AHA nimmt am Familien- und Vereinsfest in Merseburg teil

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) nimmt am Samstag, den 09.06.2012 in der Zeit von 14.00 bis 19.00 Uhr an dem von der Stadt Merseburg organisierten und getragenen Familien- und Vereinsfest anlässlich des 44. Merseburger Schlossfestes mit einem Informationsstand teil.

Die Teilnahme dient dazu die interessierte Öffentlichkeit über die vielfältigen gemeinnützigen und ehrenamtlichen Aktivitäten des AHA zum Schutz, Erhalt und Betreuung von Umwelt, Natur und Landschaft zu informieren. Ganz besonders ist vorgesehen das Wirken des AHA z.B. in den Städten Merseburg, Leuna und Bad Dürrenberg, in der Saale-Elster-Luppe-Aue sowie dabei auch die Ortsgruppe Merseburg und die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ vorzustellen.

Dabei sollen neben fachlich-inhaltlichen Darlegungen auch Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitwirkung –z.B. in der Ortsgruppe Merseburg und in der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“- aufgezeigt werden.

Mit am Stand sind zudem die AHA-Mitgliedsvereine Interessengemeinschaft Nachtflugverbot e.V. und Förderverein für Lärm- Umwelt- und Gesundheitsschutz e.V. (FLUG) anwesend, welche u.a. auf die Problematik bzw. Folgen eines fehlenden Nachtflugverbotes und der militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle hinweisen bzw. aufmerksam machen möchten.


AHA führt Radrundexkursion zwischen Könnern, Plötzkau und Bernburg durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 09.06.2012 eine ca. siebenstündige Sommerfahrradexkursion im Saaletal nach Alsleben und Plötzkau -zum Naturschutzgebiet Auenwald Plötzkau- bis Gröna, zurück über Kustrena (Pfuhlscher Busch), Beesenlaubingen und Trebnitz bis Könnern-Georgsburg durch.

Im Rahmen der Radrundexkursion möchte der AHA die Bedeutung und Schutzwürdigkeit dieser arten- und strukturreichen Landschaft und Natur sowie Bedrohungen und Gefährdungen zu erläutern. In dem Zusammenhang beabsichtigt der AHA eigene Vorstellungen und Überlegungen zum Schutz, Betreuung, Entwicklung und wissenschaftlich-fachlichen Begleitung darzulegen.

Insbesondere die fortgesetzten Fällungen in den Auenwäldern bereiten dem AHA sehr große Sorgen. Selbst das Naturschutzgebiet Auenwald Plötzkau bleibt noch immer nicht verschont. Hier erläutert der AHA seine Forderung diese Landschaften einer naturnahen Entwicklung zu überlassen und die Abholzungen sofort sowie unwiderruflich einzustellen.

Thema wird auch der nachhaltige Hochwasserschutz sein. Hier bekräftigt der AHA die Notwendigkeit von umfassenden Deichrückverlegungen, um der Saale wieder mehr Aue als Überflutungsraum zurückzugeben. Ferner ist es notwendig, dass die Saale eine naturnahe mäandrierende Entwicklung benötigt, um z.B. Sukzessionsraum für Gehölze zu haben, Gleit- und Prallhänge entwickeln sowie Lebens- und Rückzugsräume für Tiere zu haben.

Dafür ist es nach Ansicht des AHA sehr wichtig ist, dass Interessenten ehrenamtlich an den Vorhaben zur Umsetzung der Vorstellungen und Überlegungen mitwirken können. Daher ist ebenfalls vorgesehen auch für eine Mitwirkung in der Regionalgruppe Wettin-Könnern-Bernburg zu werben.

Treff:  um 10.00 Uhr Saalebrücke Könnern (Georgsburg)


AHA führt Exkursionen zum Umwelttag durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt anlässlich des Tages der Umwelt mehrere nachfolgende Exkursionen durch:

 

Dienstag, den 05.06.2012, um 18.30 Uhr

Gemeinsame Exkursion mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld in die Fasanerie in Köthen

Treffpunkt:   Eingang Ecke Bärteichpromenade/Siebenbrünnen- promenade

Dauer: ca. 2 Stunden

 

Dienstag, den 05.06.2012, um 14.00 Uhr

Exkursion anlässlich des Tages der Umwelt durch die Parkanlage zum „Oberhof“ der ehemaligen preußischen Staatsdomäne in Gatersleben

Treffpunkt: Eingang Gebäude Schmiedestraße 1 in Gatersleben

Dauer: ca. 2 Stunden

 

Dienstag, den 05.06.2012, um 18.00 Uhr

Exkursion anlässlich des Tages der Umwelt zur Mittellache

Marschroute: Auenrestwald „Wolfener Busch“, Salegaster Chaussee, Wiesenweg zur Mittellache, Umrundung der Mittellache, Rückmarsch

Treffpunkt:   Bahnhof Wolfen

Dauer: ca. 2 Stunden

 

Mittwoch, den 06.06.2012, um 18.00 Uhr

Exkursion anlässlich des Tages der Umwelt zum flächenhaften Naturdenkmal Klausberge und zum Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle (Saale)

Treffpunkt:   Ecke Wasserweg/Emil-Eichhorn-Straße

Dauer: ca. 3 Stunden

 

Samstag, den 09.06.2012, um 10.00 Uhr

Gemeinsame Exkursion mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld zum Ziethebusch, zur Ziethe und zum Zehringer Busch

Treffpunkt:   Bahnhofsvorplatz, Eingang Bahnhof Köthen

Dauer: ca. 2 Stunden

 

Im Rahmen dieser fünf Exkursionen beabsichtigt der AHA seine vielfältigen Vorstellungen zum Schutz, Entwicklung und Betreuung der entsprechenden Landschaften darzulegen. Die Exkursion sollen ferner zur Sensibilisierung in Sachen Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz beitragen und zur aktiven Mitwirkung anregen.


AHA führt Radexkursion entlang der Selke durch

Die ca. 70 km lange Selke, ihre Aue und die angrenzenden Gebiete gehören zu den ökologisch und strukturell bedeutsamsten Landschaften im mitteldeutschen Raum. Ein großer Teil dieses Territoriums ist deshalb auch als Naturschutzgebiet gesichert. Jedoch gefährden u.a. Hochwasserstaudammpläne bei Strassberg und Meisdorf sowie andere bauliche Begehrlichkeiten das Refugium.

Um auf die Bedeutung, die damit verbundene Schutzwürdigkeit und auf das umfassende Bedrohungspotenzial hinzuweisen und eigene Vorschläge unterbreiten zu können, führt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am Samstag, den 02.06.2012 eine ca. achtstündige Ganztagesradexkursion entlang der Selke ab Quellgebiet bei Stiege bis zur Parkanlage zum „Oberhof“ der ehemaligen preußischen Staatsdomäne in Gatersleben durch.

Im Rahmen der Fahrradexkursion lässt sich u.a. die Vielfältigkeit des Einzugsgebietes der Selke deutlich nachvollziehen. Während im Ober- und Mittellauf vorrangig bergiges Umland das Bild prägen, dominieren im unteren Lauf weitläufigere Auenlandschaften. Zum Abschluss ist vorgesehen die interessante Parkanlage zum „Oberhof“ der ehemaligen preußischen Staatsdomäne in Gatersleben mit seinen Gehölzbesonderheiten, Wasser-, Wiesen- und Sukzessionsflächen zu besichtigen.

Desweiteren beabsichtigt der AHA im Rahmen der Exkursion aber auch aufzeigen, wie ein Jeder an dem Schutz und Erhalt der Selketal, ihrer Aue und ihres Einzugsgebietes mitwirken kann. In dem Zusammenhang möchte der AHA ferner für seine im Aufbau begriffenen ehrenamtlichen Gliederungen Arbeitsgruppe Selke und Ortsgruppe Gatersleben werben.

Die Teilnehmer der Radexkursion werden gebeten wetterfeste Kleidung und Rucksackverflegung mitzubringen.

Treff:              13.00 Uhr Bahnhof Stiege

Ende:             Bahnhof in Gatersleben


Wo bleibt der familienfreundliche Bürgerpark für das liquidierte Gesundbrunnenbad?

Nach fast 1 Jahr der aktiven Bespielung des mit Fördermitteln, also Steuern der Bürger, in Höhe von 17,6 Millionen, umgebauten, nun reinen Fußballstadions, zur Freude der Spieler, der Fans; auch der gewerblich tätigen Betreibergesellschaft, kurz vor dem Aufstieg in eine höhere Klasse, stellt der Prüfbericht des Landesrechnungshofes ( s. “ MZ „: “ Foulspiel beim Neubau“) fest, dass das Stadion “ zu üppig dimensioniert “ und unverhältnismäßig “ zu teuer “ gebaut wurde.
Gegen diese Überdimensionierung sind hunderte Hallesche Bürger, besonders auch Anwohner der Gartenstadt Gesundbrunnen, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e. V. (AHA) “ Sturm gelaufen „: mit Protestexkursionen, Briefen, Einwendungen etc. , ohne dabei das Stadion an sich in Frage zu stellen, ohne dabei den Spielern und den Fans die Freude daran nehmen zu wollen.
Die Vorschläge, Bitten und Einwendungen der Bürger, mit denen sie über Monate hinweg leidenschaftlich gekämpft hatten, gipfelten darin, dass mit dem Neubau des traditionsreichen Stadions auch das von den Hallensern geliebte, einst schönste, älteste und einzige denkmalgeschützte Freibad mit herrlichem Park, das Gesundbrunnenbad, wie versprochen, saniert und so für die Bürger Halles, besonders aber für die Kinder, erhalten bleibt.
Darüber hinaus ging es den Bürgern um den Erhalt des historisch gewachsenen, vom Stadtbaurat Wilhelm Jost geschaffenen Gesamtensemble – Stadion / Volksbad mit Park -, das seine schöne Abrundung mit dem heute wieder in vollem Glanz erstrahlenden Brunnenhaus fand.
Alle Argumente, Einwendungen und Bitten der Hallenser in dieser Richtung wurden von den Verantwortlichen abgelehnt; auch ignoriert. Man nahm die Bürger nicht ernst; man hatte sie auch nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen.
Der jetzt vorliegende Prüfbericht zeigt noch einmal deutlich, dass bei menschenfreundlicherer Planungsakzentuierung es auch möglich gewesen wäre, das Gesundbrunnenbad zu erhalten.
Es blieb nicht erhalten. Der Denkmalschutz wurde aufgehoben. Das Volksbad wurde abgerissen, zugeschüttet; platt gemacht. Über 200 Parkbäume mussten ihr Leben lassen, Gehölze wurden rausgerissen. Wertvolle Bodenflächen wurden und werden für Parkplätze versiegelt.
Das Bild des ehemals so schönen Ensembles heute: ein riesiges, komplett abgeriegeltes Stadion. Der gigantische Eingangsbereich in hart gestampften Beton, baumlos, das ehemalige Gesundbrunnenbad zu über 2/3 vom HFC okkupiert und mit hohen Stahlgitterzäunen ummantelt. Ganz hinten, verloren, beziehungslos, das so liebevoll restaurierte Brunnenhaus. Davor: grob durch gebaggerte Erde, bestreut mit Bauschuttteilen, nebst einer Reihe von alten Bäumen, die vor sich hin starren, nicht wissen, wofür, für wen, sie hier stehen. Dahinter : eine ungepflegte Wiesenfläche. Keine Blume, keine Bank; kein Spielplatz.
Wo aber bleibt der versprochene familienfreundliche Park als Äquivalent für das so sinnlos zerstörte Gesundbrunnenbad, fragen sich die Bürger, fragen die Kinder der Gartenstadt, die Kinder der umgebenden Straßen; fragt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e. V. (AHA)