Pestalozzipark

Im vergangenem Jahr wurden im Pestalozzipark sogenannte Pflegemaßnahmen der Gehölze in Angriff genommen.

Dabei fielen nicht nur zahlreiche Bäume, sondern auch sehr viele Büsche und Stäucher der Säge zum Opfer.

Diese Sägewut setzt sich in diesem Jahr weiterhin fort, sodaß im eigentlichen Sinn nicht mehr von einem Park gesprochen werden kann.

Bei den Verantwortlichen dieser rigorosen Eingriffe sollte bekannt sein,daß es in der einheimischen Vogelwelt auch Bodenbrüter gibt, die Verstecke und Ruhe brauchen bzw. nicht von unangeleinten Hunden gestört werden sollten.

Es gibt in der gesamten Stadt noch zahlreiche Beispiele, wo wegsäumende Hecken komplett ausgeräumt, oder nach beendeten Baumaßnahmen nicht wieder ersetzt wurden.

Fotos Isabell Schneider


Baumbepflanzung Thomasiusstraße

Grundsätzlich ist es sehr zu begrüßen, daß nach den Sanierungsarbeiten in der Thomasiusstraße eine Bepflanzung von ca 66 Bäumen vorgesehen ist.

Die Baumaßnahmen sind bereits von der Willy-Brandt-Straße bis zur Pfännerhöhe abgeschlossen.

Die für PKW vorgesehenen Parkbuchten sind schon komplett belegt, daß zum Teil bereits in der „zweiten“ Reihe, auf der Straße geparkt wird bzw. auf abgesenkten Bordsteinen, die eigentlich zum leichteren Überqueren der Straße für Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und natürlich Fußgänger gedacht sind.

Durch die Straße kommender Verkehr muß regelrechte Schlangenlinien um die außerhalb von Parkbereichen stehenden Autos fahren. Außerdem sind die vorgesehenen Areale für die Bäume mit nur 10 cm hohen Steinkanten umfaßt, kein Hindernis für Autos, auch dort zu stehen. Es bleibt zu hoffen, daß später starke Metallbügel rechts und links der Bäume eine angemessene Sicherung gewähren.

Die Bauarbeiten im letzten Abschnitt gehen bis zu einem kleinen Platz, wo sich J.-Haydnstr., Thomasiusstr. und Turmstr. kreuzen.

Dort gibt es ein kleines, ruhiges Fleckchen mit alten Bäumen und Bänken zum Treffen und Reden.

Da man dort ohnehin nur als Fußgänger läuft, ist absolut nicht zu verstehen, daß rundherum ein fußwegbreiter Graben ausgeschachtet und die Bäume erheblich an den Wurzeln beschnitten und geschädigt wurden.
Abgesehen von schwerem Baugerät, Baumaterial und aufgeschüttetem Erdreich, welches sich ohne angemessenen Schutz der Baumstämme,auf dem Platz stapelt.

Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, daß diese kleine Oase den massiven Eingriff übersteht.

Fotos Isabell Schneider


AHA fordert sofortige Einstellung aller Abholzungsarbeiten in der Dölauer Heide!

Mit sehr großer Sorge und mit absolutem Unverständnis beobachtet der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle Saale e.V. (AHA) die fortgesetzten massenhaften Abholzungen in der Dölauer Heide, welche flächendeckend zur Zerstörung bzw. Beeinträchtigung der Waldstrukturen geführt hat bzw. führt.

In dem Zusammenhang fordert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle Saale e.V. (AHA) folgende Maßnahmen ein:

  1. Sofortige Beendigung aller Holzeinschläge in der Dölauer Heide bis spätestens zum 28.02.2019. Nur so kann die Dölauer Heide mit ihren Gehölz-, Wiesen- und Hochstaudenbeständen sowie Feuchtgebieten als FFH Gebiet ihre vielfältigen Funktionen erfüllen. Dazu gehört neben der Bedeutung als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie für die Lufthygiene, die Aufgabe als Naherholungsgebiet der Stadt Halle (Saale). Es muss endlich klar sein, dass in den Gebieten mit Schutzstatus der Natur- und Landschaftsschutz höherrangig als die Forstarbeiten zu bewerten sind.

  2. Ersatz der zerstörten und nicht mehr nutzbaren Nistkästen für Vögel und die Anbringung von Fledermausquartieren.

  3. Bewertung aller vorhandenen Bäume in Bezug auf ihre Eigenschaft als Habitatbäume.

  4. Verleib von ausreichend liegenden und stehenden Totholz in der gesamten Heide

  5. Ausreichender und vollständiger Schutz der Lebensräume des Eremiten zum Beispiel in der Lettiner Ecke, am Harzklubstieg und südlich des ehemaligen Heidekruges einschließlich eines Umkreises von 400 m um die genannten Bereiche

  6. Beschränkung von Fällarbeiten entlang der Wege bei akuter Gefährdung von Erholungssuchenden.

Fotos Werner Zabel


Initiative „Pro Baum“ verurteilt Fällungen in der Kirchnerstraße in Halle (Saale)

Die Initiative „Pro Baum“ muss immer wieder feststellen, dass Bäume und Sträucher einen schweren Stand in der Stadt Halle (Saale) haben. Überall fällt, rodet, ringelt, verletzt und verschneidet man ohne erkennbaren Grund Bäume und Sträucher. Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) haben dies forciert, indem man eine „Baumschutzsatzung“ duldet, welche diesen Titel überhaupt nicht verdient. Einen Antrag der Initiative „Pro Baum“ vom 29.10.2007 auf Änderungen und Ergänzungen der Baumschutzsatzung der Stadt Halle (Saale) vom 22.07.1998, geändert am 23.05.2001 ignorieren Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) weiter hartnäckig. Diese Demokratiefeindlichkeit dieser Kräfte muss Niederschlag finden bei den Wahlen zum halleschen Stadtrat und für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Halle (Saale), indem man diese Leute abwählt und durch engagierte Kräfte ersetzt.

Diese katastrophale Politik zum Schutz und Erhalt von Bäumen in der Stadt Halle (Saale) zeigt sich wieder in der offenkundig grundlosen Abholzung von 14 Bäumen an den Neubaublöcken in der Kirchnerstraße. Die Initiative „Pro Baum“ kann überhaupt keine Gründe für diese unverantwortliche Massenabholzung erkennen. Daher fordert die Initiative „Pro Baum“ Politik und Verwaltung der Stadt Halle (Saale) auf, unverzüglich diesen Vorgang zu prüfen und die Verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen. Dabei erwartet die Initiative „Pro Baum“ eine öffentliche und transparente Aufarbeitung der Angelegenheit und eine Wiederherstellung der Baumreihen in dem Bereich und geeignete Baumpflanzstandorte im direkten Umfeld der Kirchnerstraße zu ermitteln und die Pflanzungen auch vorzunehmen. Ferner ist die Initiative „Pro Baum“ der Auffassung, dass zum „Ersatz“ der 14 gefällten Bäume, mindestens 140 Bäume zu pflanzen sind. Als Pflanzstandorte können hier ebenfalls die Landsberger Straße und die Forsterstraße dienen.

Dazu gilt es die Initiative „Pro Baum“ transparent und vollumfassend einzubeziehen.

Die Initiative „Pro Baum“ beabsichtigt im Rahmen des nächsten Treffens am Montag, den 25.02.2019, 19.00 Uhr im Versammlungsraum des Reformhauses Halle in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale) zu der Angelegenheit zu beraten. Ferner besteht die Möglichkeit mit der Initiative „Pro Baum“ unter folgender Anschrift Kontakt aufzunehmen:

Initiative „Pro Baum“
c/o Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Große Klausstraße 11
in 06108 Halle (Saale)
Tel.: 0345/200 27 46
Internet: http://www.aha – halle.de
E – Mail: initiativeprobaum@yahoo.de


Wen haben denn die Äste und Zweige nun gestört bzw. gefährdet ?

Allmorgendlich und allabendlich bildet an der Nahtstelle zwischen den halleschen Stadtteilen Halle-Neustadt und Heide-Süd, das Tal des Saugrabens entlang der Weinbergwiesen für den Autor und Fotografen der nachfolgenden Fotos einen besonderen Abschnitt des Weges zur und von der Arbeit.


Dabei ist dieser Tage nicht übersehbar, dass Trupps aktiv sind beim Verschneiden von Bäumen und Sträuchern. Im konkreten Fall fielen insbesondere Stieleichen, Baumhasel und Silberweiden diesen baumschädigenden Maßnahmen zum Opfer. Dabei stellt sich jedoch die Frage, wen haben denn die abgeschittenen Äste und Zweige nun gestört oder gar gefährdet ?

Andreas Liste
Vorsitzender des AHA
vorsitzendes Mitglied des Sprecherrates der Initiative „Pro Baum“


AHA hält Schutz des Burgstetten für dringend geboten!

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) betrachtet weiterhin mit großer Sorge den noch immer existenten Plan zum Aufschluss eines „Hartsteintagebaues Niemberg-Brachstedt“. Ein Neuaufschluss eines ca. 90 ha großen „Hartsteintagebaues Niemberg-Brachstedt“ führt unweigerlich zu nachteiligen Veränderungen im Grundwasserregime, zur Vernichtung wertvollen Bodens und eines Kaltluftentstehungsgebietes. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass das Landschaftsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Landschaftsrahmenplan das beplante Gebiet als Vorranggebiet für Landwirtschaft, aber auch für Umwelt- und Naturschutz ausweisen. Jegliche Beeinträchtigungen ökologisch wertvoller Standorte –wie z.B. der Burgstetten- gilt es jedoch zu vermeiden. Dazu zählen der vollständige Erhalt der Gehölz-, Halbtrocken- und Trockenrasenbestände, die Vermeidung der Verlärmung, der Belastung mit Stäuben und Abgasen sowie der Total- bzw. Teilvernichtung von Flächen. Daher unterstützt der AHA ganz massiv das unermüdliche, fachlich fundierte Wirken des Burgstettenvereins.

Der geplante Gesteinsabbau zeigt aber noch ein anderes grundsätzliches Problem auf. In Folge der verfehlten Bau- und Verkehrspolitik wird neben den vielfältigen Schädigungen von Natur, Umwelt und Landschaft, ein massiver, rücksichtsloser Verbrauch von Rohstoffen und Bodenschätzen betrieben. Dazu zählen eben nicht nur fossile Brennstoffe, Erze und Kiese, sondern auch Gesteine aller Art. Gegenwärtig ist eine unverantwortliche Gier nach derartigen Rohstoffen zu erkennen, welche beispielsweise in dem massenhaften Straßen-, Autobahn- und Gewässerausbau ihre Ursache haben.

Deshalb fordert der AHA weiterhin ein sofortiges Umdenken u.a. in der Bau-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik, um einen sparsamen und sorgsamen Umgang mit unseren nicht unendlichen Rohstoff-, Umwelt-, Natur- und Landschaftsressourcen zu erreichen. Das würde auch zum Erhalt des Burgstettens und seines Umfeldes, des Gebietes um den Petersberg sowie der Auenlandschaften der Rieda und des Zörbiger Strengbaches beitragen.

Hinzu kommen die archäologisch bedeutsamen Stätten beispielsweise im näheren und ferneren Bereich des Burgstetten, welcher zahlreiche Hinweise auf frühe bzw. frühere Besiedlungen aufweist. In dem Zusammenhang gilt es der Vermutung, dass sich im Gebiet des Burgstetten ein Römerlager befand, wissenschaftlich fundiert nachzugehen. Der AHA fordert daher erneut mit Nachdruck die Gesteinsabbaupläne endlich einzustellen.

Bisher ist leider eine mehr gesamtgesellschaftliche Herangehensweise nicht erkennbar. Dazu gehören u.a. sparsamer Umgang mit den Rohstoffressourcen und von Natur, Umwelt und Landschaft.

Im Rahmen einer gemeinsamen ca. vierstündigen Rundexkursion am Samstag, den 02.03.2019 Niemberg – Burgstetten – Abatassinenberg – Niemberg möchten AHA und Burgstetten e.V. die Bedeutung und Schutzwürdigkeit des Gebietes sowie die Bedrohungen darlegen. Ferner beabsichtigen beide Organisationen darzulegen, wie Interessierte zum Schutz und Erhalt des Burgstetten und der angrenzenden Regionen mitwirken können.

Der Treff ist 10.00 Uhr am Bahnhof Niemberg, wo die Exkursion dann auch wieder endet.


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