Initiative „Pro Baum“ sagt alle Veranstaltungen bis 30.04.2020 ab

1500 01-Halle-Peißnitzinsel-Mittelteil-Blick nach Westen auf Platanen (1)
Halle – Peißnitz – Während man umfassende Einschränkungen der Freiheit der Bevölkerung vornimmt, hat die Stadt Halle (Saale) nichts Besseres zu tun, als massiv Bäume auf der Peißnitzinsel zu beschneiden.

Angesichts des Beschlusses der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020 zum Tagesordnungspunkt Coronavirus-Infektionen sieht sich die Initiative „Pro Baum“ veranlasst, alle Veranstaltungen bis zum 30.04.2020 abzusagen. Dazu zählen die monatlichen Treffen sowie Exkursionen und Arbeitseinsätze.
Die Initiative „Pro Baum“ betont jedoch, dass seine ehrenamtlichen und gemeinnützigen Aktivitäten zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft sowie zum Schutz des Klimas in diesem Zeitraum auf anderer Art und Weise zum Tragen kommen. Mit dem obengenannten Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder ist nicht verbunden, dass die Notwendigkeit des bürgerschaftlichen Handelns der Initiative „Pro Baum“ nicht mehr besteht.
Somit beabsichtigt die Initiative „Pro Baum“ ihre Aktivitäten vorerst auf die Erstellung von Stellungnahmen und Presseerklärungen zu konzentrieren.
Ferner fordert die Initiative „Pro Baum“ die Verantwortlichen in Politik und Verwaltungen von EU, Bund, Ländern und Kommunen auf, alles Erdenkliche zu tun, um die Grundlagen des obengenannten Beschlusses vom 22. März 2020 zu beseitigen. Dazu zählt die Initiative „Pro Baum“ die Testung der gesamten Bevölkerung sowie die vollständige und nachhaltige Reinigung und Desinfizierung des öffentlichen Raumes, der geschlossenen Bildungseinrichtungen, der Verkehrsmittel und Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Fernverkehrs. Insbesondere gilt es unverzüglich die Wissenschaft und Medizin mit ausreichenden Personal-, Finanz- und Sachmitteln auszustatten, um Patientinnen und Patienten schnellstmöglich gesunden zu lassen sowie bestehende Impfstoffe zum Einsatz zu bringen und neue Impfstoffe zu entwickeln.
Ein dauerhaftes Festhalten an den gegenwärtigen Zwangsmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung und die damit verbundenen Einschränkungen der Freizügigkeit sowie des Demonstrations- und Versammlungsrechtes kann und darf aus Sicht die Initiative „Pro Baum“ nicht die ausschließliche Alternative sein.
Wer sich über die Initiative „Pro Baum“ informieren und zu ihr den Kontakt aufnehmen möchte, kann dies auf folgendem elektronischen Weg tun:

Initiative „Pro Baum“

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
vorsitzendes Mitglied des Sprecherrates

Halle (Saale), den 25.03.2020



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