Initiative „Pro Baum“ fordert Erhalt der Gehölze am Preßlersberg

Nach Auffassung der Initiative „Pro Baum“ ist es dringend geboten nicht nur das Grün
in der Stadt Halle (Saale) zu erhalten, sondern noch zu mehren. Nur aus der gegenwärtigen
Sicht sind die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) eher damit beschäftigt
Grün zu entfernen. Die Abholzungen z.B. in der Otto-Stomps-Straße, in der Delitzscher
Straße, in der Beesener Straße, Am früheren Gesundbrunnenbad sowie an der
nunmehrigen Leopoldina zeigen leider genau diese Entwicklung auf.
Nunmehr beabsichtigt die hallesche Stadtverwaltung am Preßlersberg ein weiteres
Beispiel unbegründeter Abholzungen zu schaffen.
Die Initiative „Pro Baum“ vertritt hier die klare und deutliche Auffassung, dass diese
Abholzungen nicht notwendig sind und neben den ökologischen Folgen, zu einer vollkommenen
Veränderung des Stadtbildes in dem Bereich führen kann. Hinzu kommt
die pikante Situation, dass man mal wieder den Aufbau eines Kinderspielplatzes gegen
den Erhalt von Gehölzen stellt. Die Situation ist damit so ähnlich zu sehen, wie eine
ähnliche Aktion in der Talstraße in Halle-Kröllwitz.
Im konkreten Fall haben die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) bewiesen, welchen
Stellenwert Gehölze in deren Denken und Handeln darstellt, keine ordentliche
Absprache mit der Bevölkerung und deren Vereinen und Initiativen stattgefunden hat
sowie die gegenwärtige Baumschutzsatzung nicht geeignet erscheint den Gehölzbestand
ausreichend zu schützen.
Die Initiative „Pro Baum“ fordert daher den Gehölzbestand am Preßlersberg vollständig
zu erhalten und nun endlich mit der Bevölkerung in den Dialog zu treten.
Auf jeden Fall beabsichtigt die Initiative „Pro Baum“ die Angelegenheit beim nächsten
Treffen am Montag, den 24.09.2012 zu thematisieren. Das Treffen findet im Reformhaus
Halle, Große Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale) im Versammlungsraum statt
und beginnt 19.00 Uhr.


AHA führt Arbeitseinsatz im halleschen Saalwerder durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 15.09.2012 einen Arbeitseinsatz im Saalwerder in Halle-Kröllwitz durch, welcher auch im Zeichen des Freiwilligentages der Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis e.V. steht. Im Rahmen des praktischen Einsatzes ist vorgesehen die zahlreichen Trampelpfade am Saaleufer im Bereich des flächenhaften Naturdenkmals „Saaleuferstreifen nördlich von Kröllwitz“ zu schließen sowie Eicheln zur Aussaat in dem Gebiet zu sammeln und entsprechend im Gelände zu verteilen. Somit soll eine geschlossene und ungestörte Entwicklung des Auenwaldstreifens ermöglicht werden. Darüber hinaus ist vorgesehen sich ein umfassendes Bild zur Landschaft zu verschaffen und weitere Möglichkeiten zum Schutz und Erhalt sowie zur Entwicklung des bedeutsamen Teils der halleschen Saaleaue zu erörtern.

Der AHA bittet um Teilnahme in wetterfester Arbeitskleidung und festem Schuhwerk.
Treff ist 10.00 Uhr Ecke Äußere Lettiner Straße/Wildentenweg


Exkursionen die am 08.09.12 stattfinden werden. Mit einer Änderung bei der Exkursion zum Muldensteiner Berg.

AHA führt Wanderung zum Muldensteiner Berg durch.

Änderung: Der Treffpunkt der Wanderung wurde zum Bahnhof Greppin verlegt. Der Grund sind Bauarbeiten an einer Brücke in Wolfen.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 08.09.2012 eine ca. fünfstündige Wanderung zum Muldensteiner Berg durch.
Marschroute: Auenrestwald „Wolfener Busch“, Waldweg von der Wegekreuzung „Invalidendreieck“ bis zur Katzenbrücke, auf dem Muldental-Radwanderweg durch den Salegaster Forst und über die Mulde-Leine-Aue bis zum Muldewehr, anschließend durch Muldenstein und am Fuße des Muldensteiner Berges entlang – vorbei an Meisels Grab, dem Standgewässer „Walm“, Aufstieg mit anschließendem Aufenthalt auf dem Muldensteiner Berg, Rückmarsch auf dem Muldental-Radwanderweg bis zum Muldewehr und dann weiter nach Wolfen zum Bahnhof.
Im Rahmen der Exkursion ist vorgesehen die Bedeutung und die Schutzwürdigkeit, aber auch die Bedrohung des arten- und strukturreichen sowie vielfältigen Natur- und Landschaftsraum zu erläutern. In dem Zusammenhang sollen Möglichkeiten der Entwicklung sowie des Schutzes und Erhaltes des gesamten Natur- und Landschaftsraumes aufgezeigt und Möglichkeiten der Mitwirkung eines jeden Einzelnen aufgezeigt werden. Damit verbunden möchte der AHA seine ehrenamtliche Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen vorstellen und Interessenten zur Mitwirkung einladen.
Treff ist um 10.00 Uhr am Bahnhof Greppin

 

AHA führt Radexkursion zwischen Könnern und Wettin durch.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 08.09.2012 eine ca. fünfstündige Herbstfahrradexkursion saaleaufwärts über Rothenburg und Dobis nach Wettin, Fährüberfahrt und zurück über Trebitz, Kloschwitz, Rumpin, Friedeburg, Nelben und zurück zum Treffpunkt durch.

Im Rahmen der Radexkursion möchte der AHA die Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieser arten- und strukturreichen Landschaft und Natur sowie Bedrohungen und Gefährdungen zu erläutern. In dem Zusammenhang beabsichtigt der AHA eigene Vorstellungen und Überlegungen zum Schutz, Betreuung, Entwicklung und wissenschaftlich-fachlichen Begleitung darzulegen.
Da für den AHA es sehr wichtig ist, dass Interessenten ehrenamtlich an den Vorhaben zur Umsetzung der Vorstellungen und Überlegungen mitwirken können, ist vorgesehen auch für eine Mitwirkung in der Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg zu werben.

Treff: um 10.00 Uhr Gaststätte „Georgsburg“ in Könnern (Saalebrücke)


AHA fordert endlich alle Planungen zum Saale-Elbe-Kanal endgültig zu stoppen

Die Errichtung eines sogenannten Schleusenkanals Tornitz, was eine klare Ausbaumaßnahme der Saale darstellt, ist nach der Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein weiterer erschreckender Ausdruck der Ignoranz der klaren Fakten und Tatsachen in Sachen Ökonomie, Ökologie und Klimaschutz.

Der angedachte ca. 7,5 km lange sogenannte Schleusenkanal Tornitz soll eine garantierte Tiefe von 3,00 m haben, während die Elbe nur eine garantierte Tiefe von 1,40 m aufweist. Somit ist der nachfolgende Ausbau der Elbe vorprogrammiert, da ansonsten die 1.000 bis 1.350 Tonnen-Schiffe diesen Fluss nicht befahren können. Auch die Saale zwischen Halle (Saale) und Calbe (Saale) wäre für Begegnungen zu schmal, so dass zumindestens in gewissen Abständen Ausweichstellen und am halleschen Hafen eine Wendestelle zu bauen sind. Außerdem baut in der Bundesrepublik keiner mehr 1.000 und 1.350 t-Schiffe, sondern stattdessen 2.500 t-Schiffe, welche eine garantierte ganzjährige Tiefe von 3,00-4,00 m benötigen.

Darüber hinaus gibt es auch ein hydrologisches Problem. Zwar nimmt die Saale mit einem mittleren Abfluss von 115 m³/s zusammen mit der Havel Platz 2 hinter der Moldau als wasserreichster Nebenfluss ein, jedoch durchquert sie ein umfassendes Gebiet im Regenschatten des Harzes. Dieses Gebiet ist von einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge in Höhe von 450 mm gekennzeichnet. Klimaprognosen für den mitteldeutschen Raum lassen eine weitere Verringerung der Niederschlagsmengen auf ca. 300 mm erwarten. Somit ist es als problematisch zu sehen, wie die Saale den eigentlichen Lauf und einen ca. 7 km langen und ca. 3 m tiefen Kanal zusätzlich mit Wasser speisen soll.

Des weiteren gehen weiterhin wertvoller Ackerboden verloren. Schon jetzt sind von 33.000 Hektar großen Acker-Wirtschaftsflächen des früheren Landkreises Schönebeck 9.000 Hektar „bergbaurechtlich“ verkauft. Ein Saale-Elbe-Kanal trägt zur Verschärfung dieser Situation bei.

Daran ändert, nach Auffassung des AHA, auch eine vom Schönebecker Diplom-Ingenieur Christian Jung ins Gespräch gebrachte Abkürzung über die Kiesseen zwischen Calbe (Saale) und Barby (Elbe) nichts. Hier besteht sogar noch die Gefahr, dass die Kiesseen durch Eintrag von Auenschlick und Nährstoffen zusehend an Wasserqualität verlieren und verlanden könnten. Dem müsste man mit umfassenden und sehr kostenintensiven Ausbaggerungen begegnen. Auf Grund der Tatsache, dass Saaleschlamm noch immer sehr stark schwermetallbelastet ist, wäre dieser als Sondermüll zu behandeln und könnte nicht einfach im offenen Gelände gelagert oder gar auf Flächen aller Art ausgebracht werden.

Und das Ganze soll ja dann bis zu 150 Millionen Euro kosten. Nur immer wieder neue Gutachten und deren Auswertung erhöhen nur noch die Kosten, so dass man bestimmt bald von mehr als 200 Millionen Euro Kosten sprechen muss.

Dabei sind alle diese Tatsachen nun schon oft genug begutachtet worden und somit umfassend und ausreichend bekannt. Sie lassen wenig umweltverträgliches an der Form des Ausbaus und der Saaleschifffahrt erkennen. Außerdem haben z.B. der hallesche Wirtschaftsprofessor Zabel im Jahre 2008 und die jüngste Studie vom Bundesverkehrsministerium im Auftrag gegebene Studie der Planco Consulting GmbH nachgewiesen, dass ein Saaleseitenkanal wirtschaftlich betrachtet, vollkommen überflüssig erscheint. Bereits die Prognosen der Planco-Studie von 230.000 bis 560.000 Tonnen Transportgut im Jahr erscheinen, angesichts der bisherigen Flaute im Schifffahrtsverkehr auf Elbe und Saale, sehr hoch gegriffen. Wenn selbst, die offenbar mit der heißen Nadel gestrickte Studie der vom Verkehrsministerium Sachsen-Anhalts beauftragten Dresdner Firma LUB Consulting mit utopischen 1,5 Millionen Tonnen jährlich zum Tragen kämen, ergäbe dies (Zabel 2008) immer noch eine Subventionshöhe von 18,18 Euro/t. Das entspreche bei 1,5 Millionen Tonnen im Jahr eine jährliche Subvention in Höhe von 28.200.000 Euro an Steuergeldern.

Somit ist weiterhin weder eine ökonomische, noch eine ökologische Basis für ein derartiges Vorhaben gegeben.

Derweil hat die Deutsche Bahn auf der Strecke Halle-Magdeburg nur eine Transportauslastung von 30 %. U.a. auf Grund derartiger Mangelbelastungen haben bei der Deutschen Bahn seit dem Beginn der Bahnreform im Jahre 1994 bundesweit ca. 160.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren.

Der AHA hält es weiterhin für dringend geboten die Schiffe dem Fluss anzupassen und nicht umgekehrt. Zudem gilt es die wertvolle, arten- und strukturreiche Natur und Landschaft für eine umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft sowie einen gleichgearteten Tourismus zu nutzen, um hier ernsthaft gefährdete Arbeitsplätze zu sichern.

Daher hält es der AHA für dringend geboten das Vorhaben Saale-Elbe-Kanal nun endlich sowie endgültig zu stoppen und nicht weiter unnütz Steuermittel und personelle Ressourcen dafür einzusetzen.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht es daher nur folgerichtig, wenn der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer erste Schritte hin zum Stopp des Vorhabens Saaleseitenkanal tut. Ferner wäre es dringend erforderlich, dass sich Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung mit einer Änderung des Bundesverkehrswegeplans endgültig von den Planungen für den ökologisch unverträglichen und ökonomisch unsinnigen Saaleseitenkanal verabschieden und in dem Zusammenhang auch einer weiteren diesbezüglichen Verschwendung von Steuermitteln einen Riegel vorschiebt.


AHA führt Radexkursion entlang der Ilm durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 01.09.2012 eine ca. sechsstündige Fahrradexkursion entlang der Ilm, mit Aufenthalt am Mündungsbereich in die Saale bei Großheringen und entlang der Saale bis nach Bad Kösen durch.
Die Fahrradexkursion bildet den Auftakt für ein ehrenamtliches Engagements des AHA für den Schutz, Erhalt und Entwicklung des 128,7 km langen Flusses Ilm, welcher nach Saale, Werra und Unstrut der viertlängste Fluss Thüringens und viertlängste Nebenfluss der Saale ist. Es gilt die Ilm und ihre Aue als Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, Überflutungsraum sowie Biotopverbund- und Naherholungsraum zu schützen, zu erhalten und womöglich umfassend zu erweitern. Dies erfordert einen umfassenden gesamtgesellschaftlichen Einsatz und eine Einbindung in die Schutzaktivitäten in der Saaleaue.
Im Rahmen der Fahrradexkursion beabsichtigt der AHA vor Ort seine ersten Vorstellungen und Gedanken darzulegen. Dazu zählen die Betrachtung der Bedeutung des Gewässerraumes der Ilm sowie des Überganges in die Saale und ihrer sehr bedeutsamen Aue. Darüber hinaus ist vorgesehen Möglichkeiten der Mitwirkung von Interessierten zu erläutern. Ebenso möchte der AHA in dem Zusammenhang die Überlegungen der Bildung einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe für die Ilm sowie von Ortsgruppen in Weimar, Apolda, Bad Sulza und Bad Kösen vorstellen.
Die Fahrradexkursion beginnt 10.00 Uhr am Bahnhof Apolda und endet am Bahnhof Bad Kösen.
Wer noch mehr zu der Radexkursion und den Aktivitäten des AHA erfahren möchte, wende sich bitte an folgende Anschrift: aha_halle@yahoo.de


NSG Peißnitznordspitze ist zum Laternenfest gesperrt

Wie seit nunmehr 22 Jahren, ist das ca. 10 ha große Naturschutzgebiet (NSG) Peißnitznordspitze auch zum Laternenfest am Samstag, den 25.08.2012 für den Besucherverkehr gesperrt. Diese Maßnahme ist zum Schutz und Erhalt der vielfältigen Fauna und Flora, zur Verhinderung des Zertretens der Uferzonen sowie der Vermüllung des gesamten NSG dringend und somit der Sicherung des örtlichen Natur- und Landschaftsraumes geboten.
Die Besucherinnen und Besucher des Laternenfestes werden hiermit dringend aufgefordert, dieses Verbot einzuhalten.
Wer noch mehr Interesse an dem Schutz, Erhalt und der Entwicklung des Naturschutzgebietes Peißnitznordspitze sowie der gesamten Peißnitzinsel hat, wende sich bitte an folgende Mailadresse: aha_halle@yahoo.de


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