Das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal Klausberge sind wichtige Bestandteile vom Saaletal in Halles Norden

Der ca. 7 ha große Forstwerder in Halle-Trotha ist ein Naturschutzgebiet, welches zusammen mit dem 10 ha großen Naturschutzgebiet (NSG) Peißnitznordspitze das Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)- Richtlinie „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ bildet und einen sehr wertvollen Bestandteil in der halleschen Saaleaue darstellt. Mit seiner vielfältigen Landschafts- und Naturstruktur, bestehend aus Hart- und Weichholzaue, Kies- und Schlammflächen, Wiesen- und Hochstaudenflächen sowie sukzessiven Gehölzbereichen, bietet der Forstwerder zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebens- und Rückzugsraum. Eng damit verbunden nutzen zahlreiche Menschen aus nah und fern die Aue zur Erholung und Entspannung.

Um genau diese Vielfalt zu erhalten, gilt es nun Bestandteile des NSG und FFH-Gebietes einer ungestörten Entwicklung zu überlassen. Dazu ist es jedoch erforderlich störende frühere Wegverbindungen und Trampelpfade zu verschließen.

Ferner dient es der Sicherheit, da die steilen Prallhänge durch Abbrüche immer wieder Veränderungen unterliegen.

Daher betreut der heutige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die streng geschützte Saaleinsel seit dem Oktober 1983.

Nunmehr stellten Mitglieder des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) am Samstag, den 13.04.2019 fest, dass der Forstwerder und sein näheres Umfeld bis an das ca. 4,9 ha große flächenhafte Naturdenkmal (FND) Klausberge in eine Katastrophenschutzübung einbezogen war. Diese Aktivitäten an und an den national und europäisch streng geschützte Gebiete mitten in der Brutzeit ist nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein skandalöser Vorgang. Nach Ansicht des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zeigt sich, dass die Stadt Halle (Saale) als zuständige Naturschutzbehörde offensichtlich nicht in der Lage und nicht Willens ihre Verantwortung zum Schutz und Erhalt von Umwelt, Natur und Landschaft wahrzunehmen.

Von daher wertet der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) diese Presseerklärung auch als Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft und bei der EU-Kommission.

Ferner sieht der ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die dringende Notwendigkeit sich verstärkt für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung des Schutzgebiet nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)- Richtlinie „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ einzusetzen, wozu bekanntlich das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal (FND) Klausberge dazugehören.

Wer Interesse hat ehrenamtlich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von AHA und Initiative „Pro Baum“ zum Forstwerder und Klausbergen mitzuwirken, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA
)
Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 200274

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 14.04.2019

https://www.facebook.com/pg/Arbeitskreis-Hallesche-Auenw%C3%A4lder-zu-Halle-Saale-eV-144540225620074/photos/?tab=album&album_id=2581163448624394



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