Das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal Klausberge sind wichtige Bestandteile vom Saaletal in Halles Norden

Das Naturschutzgebiet Forstwerder und das flächenhafte Naturdenkmal Klausberge sind wichtige Bestandteile vom Saaletal in Halles Norden

Es ist morgens gegen 10:00 Uhr am 07.04.2018, als Mitglieder des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sich auf dem Weg über die Bogenbrücke zum Naturschutzgebiet Forstwerder in Halle-Trotha begeben. Auf dem Forstwerder angekommen, beginnen die Anwesenden in Anknüpfung an den 13. Freiwilligentag der Freiwilligenagentur Halle-Saalekreis den Zustand der Absperrungen an früheren Wegen und Trampelpfaden an mehreren Stellen auszubessern. Weiter lesen


Ausfall der Fahrradexkursion am 17.3.18 durch die Saaleaue zwischen den Städten Weißenfels, Bad Dürrenberg, Leuna und Merseburg wegen Glätte

Am 17.03.2018 ist bekanntlich die Fahrradexkursion durch die Saaleaue in den Städten Weißenfels, Bad Dürrenberg, Leuna, Merseburg und Halle (Saale) sowie in der Gemeinde Schkopau vorgesehen.
Angesichts des anhaltenden Schneefalls und der bevorstehenden Überfrierung der Nässe, haben wir mit Zuständen zu rechnen, welche aus meiner Sicht Gefahren durch Glätte und höherem Schnee in sich bergen. Es ist immer wieder eine sehr wundervolle Exkursionsroute, aber diesmal gilt es die Gesundheit der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrradexkursion nicht unnötig in Gefahr zu bringen.


AHA fordert besseren Schutz des NSG „Untere Geiselniederung bei Merseburg“

AHA fordert besseren Schutz des NSG „Untere Geiselniederung bei Merseburg“

Das ca. 52 ha große Naturschutzgebiet (NSG) „Untere Geiselniederung bei Merseburg“ stellt einen sehr wichtigen Lebens- und Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten dar, bildet einen wichtigen Teil eines Grün- und Biotopverbundes entlang der Geisel und des Klyegrabens sowie besitzt als großflächiges Kaltluftentstehungsgebietes mit Abfluss in Richtung Merseburg eine sehr wichtige Klimaschutzfunktion. Aus diesem Grund bedarf dieses arten- und strukturreiche Schutzgebiet entlang eines Teils des Unterlaufes der Geisel und des Mündungsgebietes des Klyegrabens eines umfassenden und unanfechtbaren Schutzes. Als Schutzgebiet nach der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie besitzt das NSG ebenfalls einen europäischen Schutzstatus. Weiter lesen


AHA fordert mehr naturnahere Entwicklung und Schutz der Saaleaue im Zentrum bis Süden Halles

AHA fordert mehr naturnahere Entwicklung und Schutz der Saaleaue im Zentrum bis Süden Halles

Im Rahmen einer vom Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) organisierten und durchgeführten vierstündigen Exkursion in die Saaleauenlandschaft im Zentrum bis Süden Halles am 17.02.2018, nahmen die Exkursionsteilnehmerinnen und Exkursionsteilnehmer das Gebiet des Sophienhafens, den Holzplatz, die Pulverweiden sowie die zum 90,7 ha großem Naturschutzgebiet „Rabeninsel und Saaleaue bei Böllberg“ gehörenden Gebiete Untere Aue und Rabeninsel in Augenschein, berieten und diskutierten über die gegenwärtigen Zustände sowie Möglichkeiten der künftigen Entwicklung und des Schutzes des Gesamtgebietes.
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Neujahreswanderung am 20.01.2018 – Ein Meilenstein im Bemühen zum Schutz und Erhalt des Waldes am Ettersberg

Der Samstag, der 20.01.2018 ist ein Wintertag mit Schnee und anfänglich leichtem Frost. An diesem Tag fanden sich am Treffpunkt am Zugang zur Prinzenschneise an der B 85 – Buttelstedter Straße zwischen Weimar-Schöndorf und Großobringen zur Neujahreswanderung in das Naturschutzgebiet „Prinzenschneise“ am Ettersberg in und bei Weimar schätzungsweise 90 – 100 Personen ein, wovon sich etwa 40 Forstleute mit dem Vorstand des Thüringen Volker Gebhardt an der Spitze einreihten. Ebenfalls erschienen war die Beigeordnete für Ordnung, Recht und Bauen der Stadt Weimar Dr. Claudia Kolb.

Die Veranstaltung war von zahlreichen Erläuterungen, Diskussionen und Gesprächen geprägt.

Fotos Werner Zabel


AHA führte Herbstexkursion in Leipzigs Burgaue durch

AHA führte Herbstexkursion in Leipzigs Burgaue durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält es für dringend nötig sich verstärkt für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung von Auenlandschaften einzusetzen. In dem Zusammenhang möchte der AHA seine diesbezüglichen Aktivitäten auch in den Auenlandschaften von Leipzig und Umgebung verstärken.

Auf Grund der weiterhin angedachten Abholzungen im Rahmen einer teilweisen Wiedereinführung der Mittelwaldwirtschaft und einer damit verbundenen weiteren Bedrohung der Auenwälder in Leipzig, hatte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zu einer Herbstexkursion am Samstag, den 25.11.2017 in die ca. 277 ha große Burgaue eingeladen. Der strömende Regen ließ die Natur und Landschaft schnell ein spätherbstliches Aussehen mit interessantem Charakter annehmen.

Auf dem Weg zur Burgaue diskutierten die Exkursionsteilnehmer über Möglichkeiten des Umgangs mit Hochwasser. Als erstes stellten sie beim Blick von der Brücke Gustav-Esche-Straße auf Neue Luppe und Möckernschen Winkel fest, dass neben dem unnatürlichen geraden Verlauf des Flusses ein Deichsystem den Auenwald von Hochwasser trennt und zwar ohne erkennbaren Zweck. Im Anschluss daran durchquerte die Gruppe den ca. 17,7 ha großen Auenwald Der Möckernsche Winkel und setzten das rätselten über den Sinn des eingedeichten Auenwaldrestes zwischen Luppe sowie Nahle fort und da ganz besonders, was und wer hier vor dem Hochwasser Schutz bedarf. Im Ergebnis dessen stellten die Exkursionsteilnehmer übereinstimmend fest, dass hier eine vollständige Deichrückverlegung erfolgen muss, um a) den Auenwald wieder an das Hochwasserregime der umgebenden Fließgewässer anzuschließen und b) somit u.a. eine naturnahere Entwicklung des Auenwaldes als Lebens- und Rückzugsraum und naturnaheren Hochwasserraum zu ermöglichen. Im Westteil des Auenwaldes, welcher an das Mündungsgebiet der Nahle in die Neue Luppe angrenzt, nahmen die Exkursionsteilnehmer wiederholt eine Abholzungsfläche in Augenschein, wo nach eigener Zählung im Jahr 2015 25 Bäume der Säge und schwerer Technik zum Opfer fielen. Übereinstimmend erklärten die Exkursionsteilnehmer, dass auch hier die Natur den Auenwald entwickeln sollte und nicht die Säge des Menschen. Nach der Überquerung der Wahmer-Leutzscher-Brücke über die Nahle regt eine schätzungsweise 200 Jahre alte Stieleiche Gedanken an Zeiten an, als noch kein Deich dieses Flusssystem von der Aue trennte. Weiter lesen