AHA fordert sofortiges und endgültiges Ende der militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig – Halle

Mit großem Unverständnis und Entsetzen hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die Mitteilung aufgenommen, dass ein Flugzeug der US-Fluggesellschaft „North American“ ohne vorherige Warnung tieffliegend mehrfach die Städte Eisleben und Sangerhausen überflogen hat. Das dabei zudem noch 25 Tonnen Kerosin abgelassen wurde, erhöht den Skandal. Weder die Verantwortlichen der Deutschen Flugsicherung, noch die des Flughafens Leipzig-Halle hatten es für notwendig gehalten unaufgefordert die Bevölkerung über den noch immer nicht aufgeklärten Vorgang zu informieren.
Es ist zudem bekannt, dass die US-Fluggesellschaft „North American“ USA-Soldaten transportiert und womöglich sich auch noch Waffen, Munition und andere Kampfmittel an Bord befanden. Neben der allgemeinen akuten Gefahr für Mensch und Gesundheit, welche sich aus einer möglichen Absturzgefahr ergeben hat, der Verschmutzung und verstärkten Explosionsgefahr durch das konzentrierte Ablassen von Kerosin, hat womöglich noch eine weitere verschärfende Gefahr durch besagte Ausrüstungsgegenstände der USA-Armee bestanden.
Daher verweist der AHA in dem Zusammenhang erneut und eindringlich auf den Verstoß gegen das Völkerrecht, da der Flughafen Leipzig – Halle noch immer zur Verlegung von USA-Truppen in von bzw. nach Irak und Afghanistan genutzt wird. Nach allgemeinem Kenntnisstand haben am 12.09.1990 die Außenminister der UdSSR, der USA, Großbritanniens und Frankreichs sowie der BRD und der DDR den „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland (2 + 4 Vertrag) unterzeichnet, welcher im Artikel 2 besagt (Zitat): „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihre Erklärungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Nach der Verfassung des vereinten Deutschlands sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar“ (Zitat Ende). Ferner enthält der 2 + 4 Vertrag Artikel 5, Absatz 3 u.a. nachfolgende Festlegung (Zitat): „Ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiert noch dorthin verlegt“ (Zitat Ende). Für den AHA ergibt sich in dieser ernstzunehmenden Lage, welche klar gegen die genannten Teile des 2 + 4 Vertrages sowie gegen die Erklärung des damaligen Bundeskanzlers Schröder aus dem Jahre 2002 nicht am völkerrechtswidrigem Krieg im Irak teilzunehmen verstoßen, die klare Forderung unbedingt und sofortig alle militärischen Aktivitäten auf dem Flughafen Leipzig – Halle einzustellen. Dazu gehören auch alle baulichen Aktivitäten an der dazugehörigen Infrastruktur. Der AHA fordert in dem Zusammenhang die Bevölkerung auf schriftlich beim Deutschen Bundestag, bei der Bundesregierung, bei den Landtagen und Landesregierungen von Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie bei den Stadträten und Oberbürgermeistern der Städte Halle (Saale) und Leipzig für ein Ende der militärischen Nutzung des Flughafens zu protestieren.
Im konkreten Fall hat sich nun leider gezeigt, dass die offenbar kaum kontrollierte und völkerrechtswidrige militärische Nutzung der Lufträume über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Verlegung von US-Truppen, zu einer Katastrophe großen Stils hätte führen können.
Der AHA fordert daher nun, dass die Verantwortlichen der Deutschen Flugsicherung und des Flughafens Leipzig-Halle die Öffentlichkeit vollumfänglich über die Ursachen einer möglichen Beinahflugzeugkatastrophe mit möglicherweise zahlreichen Menschenopfern und die sich aus dem Ablassen von 25 Tonnen Kerosin für ergebenen Gefahren für die Umwelt, Auskunft geben sowie nicht zuletzt Rechenschaft darüber ablegen, ob es sich um einen Transport von USA-Soldaten handelte und was das Flugzeug in dem Zusammenhang geladen hatte.
Zudem hält es der AHA für dringend geboten, dass sich der Landtage und die Regierungen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die Gremien der betroffenen Land- und Stadtkreise sowie Gemeinden damit unverzüglich beschäftigen und eine öffentliche Stellungnahme dazu abgeben, wie sie die Gefahren für Umwelt und Mensch bewerten, zu der völkerrechtswidrigen militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle stehen und künftig ihrer Fürsorgepflicht für Bevölkerung und Umwelt nachkommen wollen.

www.mz-web.de


AHA führt Wanderexkursion zum NSG „Taubequellen“ durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 28.07.2012 eine ca. dreistündige Wanderexkursion zum NSG „Taubequellen“ durch.
Marschroute: Auf dem Muldeauenweg am Finkenbach entlang – vorbei am Finkenberg, an der Ortschaft Priorau und dem Zesen-Denkmal – bis nach Marke, weiter auf dem Muldeauenweg bis zum NSG „Taubequellen“
Im Rahmen der Exkursion ist vorgesehen die Arten- und Strukturvielfalt, die ökologische und landschaftliche Bedeutung sowie die Schutzwürdigkeit des Gesamtgebietes zu erläutern, aber Bedrohungs- und Gefährdungsfaktoren aufzuzeigen.
Ferner möchte der AHA Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitwirkung aufzeigen und dabei die Arbeit der Ortsgruppen Bitterfeld-Wolfen und Dessau-Rosslau erläutern.
Treff ist 10.00 Uhr am Bahnhof Raguhn


AHA betrachtet Pläne zum Weiterbau des Saale-Elster-Kanals weiterhin mit sehr großer Skepsis

Mit unvermindert sehr großer Skepsis hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) Überlegungen zu einem Weiterbau des Saale-Elster-Kanals bis zur Saale bei Kreypau aufgenommen. Die Frage stellt sich schon nach dem Sinn des Vorhabens, welches auf einer Länge von 12 km ab Hafen Leipzig-Lindenau in den Jahren 1933 bis 1943 gebaut wurde und insgesamt 20 km betragen soll. Einst für 1.000 Tonnen-Schiffe konzipiert, wäre das Vorhaben womöglich zuerst ein teueres, steuerfinanziertes Vorhaben, wobei schon auf der Saale zwischen Halle – Trotha und der Elbe kein derartiges Wasserfahrzeug fährt. Auch die Gefahr des weiteren Ausbaus der Saale zwischen Merseburg und Halle nähme erheblich zu. Das hätte massive Eingriffe in weitgehend unverbaute und somit arten- und strukturreiche Abschnitte der Saale in dem Bereich zur Folge.
Ferner wären auch massive bauliche Maßnahmen an dem 8 km langen nicht gebauten Teil erforderlich. Als Beispiel sei die Notwendigkeit erwähnt, dass ein 22 m Höhenunterschied zwischen Saale und dem Kanal zu überwinden wäre. Dazu plante man damals in Wüsteneutzsch bei Kreypau eine große Schleuse, welche als Doppelschleuse ausgelegt war und der Hub der beiden Schleusenkammern jeweils 10 Meter betragen sollte. Auch wenn die obere Schleusenkammer noch zu ca. 75% fertiggestellt wurde, begann man bei der unteren Schleusenkammer lediglich mit den Erdarbeiten für die Fundamente. Trotz alledem müsste womöglich ein kompletter Neubau erfolgen. Darüber hinaus ist man zwar heute ohne weiteres in der Lage Schleusen mit 30 m Hubhöhe zu errichten und zu betreiben, aber im konkreten Fall stellt sich die Frage nach dem Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Besonders dann, wenn es sich nur um einen Kanal vorrangig für motorisierte Hobbyschiffer handeln soll.
Nicht unbeachtet bleiben darf, dass sich in dem bereits existierenden Kanalteil eine eigene Fauna und Flora entwickelt hat, welche im Falle eines weiteren Ausbaus, Schaden davontragen könnte. Das trifft im Übrigen auf die gesamte Saale-Elster-Luppe-Aue zu. Desweiteren befindet sich der Raum zwischen Halle und Leipzig im Regenschatten des Harzes und ist daher von Niederschlagsarmut gekennzeichnet. Auf Grund des voranschreitenden Klimawandels ist mit einer umfassenden Verschärfung dieser Situation und somit mit einer weiteren Wasserverknappung zu rechnen.
In dem Blickfeld betrachtet, ist der AHA der Auffassung dieses Vorhaben aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten sehr skeptisch zu beurteilen. Die nunmehr 90.000,00 Euro teure, aus Steuermitteln finanzierte Machbarkeitsstudie geht bewusst von einer sehr vielfältig zu betrachtenden sehr hohen Erwartung aus, wenn man 500.000 Touristen im Jahr zu Grunde legt. Das wären 1.369,87 Touristen pro Tag. Dies gilt es jedoch mit großer Skepsis zu betrachten. Entweder es tritt nicht ein und die Steuermittel wären verpulvert oder es tritt ein und es entstehen zahlreiche zusätzliche Straßen, Parkplätze und Gebäude. Verheerend, wenn man an beide Vorstellungen denkt.
Auf Grund der Brisanz des Vorhabens fordert der AHA die Verantwortlichen und Geldgeber des Gutachtens im Land Sachsen-Anhalt und im Freistaat Sachsen, im Landkreis Saalekreis sowie in den Städten Halle (Saale) und Leipzig auf, die Machbarkeitsstudie endlich der Öffentlichkeit vollumfänglich und lückenlos spätestens im Monat September 2012 vorzustellen. Das ständige Verkünden von propagandistischen Lobpreisungen über die Medien reichen da nun wahrlich nicht aus.


Hufeisensee bedarf eines wissenschaftlichen Gesamtkonzeptes

Der Hufeisensee im Osten der Stadt Halle (Saale) bedarf eines wissenschaftlichen Gesamtkonzeptes, welches die Belange des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes, des Tourismus und der Naherholung, des Sportes sowie der Land- und Forstwirtschaft untersucht und zueinander abwägt. Genau in diese Richtung wirkt der heutige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) bereits seit dem Jahr 1983. Der damals in Büschdorf gegründete und von Jürgen Bernt-Bärtl einst geleitete Arbeitskreis Umweltschutz Halle (AKUS) in der Gesellschaft für Natur und Umwelt der DDR im Kulturbund der DDR entwickelte konzeptionelle Vorschläge und führte vor Ort Arbeitseinsätze durch. Der AHA legte zudem dem Fachbereich Geografie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen am 11.06.2001 erstellten „Rahmenplan zur Erstellung einer Nutzungs- und Entwicklungskonzeption für den Hufeisensee in Halle (Saale)“ vor, um ggf. im Rahmen einer Diplom-, Beleg- oder Praktikumsarbeit eine wissenschaftliche Gesamtbearbeitung unter Zusammenführung bestehender Dokumentationen und neuer Erfassungen zu erreichen. Leider ist das Vorhaben noch nicht von dem gewünschten Erfolg gekrönt, was aber keinesfalls etwas an der Dringlichkeit im Interesse des Hufeisensees ändert.

Der AHA hält es ebenfalls für erforderlich den räumlichen und ökologischen Zusammenhang zur Reide zu festigen und zu vertiefen. Mit dem Überlauf vom Hufeisensee zur Reide ist der erste Schritt getan.

Der AHA betrachtet daher mit großer Sorge, dass die Stadt Halle (Saale) den Hufeisensee einseitig als Touristenzentrum ausrichten möchte. Das entspricht keinesfalls dem gegenwärtigen ökologischen und landschaftlichem Potential des Hufeisenseegebietes.

Ferner sind weitere Verbauungen im Umfeld des Hufeisensees zu verhindern. Bereits mit der Errichtung der Osttangente sind massive Verbauungen und Zerschneidungen erfolgt.

Um die landschaftliche Vielfalt zu sichern hält es der AHA für sinnvoll ein Landschaftsschutzgebiet (LSG) einzurichten. Inwieweit es in ein dringend gebotenes LSG „Reidetal“ eingebettet sein oder als eigenständiges Schutzgebiet errichtet werden soll, gilt es wissenschaftlich zu prüfen.

Im Interesse einer ökologischen Begleitung der Entwicklung des Hufeisensees hat der AHA beschlossen eine „Arbeitsgruppe Hufeisensee“ zu bilden. Wer in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten möchte, wende sich bitte an folgende E-Mail: aha_halle@yahoo.de


Protest des AHA und der Initiative “ Pro Baum “ fordern den Erhalt der Lindenallee in der Fiete-Schultze-Straße

Seit Monaten steht die hallesche Stadtverwaltung in heftigster Kritik von empörten
halleschen Bürgern wegen ihrer massiven Kahlschlag – Fällpraxis, wie z. B. am Holzplatz,
in der Dölauer Heide, der Gartenstadt Gesundbrunnen und flächendeckend in der
Beesener – sowie in der Otto-Stomps -Straße.
Trotz dieser massiven Proteste wurden dort Massenfällungen durchgeführt.
Die herrliche Lindenallee der Otto-Stomps-Straße wurde so vor einem halben Jahr, zur
Trauer der Diemitzer, der Anwohner, völlig unnötig, liquidiert.
Ursache dafür waren unsachgemäß durchgeführte Straßenbauarbeiten, vor allem die
Nichtbeachtung der vorgeschriebenen Handschachtung, in deren Folge die Baumwurzeln
geschädigt wurden. Danach eingeholte Gutachten sprachen sich Ziel führend dafür aus,
dass die Linden zu fällen seien, um, im Klartext, eine überdimensionierte Straßenbreite
zu erreichen und während der Bauphase absolute Baufreiheit, ohne nervende
Rücksichtnahme auf so alte, ohnehin störende Bäume, zu erreichen.
Von Ehrfurcht, von Liebe für die Natur, hier für ein von unseren Altvorderen
angepflanztes Naturdenkmal, eine 100 Jahre alte Lindenallee im Osten Halles, ist dabei
nichts bei den Verantwortlichen der Stadtverwaltung Halle (Saale) zu spüren.
Selbst das widersprüchliche Gutachten muss zugeben, dass sich – während der Bauphase
– bei rücksichtsvollem Umgang mit den Bäumen die Fällungen vermeiden lassen. Und
gibt dabei den Bäumen eine weitere Überlebenschance von 15 Jahren.
Diese Chance sollte genutzt werden. !!
Daher fordern der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und
die Initiative „Pro Baum“, wie damals im Jahre 2005, während der Bauphase
rücksichtsvollen Umgang und entsprechende Schutzmaßnahmen für unsere schönen,
noch lebenden und uns erfreuenden Linden.
AHA und Initiative „Pro Baum“ protestieren ferner gegen die unnötige, frevelhafte
Absicht, auch diesen Teil noch der herrlichen Lindenallee einer wohl auch
überdimensionierten Baumaßnahme leichtfertig zu opfern!
Beide Organisationen fordern den Erhalt der Linden in der Fiete – Schulze – Straße!!


Fahrraddemo am 22.7.2012 – Für ein Saaletal ohne Autobahn

A 143 stoppen!

Fahrraddemo für ein Saaletal ohne Autobahn
am 22.7.2012; 10.00 Uhr
Halle/Saale, Marktplatz

Ablauf:
10.00 Uhr Start der Demo auf dem Marktplatz Halle; Runde um den Innenstadtring
10:30 Kundgebung auf dem Marktplatz
11:00 Uhr Start der „Tour de Natur“

Wir wollen gemeinsam demonstrieren

– für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft des Unteren Saaletals bei Halle und für den Verzicht auf die geplante Autobahn A 143;
– für wirksame Maßnahmen zur Verkehrsentlastung der Stadt Halle;
– für eine umwelt- und fahrradfreundliche Verkehrspolitik in der Stadt Halle und darüber hinaus.

Die Fahrraddemo ist zugleich der Auftakt der „Tour de Natur“ 2012 – der alljährlichen Fahrradtour für umweltfreundliche Mobilität und Lebensweise.

Zur Fahrraddemo rufen auf:
Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA),
Attac,
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND), Landesverband Sachsen-Anhalt,
Bürgerinitiative Saaletal,
B90/Grüne, Stadtverband Halle,
Critical Mass Halle,
Deutsche Umwelthilfe (DUH),
Naturschutzbund Deutschland (NABU), Regionalverband Halle/Saalkreis,
Naturfreunde Deutschlands, Landesverband Sachsen-Anhalt,
Robin Wood,
Tour de Natur,
Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU),
Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale

——– Mehr Informationen zur „Tour de Natur“ und zur A 143 ————-

„Tour de Natur“
aktiv – umweltbewegt – unaufhaltsam

Die Tour de Natur ist eine Fahrradtour für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik und Lebensweise. Sie ist eine Radtour und zugleich eine politische Demonstration. Jedes Jahr radeln zwischen 150 und 200 Menschen aus allen Ecken Deutschlands und aus den Nachbarländern bei der Tour de Natur mit und machen sich gemeinsam mit Aktiven aus Bürgerinitiativen und Verbänden stark für den Schutz der Umwelt und für eine nachhaltige Mobilität und Lebensweise.

Die diesjährige „Tour de Natur“ dauert vom 22. Juli bis 4. August 2012 und führt von Halle an der Saale nach Greifswald an der Ostsee. Zum Auftakt der Tour wollen wir gemeinsam mit den Initiativen vor Ort in Halle gegen die Autobahn A 143 und für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik demonstrieren.

Informationen zum Mitradeln gibt es unter www.tourdenatur.net und telefonisch unter 05602-5631. Die Mitfahrt ist auch spontan und für einzelne Etappen möglich, das Tempo ist familienfreundlich.

Saaletal-Autobahn A 143

Die geplante Saaletalautobahn A 143 („Westumfahrung Halle“) gehört zu den umstrittensten und umweltschädlichsten Bauprojekten in Sachsen-Anhalt. Im Unteren Saaletal zwischen Halle und Wettin würde die geplante Trasse eine der letzten noch relativ naturnahen und ungestörten Landschaften in der Mitteldeutschen Industrieregion zerschneiden und Naturschätze von Europäischer Bedeutung für immer schädigen. Dabei ist die geplante Autobahn nutzlos: Durch Verkehrszählungen ist längst erwiesen, dass die angestrebte Verkehrsentlastung der Stadt Halle durch die A 143 nicht möglich ist.

Weil sie die sinnlose Zerstörung ihrer Heimat nicht hinnehmen wollen, wehren sich engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsamen mit Umweltverbänden seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich gegen die geplante Saaletalautobahn. Im Jahr 2007 wurde der geplante Bau A 143 durch das Bundesverwaltungsgericht vorläufig gestoppt. Da nunmehr eine neue Baugenehmigung für die A 143 bevorsteht, wird erneut zum Widerstand gegen die Saaletalautobahn aufgerufen.

Weitere Infos zum Saaletal und zur A 143: www.bi-saaletal.de

 

per Mail vom NABU – www.nabu-halle.de


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