedürfnisses der Naherholung für alle Bevölkerungsgruppen endlich ernst zu nehmen, ihren gesetzlichen Verpflichtungen und Aufgaben nachzukommen sowie unverzüglich diese Zustände zu ändern. Nach Auffassung des AHA ist eine Fortsetzung dieser Entwicklung nicht mehr tolerierbar und bedarf eines entsprechenden Handelns.
Ferner vertritt der AHA die Auffassung, dass die Stadt Halle (Saale) eine Veranstaltungs- und Naherholungskonzeption benötigt, welche sich den Belangen des Schutzes, des Erhaltes und der Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft sowie des fachgerechten Umgangs mit Hochwasser unterordnet.
Außerdem gilt es mehr für die Umweltbildung zu tun. So wäre es sinnvoll zu prüfen, inwieweit die Möglichkeit besteht Umweltsünder, zu Umweltschulungen zu verpflichten.
Ebenfalls ruft der AHA die Bevölkerung auf, mehr auf den Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaft zu achten.
Diese Störungen und Zerstörungen von Umwelt, Natur und Landschaft bekräftigt nach Ansicht des AHA die dringende Notwendigkeit sich verstärkt für den Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft einzubringen.
Der ehrenamtliche und gemeinnützige AHA bietet hierfür eine sehr gute Plattform an.
Wer dazu Interesse hat, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 200 27 46
E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 30.09.2021

Fotos: Dietmar Hörner


AHA führt Exkursion zum Schillerpark und in das NSG Untere Mulde durch

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Dessau – Südufer des Stillinge

Samstag, den 02.10., um 10.00 Uhr
Exkursion teilweise durch den Schillerpark, zum NSG „Untere Mulde“ und das ND „Eichendom“
Treffpunkt: Ecke Walderseestraße/Albrechtstraße (ARAL-Tankstelle), Dessau-Roßlau
Dauer: ca. 4 Stunden

In sehr langfristiger Anknüpfung an die 3. Muldekonferenz am Samstag, den 30.09.2017 in der Gemeinde Muldestausee, Ortsteil Muldenstein, führt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am Samstag, dem 02.10.2021, eine Exkursion teilweise durch den Schillerpark, zum Naturschutzgebiet „Untere Mulde“ und das Naturdenkmal „Eichendom“ durch.
Im Rahmen der ca. vierstündigen Exkursion beabsichtigt der AHA die dringende Schutzwürdigkeit der weitgehend unverbauten Mulde als Bestandteil eines weitläufigen Naturschutz- und FFH-Gebietes sowie des weltbedeutsamen Dessau-Wörlitzer Gartenreiches als einen wichtigen ökologischen, kulturellen und touristischen Lebens-, Rückzugs- und Verbindungsraum darzustellen. Darüber hinaus ist seitens des AHA vorgesehen die damit eng verbundene ökologische und kulturelle Bedeutung des Gebietes um die Stillinge und den Schillerpark sowie die umfassenden Bedrohungspotenziale darzustellen. In dem Zusammenhang hat der AHA das dringende und zwingende Bedürfnis seine schweren Bedenken zu womöglich noch existierenden Plänen der Stadt Dessau-Roßlau eine Nordostumgehung zu bauen und dabei eine neue Muldequerung zu schaffen, zu begründen. Neben der einen grundsätzlichen Tatsache, dass Verkehrsprobleme nicht mit neuen Straßen und Brücken lösbar sind, droht hier eine Zerschneidung wertvoller Kultur- und Naturlandschaft. Bereits der Ausbau der B 184 im Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe trägt schon zu erheblichen Störungen und Zerstörungen bei.
Darüber hinaus möchte der AHA die unvollständige und unsachgemäße Beräumung von mehreren Kleingartenanlagen thematisieren.
Ferner beabsichtigt der AHA seine Überlegungen zur Betreuung zweier Streuobstwiesen in dem Gebiet vorzustellen. Am 08.12.2015 haben erfreulicherweise die Stadt Dessau-Roßlau und der AHA eine Pflege- und Nutzungsvereinbarung ab 01.01.2016 für die Streuobstwiese am Landhaus abgeschlossen. Zwischenzeitlich hatte der AHA in der Streuobstwiese „Am Landhaus“ umfassende Schnittmaßnahmen an den Bäumen sowie Mahd- und Erntearbeiten vorgenommen. Im Rahmen der Exkursion möchte der AHA nunmehr die nächsten Aktivitäten zum Schutz, Entwicklung, Pflege und Betreuung der Streuobstwiese beraten, diskutieren und der interessierten Öffentlichkeit darlegen.
Der AHA hält es ebenfalls für dringend geboten im Rahmen der Exkursion das Thema Hochwasser sowie seine Vorschläge zum Umgang damit aufzuwerfen.
Darüber hinaus möchte der AHA die Zielstellung und die Aktivitäten der Ortsgruppe Dessau-Rosslau sowie das Vorhaben der Entstehung eines Naturerkenntnispfades Mündungsgebiet der Mulde in die Elbe vorstellen.
Treff ist um 10.00 Uhr in Dessau-Roßlau an der Ecke Walderseestraße/Albrechtstraße (ARAL-Tankstelle)

Wer noch mehr zu Aktivitäten der ehrenamtlichen AHA-Ortsgruppe Dessau-Roßlau erfahren möchte, kann sich auch an folgende Adresse wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Dessau – Roßlau

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Internet: http://www.aha-halle.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 27.09.2021


Eine Wanderexkursion auf dem Carl-Hebener Weg zwischen der Lutherstadt Eisleben und Wimmelburg

Eine Wanderexkursion auf dem Carl-Hebener Weg zwischen der Lutherstadt Eisleben und Wimmelburg
Zum Tag des Geotops 2021

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führte anlässliche des Tages des Geotops 2021 eine weitere Wanderexkursion auf den Halden zwischen der Lutherstadt Eisleben und Wimmelburg, auf dem Carl-Hebener-Weg, durch. Wir trafen uns am 26.09.2021, um 10.00 Uhr, in der Lutherstadt Eisleben an der Ecke Friedensstraße/Fritz-Wenkstraße.

Schwerpunkt war die bergbauliche Nutzung des sogenannten Baugrundes.
Im geologischen Sinne bedeutet es, das sich aus den über Jahrmillionen entwickelten tektonischen Verschiebungen, Schollenbildungen und Ablagerungen entwickelten Strukturen, in Sachsen-Anhalt und speziell im Raum Mansfeld, Hettstedt und Eisleben die sogenannte Mansfelder Mulde gebildet hat. Sie ist u.a. gekennzeichnet durch Kupferschiefer und Zechstein.
Der Zechstein, bestehend aus Anhydrit und Gips, Stein-und Kalisalz, hat auf Grund seiner Wasserlöslichkeit, einen großen Einfluß auf die Entstehung eines spezifischen Reliefs, sowohl oberflächlich, als auch im Untergrund. Man spricht deshalb auch von einer einzigartigen Gipskarstlandschaft. Durch unterirdische hydrologische Auslaugungen (Verkarstung), sind Hohlräume entstanden, die sogenannten Schlotten. Kupferschiefer in dieser Region zu bergen, bedeutete auch immer, sich mit den Gegebenheiten dieser Karstlandschaft auseinanderzusetzen. Anhand von geologischen Karten, bekamen wir einen Überblick über die Ausdehnung dieser unterirdischen Schlotten.
Unser Wanderweg auf den Halden der Otto-Schächte und der weite Blick über die Haldenlandschaft der Region Eisleben-Wimmelburg verdeutlichte die Bergbautätigkeit der letzten Jahrhunderte.
Wenn wir diesen Weg gehen, tauchen wir nicht nur in die Geschichte der Geologie und des Bergbaus ein, sondern erleben die durch den Bergbau verursachte Veränderung des Landschaftsbildes. So handelt es sich z.B. bei dem Hünekessel um einen sogenannten Erdfall, auch Bruchverformung, einer Schlotte. In diesem Zusammenhang wurden wir auf einen aktuellen Erdfall an der Verbindungsstraße zwischen Wimmelburg und Wolferode, in unmittelbarer Nähe der Eisenbahnbrücke, aufmerksam gemacht.
Die Bedeutung von Carl-Hebener (1891-1985) und des nach ihm benannten Weges besteht darin, dass auf seine Initiative hin, 1937 mit der Bepflanzung einer der Halden der Otto-Schächte begonnen wurde.
Es ist dieser Kontrast zwischen Vegetation und Halde, der einen Innehalten läßt. Diese durch den Menschen geschaffene Haldenlandschaft erfährt nun nicht nur eine Nachnutzung durch Errichtung von Photovoltaikanlagen, sondern bringt auch neue Biotope hervor.
Der sogenannte Kupferrasen wird gebildet von dem Taubenkropf-Leimkraut, dem Kupferblümchen (Frühlingsmiere) und der Kupfernelke (Grasnelke). Wir konnten Orchideen und die ausgezeichnet angepaßte Blauflügelige Ödlandschrecke entdecken.

Es war eine besondere und kurzweilige Exkursion, die von den interessierten Teilnehmern sehr positiv aufgenommen wurde.

Text & Fotos: Sabine Schauer


Verheizte Schätze – Auf dem Braunkohlenpfad von der Halleschen Saline nach Lieskau-Waldheil

Verheizte Schätze – Auf dem Braunkohlenpfad von der Halleschen Saline nach Lieskau-Waldheil
Zum Tag des Geotops am 19.09.2021

Der Nietlebener Heimatverein e.V., unterstützt durch das Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt in Halle, hatte am 19.09.2021, zum Tag des Geotops, zu einer Fahrradexkursion entlang des Braunkohlenpfades bei Halle eingeladen. Gekennzeichnet ist dieser Pfad durch Wegweiser und Informationstafeln von Teutschenthal über Langenbogen – Zappendorf – Bennstedt – Lieskau/Waldheil – Heidesee – Försterei „Habichtsfang“- Weinberg-Campus Halle – Schwanenbrücke an der Wilden Saale bis zur Saline in Halle. Treffpunkt war um 10.30 Uhr an der Saline in Halle.
In unmittelbar Nähe der Saline, ist die ehemalige Eisenbahnbrücke zur Überquerung der Saale der „Pfännerschaftlichen Kohlenbahn“ als Relikt noch zu sehen.
Die Streckenführung der „Nietlebener Pferdekohlenbahn“ verband die Nietlebener Braunkohlengrube Neuglücker Verein (der heutige Heidesee) mit der Wilden Saale, unweit der Schwanenbrücke. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde mit dem Bau der von Pferden gezogenen Schmalspurbahn begonnen. Auf einer Strecke von knapp vier Kilometern wurde die Braunkohle von der Grube bis zur sogenannten Kohlenschurre (Kohlenrutsche) an der Wilden Saale transportiert und auf Lastkähne verladen. Der Standort der ehemaligen Kohlenrutsche an der Wilden Saale ist befestigt markiert. Abnehmer der Braunkohle war u.a. die „Cröllwitzer Papiermühle“. Die Gleise führten dabei nicht nur über Nietlebener Flure, sondern unterquerten auch die Anhöhe nordwestlich der „Provinzial-Irrenanstalt“ von Nietleben, mit einem Tunnel von 300 Meter Länge, sowie den Weinberg, in der Nähe der Heideallee, mit einer Länge von 80 Metern. Eine Lüftungsöffnung des Nietlebener Tunnels ist noch sichtbar. Sechzig Jahre lang war die Pferdeeisenbahn in Betrieb.
An den unterschiedlichen Standorten vor Ort versuchten wir uns anhand von historischen Bildaufnahmen in den damaligen Zustand des Gebietes hineinzudenken. Sowohl umfassende Überbauungen, als auch landschaftliche Veränderungen lassen nur eine vage Vorstellung zu.
An der Freifläche neben der ehemaligen Försterei „Habichtsfang“ kann man sich den dort gelegenen Kohle-Lagerplatz vorstellen. Auf dem Gelände des vor kurzem eingeweihten „Ameisen-Spielplatzes“ befand sich eine Schwelerei und eine Paraffin-Fabrik. Eine Besonderheit in westlicher Richtung gegenüber des Heidesees, stellt die damalige komplette Verlegung des „Gutes Granau“ um ca. 300 nach Süden dar, um die sich dort befindenden Braunkohlevorkommen zu heben. Das Gebiet des Heidesees ist heute eine Bergbau-Folgelandschaft. Bei unserem Weg am Rande der Dölauer Heide wurden wir auf mehrere Erdeinbrüche aufmerksam gemacht. Es handelt sich um ehemalige Stollen. Zur Förderung der Kohle in der heutigen Dölauer Heide sind Stollen bis zu einer Tiefe von 40 Metern getrieben worden. Nach Darstellungen des Nietlebener Heimatvereins e.V. sind davon ca. ein Viertel verschüttet worden.
Es ging weiter am Granauer Friedhof vorbei zum Granauer Berg. Dem Lößhohlweg folgend bis zum Bergmannssteig, hatten wir auf der Bergkuppe einen weiten Blick auf das südöstlich gelegene Halle-Neustadt. Die Bergleute nutzten den Bergmannssteig als Trampelpfad, um von den Zscherbener Braunkohlengruben nach Dölau zu gelangen. Heute ist es ein Naturlehrpfad. Wir gelangten über den Granauer Weg nach Lieskau Waldheil. Unsere Exkursion endete an der 2013 errichteten Stele „Straße der Braunkohle“. Sie erinnert u.a. an den ersten Braunkohlenfund 1382.

Diese Exkursion vermittelte ein Stück Bergbau – und Industriegeschichte, denn die im Umland von Halle gehobenen Bodenschätze haben diese Region im 19. und 20. Jahrhundert zu einem prosperierenden Industrie- und Wirtschaftsstandort in Mitteldeutschland gemacht.

Text & Fotos: Sabine Schauer


AHA setzt sich für Schutz und Erhalt der Weißen Elster zwischen Zeitz und Leipzig ein

Die 245,4 km lange Weiße Elster, welche im tschechischen Teil des Erzgebirges in As entspringt, dann das Vogtland, Ostthüringen zwischen Greiz und Gera, die Leipziger Tieflandbucht zwischen Zeitz und Leipzig, auf einer Länge von 23 km die Stadt Leipzig durchfließt sowie westlich von Schkeuditz wieder Sachsen-Anhalt erreicht und letztendlich bei Halle-Beesen in die Saale mündet, bildet trotz bergbaulicher Eingriffe ein sehr vielfältiges, bedeutsames und schützenswertes Fluss- und Auensystem. Die vielfältigen Auenwälder, Auenwiesen, Feuchtgebiete und Gewässersysteme haben daher einen sehr vielfältigen Schutzstatus. Sie dienen als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie stressgeplagten Menschen zur Erholung und Entspannung.
Der gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) setzt sich daher sehr intensiv für den Schutz, Erhalt und naturnahe Entwicklung der Weißen Elster, ihrer Fluss- und Auenlandschaften, ihrer Nebengewässer sowie angrenzender Natur- und Kulturlandschaften ein. Dies geschieht in Form von Stellungnahmen, Vorschlägen, Exkursionen sowie Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.
Im Rahmen dieser räumlich, fachlich-inhaltlich und organisatorisch umfassenden ehrenamtlichen Tätigkeit beabsichtigt der AHA nunmehr auch seine Aktivitäten auf die Weiße Elster zwischen den Städten Zeitz und Leipzig zu intensivieren.
Dabei bilden der Erhalt, Schutz und die Entwicklung weiterer Abschnitte zu naturnahen Natur- und Landschaftsräumen und eines umwelt- und naturverträglichen Tourismuskonzeptes, die Entwicklung eines breitgefächerten Umweltbildungskonzeptes sowie die Unterstützung des Vorhabens der Ausweisung großer Teile des Gebietes der Weißen Elster ab Zeitz, über Markkleeberg, Leipzig, den angrenzenden Landkreisen bis nach Halle (Saale) zur Ausweisung zum UNESCO-Weltkulturerbe, die ersten Arbeitshauptschwerpunkte. So lassen sich ökologische, geologische, archäologische, historische, kulturelle, wissenschaftliche, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte umfassender und günstiger ins Verhältnis bringen, um so angemessen zukunftsfähig länderübergreifend eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Perspektivisch erscheint es in dem Zusammenhang sinnvoll zu sein, die Gebiete über Gera, Greiz und Plauen bis ins Erzgebirge nach Tschechien ins Quellgebiet auszuweiten.
Eine sehr große Bedeutung hat auch der ca. 51,00 km lange zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Sachsen länderübergreifende Abschnitt der Weißen Elster zwischen den Städten Zeitz und Leipzig.
Zu Beginn der Fahrradexkursion nahmen die Teilnehmenden die Weiße Elster und ihre Aue in Zeitz in Augenschein. Erfreulicherweise ist ein großer Teil des Überflutungsraumes erhalten und geblieben und zeigt streckenweise eine sukzessive Entwicklung einer Weichholzaue bestehend aus Silberweide. Ferner finden vereinzelt Inselbildungen statt. Insbesondere im Mündungsgebiet des Zeitzer Mühlgrabens kann man eine derartige Entwicklung festzustellen. Nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) gilt es den freien Teil Aue der Weißen Elster von Verbauungen freizuhalten und mehr sukzessive Gehölzentwicklung zuzulassen, um den Arten- und Strukturreichtum zu erhöhen. Ebenso bedarf es einer gründlichen, wissenschaftlich fundierten Prüfung, inwieweit bauliche Rückbaumaßnahmen erforderlich und möglich sind.
Die südlich des ca. 340.373,46 m² = 34,37 ha großen Zeitzer Tiergarten gelegene einstige ca. 18.407,95 m² = 1,84 ha große Kleingartenanlage ist zwar von Baulichkeiten beräumt, aber es ist kein Konzept zur Entwicklung des Gebietes erkennbar. Dabei bieten die Restobstbaumbestände die Möglichkeit der Entwicklung einer Streuobstwiese. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) regt hierzu schon seit dem Jahr 2011 eine entsprechende Schutz- und Entwicklungskonzeption an.
Gleiches gilt für den Zeitzer Tiergarten, welcher als ein Restauenwald erkennbar ist und somit eines direkten Anschluss an das Hochwasserregime bedarf. Das erstmalig im 13. Jahrhundert erwähnte Waldgebiet in der Aue der Weißen Elster diente mehreren Jahrhunderten dem Adel zur Jagd. Innerhalb des Auenwaldes sind Reste von Altverläufen der Weißen Elster und Auskolkungen erkennbar. Im Rahmen des Hochwassers im Juni 2013 bahnten sich die Fluten in die mit einem Deich vom Wasserregime der Weißen Elster ihren Weg.
Der AHA hält eine direkte Wiedereinbindung des Restauenwaldes an die Aue der Weißen Elster sowie eine naturnahe Entwicklung des Gehölzgebietes für dringend geboten.
Mit fortgesetzter Sorge ist der Streuobstwiesenbestand nordöstlich der Ortslage Zeitz-Zangenberg und südwestlich der Weißen Elster zu betrachten. Offensichtlich führen die Folgen der mehrmonatigen Niederschlagsarmut und Trockenheit sowie Sommerhitze in den Jahren 2018 bis 2020, aber auch mangelnde Pflege zum Absterben der Obstgehölzbestände. Der gemeinnützige und ehrenamtliche Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) bietet der Stadt Zeitz und der Ortschaft Zangenberg erneut und mit Nachdruck seine fachliche Unterstützung an und kann sich nach Klärung der Eigentumsverhältnisse Arbeitseinsätze zu organisieren und durchzuführen. Dazu sind aber die Bereitstellung von Gerätschaften und dazugehörige Räumlichkeiten sowie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit erforderlich, um dauerhaft Interessenten zu gewinnen.
Der Abschnitt der Weißen Elster zwischen Zeitz-Zangenberg und Elsteraue-Bornitz ist von schmalen Gewässerschonstreifen geprägt, was häufig entlang des Saalenebenflusses zu erkennen ist. Dabei ist beidseitig im Uferbereich ein mindestens 10,00 m breiter Schon- bzw. Schutzstreifen erforderlich, um dem Fluss naturnahe Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Gerade der häufig begradigte Flussverlauf benötigt dies, um eine Fließdynamik mit Prall- und Gleithängen, aber auch sukzessiv entstanden Gehölz-, Stauden- und Wiesenbereichen zu ermöglichen. So lässt sich ebenfalls eine weitere Eintiefung verhindern und mit der Beseitigung von Wehren wieder eine bessere Durchlässigkeit zu erreichen.
An der Verbindungsbrücke zwischen den Ortsteilen Bornitz und Göbitz der Gemeinde Elsteraue war ein reger Kanuverkehr mit Einbringen in den Fluss zu beobachten. Im Bereich der Brücke besteht nunmehr zudem eine befestigte Treppe, welche zur Zerstörung des betreffenden Uferbereiches führte bzw. führt. Dabei ist nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) dem Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaft den absoluten Vorrang einzuräumen und jeglicher Tourismus dem Aspekt unterzuordnen. Nur so sind Umwelt, Natur und Landschaft vor einer weiteren Zerstörung bewahrt und es besteht die Möglichkeit die Zustände wieder zu verbessern.
Genauso problematisch ist die massive Ausdeichung großer Teile der Aue der Weißen Elster, was eine direkte Einströmung von Hochwasser verhindert. Besonders signifikant ist dabei u.a. der Abschnitt in der Gemeinde Elsteraue zwischen den Ortschaften Bornitz und Draschwitz. Dabei dringt bei Hochwassersituationen trotzdem Wasser in Form von Druck- bzw. Qualmwasser in die wasserbaulich abgetrennten Auen vor. Dabei gilt es zu beachten, dass dieses Wasser wesentlich länger in der Landschaft verbleibt, da die Deiche den Abfluss behindern, während des Hochwassers vor den Deichen ungehindert abfließen kann.
Der länderübergreifende Braunkohlentagebau Profen, welcher zu 75,00 Prozent im sachsen-anhaltinischen Landkreis Burgenlandkreis und zu 25,00 Prozent im sächsischen Landkreis Leipzig-Land liegt. Laut Angaben der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) liegt die momentane Fördermenge des im Jahr 1941 aufgeschlossenen Braunkohlentagebaus Profen momentan bei bis 5,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Gesamtwasserhebung von Grund- und Schichtwasser umfasst 59,00 bis 79,00 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Zu den Kunden zählen das Kraftwerk Schkopau, die MIBRAG-Industriekraftwerke Deuben und Wählitz sowie Industriebetriebe in Chemnitz und Zeitz.
Diese Eingriffen in Umwelt, Natur und Landschaft geführt. Neben den sofort sichtbaren Zerstörungen bzw. Störungen gehört auf jeden Fall die massive Beeinflussung des Wasserhaushaltes in einer ohnehin von geringen Niederschlägen geprägten Region dazu.
Genauso wie der von Menschen massiv mitzuverantwortenden Klimawandel erfordern die bei weiten noch nicht vollständig erkennbaren Folgen der massiven Eingriffe in Boden- und Wasserstrukturen ein alsbaldiges Ende der Tagebautätigkeit. Die Umwandlung von erneuerbaren Energiequellen ist aber ebenfalls nach Gesichtspunkten des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes zu planen, vorzubereiten und umzusetzen. Ähnlich ist es mit dem einstigen Braunkohlentagebau, wo man in den Jahren 1921 bis 1999 ca. 580 Millionen Tonnen Braunkohle aus der Erde holte und dazu die Weiße Elster in den Jahren von 1972 bis 1977 auf einer Länge von 11,00 km zwischen Wiederau und Hartmannsdorf um den Tagebau verlegte. Seitdem ist der Fluss in eine naturferne Betonrinne eingepfercht. Ein unverantwortlicher Zustand. Laut Lausitzer und Mitteldeutscher Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) möchte man den 970,00 ha großen Zwenkauer See u.a. als Flutungsraum für Hochwasser der Weißen Elster nutzen. Seit dem 09.03.2007 startete man die Flutung des Sees, wozu insgesamt 19,5 Millionen Kubikmeter Wasser und davon 12,3 Millionen Kubikmeter aus dem Tagebau Profen vorgesehen sind. Den Rest im Umfang von 7,9 Millionen Kubikmeter Wasser soll die Weiße Elster liefern. Angesichts einer jährlichen Verdunstung von ca. 700,00 mm und der Tendenz der jährlichen Niederschlagsmenge im Umfang von 300,00 mm ein sehr gewagtes Vorhaben, was zur flächendeckenden Wasserverknappung beiträgt. Daher ist es empfehlenswert nur Wassermengen zuzulassen, wie die Natur durch Niederschläge sowie Zulauf aus Grund- und Schichtwasser zulässt.
Ferner sieht der AHA die Notwendigkeit wissenschaftlich zu untersuchen, inwieweit der 11,00 km lange Betonkanal, wo die Weiße Elster den Zwenkauer See umfließt, naturnaheren Verläufen weichen kann. Im Bereich von Leipzig-Südwest, nordwestlich des Cospudener Sees sind noch naturnahere, Altmäander der Weißen Elster existent, welche es besonders zu schützen gilt und zudem als Beispiel für eine mögliche naturnahere Entwicklung stehen.
In der Groitzscher Aue ist zwischen Weißer Elster und Schwennigke ist das ca. 37,00 ha große Naturschutzgebiet (NSG) „Pfarrholz Groitzsch“ eingebettet, welches von naturnahen Hangwald- und Auenwaldgesellschaften geprägt ist. Der AHA sieht hier eine sehr große Verantwortung des Freistaates Sachsen, des Landkreises Leipzig-Land und der Stadt Groitzsch den Schutz zu gewährleisten.
Die Stadt Leipzig ist durchgängig von Auenlandschaften mit den ebengenannten Eigenschaften geprägt. Insbesondere die Weiße Elster, aber auch ihre Nebengewässer wie ganz besonders Pleiße und Parthe bilden dabei das räumliche, landschaftliche und ökologische Rückgrat.
Ein sehr wichtigen Bestandteil dieser sehr wertvollen und als ca. 5.900 ha großes Landschaftsschutzgebiet „Leipziger Auwald“, ca. 4.925 ha großes Europäisches Vogelschutzgebiet Leipziger Auwald und als ca. 2.825 ha großes Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet Leipziger Auensystem geschützten Natur und Landschaft, stellt die Auenlandschaft im Süden der Stadt Leipzig dar, welche zwischen Weißer Elster und Elsterflutbett im Westen, Pleiße und Mühlpleiße im Osten, der Einmündung der Pleiße in das Elsterflutbett im Norden sowie des Cospudener Sees und seines Umfeldes im Süden eingebettet ist. Diese Auenlandschaft besteht zum großen Teil aus naturnahen Laubmischwäldern, welche sich vorrangig aus Eschen-Eichen-Ulmen-Hartholzauwald und grundfeuchtem Stieleichen-Hainbuchen-Wald, flächendeckenden Übergangsstadien zwischen diesen beiden Waldgesellschaften sowie ansatzweisen Weiden-Erlen-Pappel-Weichholzauengesellschaften zusammensetzt. Als sehr bedeutsame Kernstücke dieses Auengebietes sind im Norden das ca. 66 ha große Naturschutzgebiet (NSG) Elster-Pleiße-Auwald und im Südwesten das ca. 49 ha große NSG Lehmlache zu betrachten.
Im Rahmen einer vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zahlreicher Exkursionen nahmen bzw. nehmen die Teilnehmenden das Gebiet der Elster-Pleiße-Aue immer wieder kritisch in den Augenschein.
An erster Stelle fällt unverändert die nach wie vor unvermindert vorhandene Verockerung der im Drei-Linden-Brunnen in Ebersbrunn bei Zwickau entspringenden, einst 115 km langen und in Folge von Bergbaumaßnahmen zwischen Regis-Breitingen und Markkleeberg umgesetzten Begradigungsmaßnahmen um ca. 25 km auf ca. 90 km verkürzten Pleiße mit ihrem Einzugsgebiet von 1.473,6 km² auf. Nach Auffassung Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AHA-Exkursion ist insbesondere die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) gefordert hier geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählt es bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzutragen und neue Forschungsaufträge an die Universitäten, Akademien, Hochschulen und Fachhochschulen Mitteldeutschlands zu vergeben.
Der AHA erörtert fortgesetzt auch Maßnahmen wie die Errichtung von u.a. mit Schilf (Phragmites australis) ausgestatteter Pflanzenkläranlagen am Beginn bestehender bzw. womöglich entstehender Zuflüsse sowie der Schaffung von Möglichkeiten der Alternativen zu der massiv ausgebauten, im Sommer 2010 fertiggestellten Schleuse Connewitz. Neben der – trotz vorhandener Fischaufstieganlage – bestehenden Barrierewirkung, führt diese Stauanlage zu einem umfassenden Rückstau. Damit eng verbunden ist eine mögliche Verschlechterung der Wasserqualität – besonders an heißen Sommertagen -, da kein ausreichender Sauerstoffeintrag erfolgen kann. Dabei ist flächendeckender Sauerstoffeintrag notwendig, um der Verockerung entgegenwirken zu können. Im Rahmen der Oxidation von Eisen bei Kontakt zu Wasser zu Eisenhydroxid kommt es zu einer umfassenden Sauerstoffzehrung und Versauerung durch Abgabe eines Protons. Darüber hinaus sorgen Bakterien beim Abbau von Eisensulfid, auch als Pyrit bekannt, zum weiteren Sauerstoffabbau und Bildung von Schwefelsäure. Neben dem fehlenden Sauerstoff im Gewässer beeinträchtigen geringer Lichteintrag und Verklebungen den Wasserpflanzenbestand, was wiederum zu einer Erschwerung der Laichmöglichkeiten für Fische beitragen könnte. Bei Auftreten von Sauerstoffmangel besteht die Möglichkeit, das durch Reduktionen des Eisenhydroxids, die Mikroorganismen sich Sauerstoff zum Leben abspalten, das reduzierte Eisen, wenn es in die Kiemen der Fische gelangt zur Erstickung der Tiere führen kann. Darüber hinaus besteht mit der Versauerung der Böden die vermehrte Gefahr der Freisetzung von Schwermetallen.
Eine Motorisierung von Pleiße hätte in dem Blickfeld zur Folge, dass nicht nur Lärm, Abgase und vermehrte Gefährdungen für den Ruderbootverkehr auftreten, sondern die Aufwirbelungen der durch die Verockerung entstandenen, am Flussboden abgesetzten Verschlammungen aufwirbeln und den Lichteintrag weiter verschlechtern. Abgesehen davon, dass angedachte wasserbauliche Maßnahmen in Pleiße und Floßgraben Lebens- und Bruträume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bedrohen sowie durch mögliche Ufer- und Sohlbefestigung die hydrologische Korrelation zwischen Aue und Fließgewässer erschweren. Das kann zur Folge haben, dass anströmendes Grund- und Schichtwasser sich an den Ufer- und Sohlbefestigungen zurückstaut, was wiederum eine fortschreitende Vernässung des dahinterliegenden Raumes zur Folge hat. Von daher gilt es nur einen Tourismus zuzulassen, welcher sich in die Fluss- und Auenlandschaft von Pleiße und Floßgraben einpasst, als umgekehrt. Von daher gilt es einen motorisierten Bootsverkehr mit einhergehenden Um- und Ausbaumaßnahmen auszuschließen und stattdessen dem umwelt-, landschafts- und naturfreundlicheren Ruderbootverkehr den Raum zu belassen. Der AHA hält nach wie vor die Forderung aufrecht, dass der Floßgraben – auch Batschke genannt – als sehr bedeutsames Brutgebiet des Eisvogels bekannt, von jeglichem Tourismus und allen wasserbaulichen Maßnahmen freizuhalten ist. Zu wasserbaulichen Maßnahmen gehören auch alle Entkrautungsmaßnahmen, was mit dem Verlust von Wasserpflanzen nicht nur zur Zerstörung bzw. Störung von Laich- und Unterschlupfmöglichkeiten für Fische führt, sondern auch zur Reduzierung der Sauerstoffproduktion im Wasser. Bereits der Rückstau in der Pleiße mit der einhergehenden Verringerung der Fließgeschwindigkeit blockiert einen umfassenden Sauerstoffeintrag in den Fluss. Ebenso behindert er die Wechselwirkung zwischen Prall- und Gleithängen, was letztendlich zur naturnaheren bis naturnahen Entstehung von Mäandern führt.
Mit Sorge stellte der mit fortgesetzter Sorge fest, dass mit zunehmender Intensität Privatpersonen aus dem Auenwald Holz gewinnen und offenbar dabei auch Fällungen vornehmen. Im Interesse eines nachhaltigen Schutzes, Erhaltes und Entwicklung dieser arten- und strukturreichen Auenlandschaft gilt es derartige Aktivitäten unverzüglich zu unterbinden.
In dem Zusammenhang erklärt der AHA immer wieder, dass der Beschluss des Stadtrates vom 28.10.2015 zur „Forsteinrichtung für den Wald der Stadt Leipzig (FB 3277) für den Planungszeitraum 2014 – 2023“. In der „Erläuterung zum Forsteinrichtungswerk für den Wald der Stadt Leipzig (Forstbetrieb 3277), Planungszeitraum 01.01.2014 bis 31.12.2023“ sowie die darauf beruhenden jährlichen Forstwirtschaftspläne – so auch der am 24.10.2018 vom Stadtrat der Stadt Leipzig mehrheitlich beschlossene „Forstwirtschaftsplan 2018“ – keinesfalls die Arten- und Strukturvielfalt erhalten oder gar befördern können. Die bisher produzierten Kahlschläge, welchen auch Stieleichen zum Opfer fielen, haben zur Beförderung der Entwicklung von Spitz- und Bergahorn geführt, die flächendeckende Besiedlung mit nitrophilen Stauden vorangetrieben und mit den forstwirtschaftlich geprägten Aufforstungen die Umwandlung von einst strukturreichen Auenwäldern zu Forstplantagen vorangetrieben. Eine ohnehin naturgemäß gering ausgeprägte Keimfähigkeit der Stieleiche, aber durchaus stattfindende Sukzession, erfährt durch Fällungen und Rücketätigkeiten aller Art eine massive Einschränkung bzw. gar Unterbindung. Zudem ist eine prozentuale Zielstellung, wie nachfolgend in der „Erläuterung zum Forsteinrichtungswerk für den Wald der Stadt Leipzig (Forstbetrieb 3277), Planungszeitraum 01.01.2014 bis 31.12.2023“ ist unter Punkt „5.3 Planung – einige Zahlen“ u.a. folgende Planung vorgesehen, nicht möglich:

BaumartZielbestand
Stieleiche (Quercus robur)40 %
Ulmen (Ulmus spec.)5 %
Hainbuche (Carpinus betulus)10 %
Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)20 %
Bergahorn (Acer pseudoplatanus)5 %
Winterlinde (Tilia cordata)10 %
Feldahorn (Acer campestre)5 %
Wildobst5 %

Zum Beispiel die global stattfindenden Klimaveränderungen und regional zurückgehende Gesamtniederschlagsmengen führen zudem auch zu Veränderungen in der Artenzusammensetzung und in der Struktur der Auenwälder Leipzigs.
Zudem ist keine wissenschaftlich fundierte Basis dieser artenbezogenen Zielbestandsplanung erkennbar.
So kann der AHA vorstellen, zum Beispiel auf den Wegen Eicheln zu sammeln und in den angrenzenden Auenwäldern zu verteilen und womöglich ggf. gezielt zu stecken. Gerade das „Mastjahr“ im Jahr 2018 hatte die Möglichkeit geboten, in Form von öffentlichen Arbeitseinsätzen derartige Aktionen durchzuführen.
Der AHA bekräftigt an der Stelle die dringende Notwendigkeit auch die Auenwälder in den Städten Markkleeberg, Leipzig und Schkeuditz endlich einer sukzessiven Entwicklung zu überlassen und die von Massenabholzungen und Pflanzungen von Baumplantagen geprägte Forstwirtschaft sofort zu beenden. Nur so ist die weitere Abwendung von Schäden und die Wiedererholung und Entwicklung von naturnaheren bis naturnahen Auenwäldern möglich.
Die Offene Stellungnahme von 11 Leipziger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung GmbH – UFZ und Universität Leipzig zum Offenen Brief von NuKLA an den Stadtrat zur Forstplanung 2018 vom 18.10.2018, gerichtet an den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig Burkhard Jung, als sehr scharfe Gegenreaktion auf den ebengenannten Offenen Brief von NuKLA, kann momentan nicht überzeugen. Ihre eigene Argumentation beruht nach eigenen Angaben u.a. auf folgenden sechs wissenschaftlichen Arbeiten, Zitat:

Exemplarische Forschungsaktivitäten sind:

  • Punktgenaue Starkbaum- und Biotopbaumkartierung durch den Stadtforst (1998 und 2005/2006, Straßl, Heyde & Hartelt 2006).
  • Brutvogelkartierung durch das Naturschutzinstitut Leipzig e.V und NABU seit 2009 (Mäkert 2009, 2010, 2013).
  • Projekt Leipziger Auwaldkran durch die Universität Leipzig (Anfänglich 2001 Mitfinanzierung durch UFZ, seit 2012 Forschungsplattform iDiv, Unterseher et. al 2007).
  • Begleitforschung zur forstlichen Bewirtschaftung durch das Prof. Hellriegel Institut (2012) auf 26 Untersuchungsflächen zum Vergleich der Prozessschutzflächen, der Mittelwaldflächen und der Femelschläge (Richter et al. 2012).
  • Begleitforschung zum Projekt Lebendige Luppe mit 60 Dauerversuchsflächen (0,25 ha) (Walddynamik, Totholz, Bodenvegetation, Laufkäfer, Eschentriebsterben) seit 2012 (Scholz et al. 2018).
  • Regelmäßige Befliegungen zur fernerkundlichen Untersuchung der Artenzusammensetzung, der Kühlungsfunktion und des Eschentriebsterbens durch UFZ, iDiv, Uni Leipzig und FH Anhalt. (z.B. Richter et al. 2016). „, Zitat Ende

Der AHA mahnt diesbezüglich mehr Transparenz an. Dazu gehört nach Ansicht des AHA die Herkunft, Art und Weise der Auftraggebung und Finanzierung sowie nicht zuletzt die ungehinderte öffentliche Bereitstellung der wissenschaftlichen Arbeiten. Dies ist nach Ansicht des AHA auch dahingehend wichtig, um diese wissenschaftlichen Dokumente studieren, werten und kritisieren zu können. Eine Vorgehens-, Herangehens- und Handlungsweise, welche in einer lebendig, aufrichtig und ernsthaft gelebten Demokratie schon unaufgefordert eine absolute Selbstverständlichkeit sein muss.
Hinsichtlich der Zukunft des Connewitzer Wehrs schlägt der AHA weiterhin vor, Möglichkeiten der Mäandrierungen im Bereich des Pleißemühlgrabens zwischen begradigter Pleiße und Wundtstraße, unter Einbeziehung der Kleingartenanlage Südvorstadt zu prüfen, um dieses Querbauwerk zu erübrigen. Neben der ökologischen Durchlässigkeit, entfiele auch die Unterhaltung des Connewitzer Wehrs. Dies käme einer gewissen Rückentwicklung des infolge der Errichtung des Pleißeflutbettes gleich, welches in Folge des Hochwassers von Weißer Elster und Pleiße entstand, zur Errichtung des 3,6 km langen Elsterflutbettes bis zum Palmgartenwehr sowie zur Verschüttung von Alter Pleiße – auch Kuhstrangwasser genannt – im Jahre 1879 und des Rödel, welcher selbst nach der Unterbrechung durch das Elsterflutbett bis zum Jahre 1926 existierte und im Jahre eine Verfüllung erfuhr.
Ferner gilt es das gesamte Auengebiet der unteren Pleiße wieder als komplettes Überflutungsgebiet zu betrachten, um so dem Fluss ein größeres Überschwemmungsgebiet zurückzugeben und die Weiterentwicklung naturnaherer Auenwälder noch weiter zu befördern.
Weiterhin sollte nach Auffassung des AHA zum Beispiel der Raum zwischen Markkleeberger See und Pleiße unter Einbeziehung bzw. Berücksichtigung des Geländes der Agra eine besondere Rolle erhalten. So könnte u.a. die Wiederherstellung des alten Verlaufes der Mühlpleiße in Erwägung gezogen werden, um das Wasserabflusssystem zu verbessern sowie zudem eine weitere landschaftliche und ökologische Aufwertung des Raumes zu ermöglichen. Ferner ist das gesamte Gebiet von neuen Verbauungen freizuhalten und zu prüfen, inwieweit bestehende Verbauungen und Versiegelungen einen vollständigen bzw. zu mindestens einen teilweisen Rückbau erfahren können.
Mit sehr großer Sorge sieht der AHA die weiter voranschreitende Ausbreitung vom Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica). Der AHA besitzt eigene jahrelange Erfahrungen im Zurückdrängen des Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) und des Sachalin-Knöterich (Fallopia Sachalinensis) seit dem Jahr 2006 in den Städten Halle (Saale) und Bitterfeld-Wolfen.
Daher bietet der AHA erneut dem Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig an diese Erfahrungen im Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) und des Sachalin-Knöterich (Fallopia Sachalinensis) einzubringen und einsteigend im Unterlauf der Pleiße in Form von öffentlichen Arbeitseinsätzen auch praktisch umzusetzen.
Die Exkursionsteilnehmerinnen und Exkursionsteilnehmer bitten daher den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig diese Angebote des AHA anzunehmen und gemeinsam über die Art und Weise sowie den Zeitpunkt und die Orte der praktischen Umsetzung zu beraten.
Der AHA möchte seine Positionen zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Auen im Stadtgebiet von Leipzig auch in Form von weiteren, folgenden Exkursionen vor Ort darlegen.

Samstag, den 06.11., um 10.00 Uhr
Herbstexkursion in die Pleiße-Elster-Aue in der Stadt Leipzig
Treffpunkt: Haltestelle „Koburger Brücke“ (Bus 70: Richtung „Markleeberg-West“)
Endpunkt: Hauptbahnhof Leipzig
Dauer: ca. 3,5 Stunden

Samstag, den 27.11., um 10.00 Uhr
Herbstexkursion zur Burgaue in der Stadt Leipzig
Treffpunkt: Haus „Auensee“, Leipzig-Wahren
Dauer: ca. 3,5 Stunden

Nach Auffassung des AHA ist es dringend geboten verstärkt die Bevölkerung in den Schutz, Erhalt und die Entwicklung des vielfältigen Einzugsbereiches der Weißen Elster einzubeziehen und somit für eine intensive, ehrenamtliche Mitarbeit zu gewinnen. Dazu bietet der AHA mit seinen Regionalgruppen Leipzig und Umland sowie Gera-Zeitz geeignete Plattformen zur ehrenamtlichen Mitwirkung an.
Dazu zählen Vorschläge zum Schutz, zum Erhalt und der Entwicklung der Weißen Elster, ihrer Aue sowie ihrer Nebengewässer und angrenzender Landschaften.
Wer mehr zu den generellen Aktivitäten des AHA erfahren möchte, wende sich bitte an seine folgende Anschrift.

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Regionalgruppe Leipzig und Umland
Otto-Adam-Straße 14

04157 Leipzig

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 26.09.2021

Fotos: Andreas Liste


AHA hält Schutz und naturnahe Entwicklung der Gonna für dringend geboten

Die ca. 17 km lange Gonna entspringt zwischen Grillenberg und Wippra, südlich der Pferdeköpfe, durchfließt auf einer Länge von etwa 6 km von der Walkmühle bis zum Martinsriether Weg das Gebiet der Kernstadt Sangerhausen und mündet östlich des Ortsteils Martinsrieth der Gemeinde Wallhausen auf dem Gebiet von Sangerhausen in die ca. 74 km lange Helme ein.
Die Gonna ist leider deutlich erkennbar von umfassenden Begradigungs- und Ausbaumaßnahmen geprägt. Insbesondere im zentralen Bereich der Kreisstadt Sangerhausen ist das Gewässerbett der Gonna im Sohl- und Uferbereich naturfern ausgebaut.
Nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) besteht die dringende Notwendigkeit der Erstellung einer wissenschaftlichen Schutz- und Entwicklungskonzeption, um der Gonna eine naturnahe Entwicklung im Gesamtverlauf zu ermöglichen.
Der AHA ist bereit im Rahmen seiner ehrenamtlichen und gemeinnützigen Möglichkeiten daran mitzuwirken. Ferner möchte der AHA für interessierte eine Plattform zur Mitwirkung geben und dazu eine ehrenamtliche Regionalgruppe Sangerhausen-Nordhausen bilden.
Andreas Liste
Vorsitzender des AHA
Halle (Saale), den 20.09.2021
Fotos: Andreas Liste

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