Bäume pflanzen statt abholzen!

Das ist das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum viertenmal auch am Karfreitag, den 06.04.2012 aufrufen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle zu pflanzen.

Mit der Aktion möchten beide Organisationen erneut ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.

Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.

Jedoch die Stadt Halle (Saale) geht rechtlich und praktisch einen anderen Weg. Die nunmehrige hallesche Baumschutzsatzung trägt keinesfalls zum angemessenen Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern bei. In der Praxis zeigt sich das mangelnde Schutzverständnis u.a. in den Massenfällungen in der Beesener Straße, im und am Gelände des früheren Gesundbrunnenbades, am Gimritzer Damm, in der Delitzscher Straße, im Gelände des künftigen Sitzes der Leopoldina, in der Berliner Straße sowie jüngst in der Otto-Stomps-Straße. Nunmehr ist z.B. der Baumbestand in der Fiete-Schulze-Straße massiv bedroht.

Dieser inakzeptablen und katastrophalen Gehölzschutzpolitik Halles gegenüber Alternativen aufzuzeigen, dient die Aktion „Bäume pflanzen statt abholzen“.

In Vorbereitung der Aktion rufen die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die hallesche Bevölkerung zur massiven Mitwirkung auf. Dazu können organisatorische und finanzielle Hilfe beitragen.

Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, -z.B. zum Kauf von Bäumen- kann dies unter folgender Bankverbindung des AHA tun:

  • Konto: 380 302 257
  • Bankleitzahl: 800 537 62
  • Saalesparkasse
  • Verwendungszweck „Bäume“

Darüber hinaus können Interessenten auch organisatorisch mitwirken und sich dazu an folgende Anschrift wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder

zu Halle (Saale) e.V. (AHA)

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345/200 27 46

Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

 

Andreas Liste

Vorsitzender


Aktuelles

Aktuelle Verlautbarungen des AHA finden Sie unter Presse

Hände weg von dem Grün in der halleschen Saaleaue am Holzplatz und in den Pulverweiden!! Stoppt die Fällungen von Gehölzen sowie die Planungen zur Asphaltierung von Wegen und für einen Wildwasserkanal!!

Hände weg von Muldeaue und Weltkulturerbe in Dessau-Roßlau!

Gegenwärtig läuft im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens Ostrandstraße 2. Bauabschnitt (BA) Ringschluss Dessau-Nord und 3. BA Muldebrücke die Auswertung der Einwendungen. Dieses Verfahren gehört zu dem Gesamtvorhaben Nordumgehung Dessau-Roßlau. Im Falle einer Umsetzung wären das Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz und das unter besonderem Schutz der EU stehende Naturschutzgebiet Untere Muldeauen betroffen. Außerdem hätte die Baumaßnahmen umfassende räumliche Einengungen des Überflutungsraumes der Mulde zur Folge. Diese Zerstörung von Lebens- und Erholungsräumen sind Beispiele für die Folgen, wenn der Beigeordnete für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadt Dessau-Roßlau Herr Hantusch bei diesem verkehrspolitisch fragwürdigen Straßenbauprojekt obsiegen würde. Hier zeigt sich auch, dass Planungs- und Abwägungsbehörde nicht eins sein dürfen, da die angemessene Unparteilichkeit fehlt. Dem gilt es Widerstand entgegenzusetzen und daher eine nachhaltige, umwelt- und naturverträgliche Verkehrs- und Baupolitik sowie den unverbauten Erhalt einer wertvollen Kultur- und Naturlandschaft einzufordern.

Der AHA tritt für eine naturnahe Entwicklung der Saaleaue zwischen der Genzmerbrücke und der Karl-Meseberg-Brücke ein – lesen Sie den offenen Brief an alle Fraktionen des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) und an die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale) Frau Szabados

Lesen Sie die Stellungnahme des AHA zum Anhörungsverfahren im Rahmen des 1. Änderung und Ergänzung zum Planfeststellungsbeschluß vom 18.05.2005 zum Planfeststellungsverfahren für die BAB 143 Westumfahrung Halle


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