Initiative „Pro Baum“ und AHA verurteilen die Fällung der 97 Linden in der Fiete – Schulze – Straße

Die Initiative “ Pro Baum “ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle(Saale) e.V. (AHA) klagen massiv den Stadtrat und den Oberbürgermeister der Stadt Halle(Saale) an, wider besseren Wissens die Fällung von 97 Linden in der Fiete – Schulze – Straße begonnen zu haben und auf der Basis der Massenfällung nunmehr die überdimensionierten Straßenbaumaßnahmen umsetzen zu wollen.

Beide Organisationen sehen damit in Fortsetzung der Massenfällungen in der Otto-Stomps-Straße eine massive Missachtung der Notwendigkeit des Erhalts einer ökologisch und stadtgestalterisch bedeutsamen Allee von Linden, welche bisher einen wichtigen Beitrag für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sowie zur optischen Aufwertung des sonst eher gehölzarmen Osten Halles leisteten.

Nach Auffassung der Initiative “ Pro Baum “ und des AHA haben die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) skandalöserweise immer wieder Standfestigkeitsprobleme als Fällgründe angeführt und vorgeschoben. Dabei haben weder die bereits gefällten Linden in der Otto – Stomps – Straße, noch die nunmehr von der Fällung betroffenen Bäume in der Fiete – Schulze – Straße starke Stürme und Belastungen mit nassem Schnee etwas anhaben können. Somit stellen bzw. stellten die Bäume keine Gefahr insgesamt und somit auch nicht für die Verkehrssicherung dar.

Abgesehen davon, dass diese Alleebäume -einmal zum Dorf Diemitz gehörend- das Stadtbild von Halle (Saale) mitprägten und insbesondere als ausgewachsene Bäume wesentlich zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen, verbietet sich eigentlich das Fällen von Bäumen in der Vegetations – und Brutzeit im Zeitraum vom 01. März bis 30. September eines jeden Jahres vorzunehmen.

Die Initiative “Pro Baum “ und der AHA müssen daher feststellen, dass die Protestexkursionen am 06.01.2012 und am 15.10.2012, die Petitionen –wie die Petition vom 25.02.2013- einfach ignoriert worden. Aller Reden und Darstellungen zum Trotz haben die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) somit wieder deutlich bewiesen, was sie tatsächlich von fachlich fundierten Einwendungen aus der Bevölkerung halten. Wie es um Demokratie und fachliche Kompetenz in der Stadt Halle (Saale) bestellt ist, zeigen diese Massenfällungen als Antwort auf die genannten Petitionen klar und eindeutig auf. Jedenfalls sind die Botschaften bei der Initiative “ Pro Baum “ und bei dem AHA unmissverständlich angekommen. Beide Organisationen werden künftig ihr Handeln dem anpassen.


Initiative „Pro Baum“ trifft sich

Ganz besonders aktuell sind die Ergebnisse der Beratungen zu der Zukunft der Bäume am Preßlersberg. Nunmehr gilt es bei dem Treffen über Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Gehölze zu beraten. Ganz akut gilt es die Abholzungen von 97 Bäumen in der Fiete-Schulze-Straße einen thematischen Schwerpunkt zu setzen. Hier gilt es ggf. weitere Maßnahmen gegen die Verantwortlichen der Stadt Halle (Saale) zu prüfen. Ebenso ein wichtiges Thema bildet der fortgesetzte Vorstoß der Bürgerinitiative „Pro Paulus Park“ das bestehende Freigelände im früheren Komplex des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt zur Wiederbelebung des einstigen Paulusparks zu nutzen und den besonderen Gebietscharakter zu wahren. Darüber hinaus stellt ein weiterer Beratungsschwerpunkt die Entwicklung und Gestaltung der Landsberger Straße nach ökologischen sowie kulturell-künstlerischen Aspekten dar.

Desweiteren ist die gemeinsame Aktion mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. „Bäume pflanzen statt abholzen“, welche am Karfreitag, den 29.03.2013 stattfinden soll, abschließend vorzubereiten. Treff zu der Aktion ist 10.00 Uhr Ochsenbrücke zwischen Riveufer und Ziegelwiese in Halle (Saale). Weitere Themenschwerpunkte werden u.a. die Entwicklungen in der Gartenstadt Gesundbrunnen ,die Aktivitäten zum Solbad und Park Wittekind, Pläne zum Ausbau des Gimritzer Dammes und der Heideallee, Aktivitäten im Medizinerviertel, Möglichkeiten der Optimierung der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, die weitere Erfassung von möglichen Standorten von Straßenbäumen, die Umgestaltung der Delitzscher Straße, Abholzungen im gesamten Stadtgebiet von Halle (Saale), die allgemeine Entwicklung des Gehölzschutzes in der Stadt Halle (Saale), der nunmehr vom halleschen Stadtrat beschlossenen neuen Baumschutzsatzung der Stadt Halle (Saale) sowie weiterer Planungen für das Jahr 2013 genannt. Das Treffen beginnt 19.00 Uhr und der Veranstaltungsort ist der Versammlungsraum des Reformhauses in der Großen Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale).


AHA führt eine Radrundexkursion zwischen Merseburg und Bad Dürrenberg durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 23.03.2013 eine ca. vierstündige Fahrradrundexkursion durch die Saaleaue zwischen den Städten Merseburg, Leuna und Bad Dürrenberg mit Aufenthalt auf der Rischmühleninsel, im Mündungsbereich des Ellerbaches in die Saale, im Kreypauer(Göhlitzscher) Holz und in der Fasanerie durch.
Nach Auffassung des AHA handelt es sich um einen sehr wertvollen, arten und strukturreichen Bereich der Saaleaue. Die Schutzwürdigkeit und Bedeutung, aber auch die Bedrohungspotenziale darzustellen ist das Anliegen der Fahrradrundexkursion.
Im Rahmen der Exkursion beabsichtigt der AHA außerdem, eigene konzeptionelle Überlegungen zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der genannten Gebiete darzulegen und in dem Zusammenhang zur Mitarbeit anregen. In dem Blickfeld möchte der AHA seine im Aufbau begriffene ehrenamtliche Ortsgruppe Merseburg, die Aktivitäten zu Erfassungen von Wasser- und Bodenqualität sowie Fauna und Flora im Bereich des Ellerbaches, aber auch der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM) vorstellen.
Treff ist um 10.00 Uhr am Vorplatz des Bahnhofes Merseburg, wo dann die Fahrradrundexkursion auch enden soll.

Wer sich noch mehr zu der Exkursion bzw. den Aktivitäten des AHA und der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM) erkundigen möchte, kann dies unter folgender Anschrift tun:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Ortsgruppe Merseburg/ Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ (UBM)
Nach telefonischer Vereinbarung
in Weiße Mauer 33
06217 Merseburg
Tel.: 0176 – 52562945
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
E-Mail UBM: ubh2004@yahoo.de
Internet: https://www.aha-halle.de


AHA führt Exkursion in Fuhneaue durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 23.03.2013 eine ca. sechsstündige Wanderexkursion entlang der Fuhne bis zur Brödelgraben-Einmündung durch.
Marschroute: Kurzer Aufenthalt im Naherholungsgebiet „Fuhneaue“ Wolfen mit dem Gondelteich zwecks Besichtigung, Fortsetzung der Wanderung über den Fuhnetalweg bis zum Erlen-Eschen-Wald „Reudener Busch“ im Wolfener Naherholungsgebiet und Landschaftsschutzgebiet „Fuhneaue“ und anschließend bis zur Einmündung des Brödelgrabens in die Fuhne, Fuhne-Überquerung über die Brücke unweit der Ortsumgehungsstraße von Salzfurtkapelle, Fortsetzung der Tour über den Feld- und Wiesenweg bis zum Brödelgraben-Tunnel unter der BAB 9, weiter über den Brödelgrabenweg – vorbei am Kiesabbaugebiet Reuden-West – bis nach Reuden, Rückmarsch über den Fuhnetalweg, die Leipziger Straße (B 184) und die Eisenbahnstraße zum Wolfener Bahnhof
Im Rahmen der Exkursion beabsichtigt der AHA die ökologische Bedeutung der gesamten Gebiete, ihre damit verbundene Schutzwürdigkeit sowie eigene Überlegungen zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der Fuhneaue und ihrer Bestandteile darzulegen. Ferner möchte der AHA Möglichkeiten ehrenamtlicher Mitwirkung aufzeigen und Interessenten die Aktivitäten der Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen vorstellen.
Treff: , um 10.00 Uhr am Eingang Bahnhof Wolfen


Rahmenplan zur Erstellung einer Nutzungs- und Entwicklungskonzeption für den Hufeisensee in Halle (Saale)

1. Anliegen

Der im Osten der Stadt Halle (Saale), unweit des Flusses Reide gelegene, ca. 70 ha große Hufeisensee nimmt regional gesehen eine sehr bedeutende Rolle ein. Einst als Kohletagebau begonnen und später für den Abbau von Kies genutzt, beschäftigt seit Jahrzehnten die Verantwortlichen die Frage der künftigen Nutzung. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegt noch immer keine Konzeption vor, welche den vielfältigen Interessen an dem mit ca. 6,6 Millionen m³ gefüllten See gerecht wird. Weder die Verantwortungsträger zu DDR-Zeiten, noch der gegenwärtige Eigentümer, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) haben diese notwendige Grundlage für eine ordnungsgemäße Zukunft zu Wege gebracht.
Nunmehr ist es an der Zeit eine Nutzungs- und Entwicklungskonzeption zu erstellen, um nach der Umsetzung des Verkaufs des Hufeisensees ein Rüsthandwerkszeug in der Hand zu haben, welche die vielfältigen Interessen in geordnete Bahnen lenkt.
Um dafür den notwendigen Impuls zu verleihen und geeignete Partner dafür zu finden, soll der vorliegende Rahmenplan zur Erstellung einer Nutzungs- und Entwicklungskonzeption für den Hufeisensee in Halle (Saale) dienen.

2. Lage, Größe und Eigentumsverhältnisse

Der ca. 70 ha große Hufeisensee befindet sich im Osten der Stadt Halle (Saale). Das Gewässer mit einer Wassermenge von etwa 6,6 Millionen m³ wird im Norden durch Büschdorf, im Westen weitläufig durch den Fluss Reide, im Süden durch Kanena sowie im Westen und Südwesten durch die Eisenbahnlinie nach Leipzig begrenzt. Im direkten Umfeld dominieren landwirtschaftliche Flächen.
Der Hufeisensee hat eine Uferlänge von ca. 6 km, eine mittlere Tiefe von 9 m, eine maximale Tiefe von 26 m und hat eine Höhe von etwa 92 m über NN.
Gegenwärtig ist die LMBV Eigentümer des größten Teils des Gewässers, während die Stadt Halle (Saale) teilweise Flächen insbesondere im nördlichen Teil in ihrem Besitz hat. Die LMBV beabsichtigt den Verkauf ihrer Flächen und hat diese bereits entsprechend öffentlich ausgeschrieben.

3. Gegenwärtiger Zustand und Bedeutung des Hufeisensees

Neben der Wasserfläche prägen die 1984 geschlossene städtische Müllkippe im früheren, abgetrennten südlichen Restloch und die vielfältigen Uferzonen den Hufeisensee. Große Teile der Ufer sind mit Röhricht und diversen Weidenarten gewachsen. Andere Uferbereiche sind durch Angler und Badende stark zertreten und somit ohne Bewuchs. Während die äußeren Uferzonen zumeist flacher Natur sind, kennzeichnen im inneren Bereich steile Ufer das Bild.
In den höher gelegenen Bereichen gedeihen in Folge von Sukzession und Anpflanzungen verschiedene Gehölzarten, wozu Blutroter Hartriegel, Schwarzer Holunder, Ölweide, Robinien, Berg-, Spitz-, Feld- und Eschenahorn gehören.
Die große Wasserfläche und die oben genannten Röhrichtbestände bieten Lebensraum für zahlreiche Wasservögel wie z.B. Haubentaucher, Stockente, Blessralle und Lachmöwe.
Zahlreiche kleinere, teilweise mit Seerosen bewachsene Nebengewässer, besonders im nördlichen Bereich haben zahlreichen Amphibien aufgenommen. In dem Atemzug ist der etwa 800m lange, im Auftrag der heutigen LMBV durch das Ingenieurbüro für Tief- und Straßenbau GmbH im Jahr 1995 entworfene und im Jahr 1997 errichtete Überlauf des Hufeisensees zur Reide. Dieser Überlauf übt folgende 4 Hauptfunktionen aus:

  1. Senkung des Wasserstandes des Hufeisensees
  2. Versorgung der Reide mit zusätzlichem Wasser
  3. Schaffung eines neuen eigenen Lebens- und Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen
  4. Biotopverbundraum zwischen Hufeisensee und Reide

Der Biotopverbund spielt dabei eine besondere Rolle, da zum Einen eine notwendige Einbeziehung des Hufeisensees in das Reidegebiet eher und besser möglich ist sowie zum Anderen die Straße zwischen Büschdorf und Kanena eine derartige Funktion stark beeinträchtigt bzw. teilweise gar vollständig unterbrochen hat.
Gegenwärtig nutzen vorrangig in den Sommermonaten Badelustige und Wasserskisportler den Hufeisensee. Spaziergänger aus den alten und neuen Wohngebieten in Büschdorf und Kanena sowie anderen Teilen der Stadt Halle (Saale) oder aus dem Saalkreis nutzen weniger den Bereich des Hufeisensees.
Insbesondere die Badegäste sorgen für starke Beeinträchtigungen des Hufeisenseegebiet. Dazu zählen Heranfahren mit Autos bis direkt an das Wasser, Vermüllung und Verlärmung, Vandalismus am Pflanzenbestand, unerlaubtes Zelten und Entfachen von Feuer sowie Zerstörungen am Wegenetz in Folge des Befahrens mit Autos. Fehlende Beschilderungen und mangelnde Absperrungen gepaart mit bekundeter Untätigkeit der LMBV, aber auch seitens der Stadt Halle (Saale) begünstigen derartige bedrohende Zustände auf unverantwortlicher Art und Weise. Weitere bedrohende Elemente sind in den Einengungen des landwirtschaftlich geprägten Umfeldes durch die Wohnbebauung in Halle-Büschdorf und die geplante Osttangente zu sehen.
Ein weiteres Hauptaugenmerk ist auf die Qualität des Wassers zu lenken. Zu den qualitätsmindernden Faktoren gehören die nunmehr abgedeckte Müllkippe im Südbereich, Einleitungen von ungeklärten Ab- und Schmutzwasser, Abgase und Abprodukte der Motorboote der Wasserskisportler sowie Vermüllungen aller Art. Besondere Gefahren gehen von den im Wasser lagernden Teilen der einstigen Deponie aus. Eingelagerte Schadstoffe könnten sich ihr Weg in das Wasser bahnen oder bereits gebahnt haben.

4. Fachlich-inhaltliche Schwerpunkte

Ausgehend vom gegenwärtigen Zustand und Bedeutung sowie vorhandener Erfassungsdaten in biologischer, chemischer und physikalischer Hinsicht ist die Bearbeitung folgender fachlich-inhaltlicher Schwerpunkte erforderlich:

  • Auswertung vorhandener und Durchführung neuer Erfassungen von Fauna und Flora
  • Untersuchung der Boden- und Wasserqualität
  • Einschätzung des gegenwärtigen Zustandes und des daraus resultierenden Entwicklungspotenzials
  • Bewertung des Biotopverbundes
  • Bewertung des Umganges mit nicht standortgerechten Pflanzen
  • Bewertung der angrenzenden Gebiete
  • Analyse und Vorschläge zur Abwendung von Gefährdungen für den Hufeisensee
  • Vorschläge zur Nutzung und Entwicklung unter Einbeziehung der vorhandenen Fauna und Flora sowie unter Berücksichtigung und Wahrung von Interessen des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes, des Tourismus und der Naherholung, der Land- und Forstwirtschaft sowie des Sportes.
  • Prüfung der Nutzung für Bildung, Lehre und Wissenschaft
  • Prüfung der Möglichkeit der Schaffung eines eigenständigen Landschaftsschaftsschutzgebietes (LSG) „Hufeisensee“ oder im Verbund mit dem zu schaffenden LSG „Reide“ sowie vereinzelter Naturdenkmale, flächenhafter Naturdenkmale (FND) bzw. Geschützter Landschaftsbestandteile (GLB) mit Grenzziehung und inhaltlichen Schwerpunkten

Eine Bearbeitung als Praktikums- oder gar Diplomarbeit mehrerer oder einzelner Studenten ist empfehlenswert.

5. Zusammenfassung

Der Hufeisensee gehört zu den prägenden Elementen des halleschen Ostens. Als ehemaliger Kohle- und später Kiestagebau hat er heutige vielfältige Interessen geweckt. Nur leider liegen noch immer keine fundierten Konzeptionen vor, welche Vorschläge zur künftigen Nutzung und Entwicklung enthalten. Genau das ist aber erforderlich, um die unterschiedlichen Interessenlagen beherrschbar gestalten zu können.
Vorhandene Tierbestände und Pflanzenstrukturen auf der einen Seite und Vermüllungen, Vandalismus, Verlärmungen und rege Autoströme andrerseits verdeutlichen diese Interessenkonflikte am auffälligsten.
Der ehrenamtlich wirkende Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) möchte die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Nutzungs- und Entwicklungskonzeption im Rahmen seiner Möglichkeiten begleiten und sich für eine umfassende praktische Umsetzung einsetzen, was strukturell u.a. in der Gründung einer entsprechenden Arbeitsgruppe seinen Ausdruck finden soll.


Stellungnahme zur angedachten Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Halle (Saale), lfd. Nummer 23, „Freizeit- und Erholungsraum Hufeisensee und Osendorfer See“

Ergänzend zu der Stellungnahme zum Vorentwurf Bebauungsplan 158 „Freizeit- und Erholungsraum Hufeisensee“ sei noch folgendes anzumerken:

Die Aufhebung der Möglichkeiten der Errichtung einer Golfanlage des Osendorfer Sees findet die vollste Zustimmung. Eine naturnahere Entwicklung des einstigen Planungsraumes wird ausdrücklich begrüßt.
Hinsichtlich der hydrologischen Entwicklung des Osendorfer Sees auch im Bezug auf Reide und Dieskauer Parks gilt es weiter voranzutreiben, um ökologisch und ökonomisch vernünftige Lösungswege zu finden und aufzuzeigen.
Ansonsten ist die Stellungnahme zum Vorentwurf Bebauungsplan 158 „Freizeit- und Erholungsraum Hufeisensee“ auch in diesem Verfahren als Stellungnahme zu Grunde zu legen.


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