Stoppt den Abriss der Neuen Hütte Wimmelburg!!!

Aufruf der Initiative zur Rettung und Belebung der Thüringer Industriekulturen

Neue Hütte Wimmelburg, 17.01.2021Die genaueren Umstände des Abrisses der Neuen Hütte in Wimmelburg sind, wie sich nun nach uns nach herausstellt, derart skandalös, dass heute 2 Aktionen starten:

1. Wir werden vor Ort ab 07:30 Uhr versuchen, die noch stehenden Gebäude zu retten und den Bagger aufhalten. Siehe Foto der Hütte, von heute, im Anhang.

2. Zugleich versuchen wir, gemeinsam mit Prof. Helmuth Albrecht von der Uni Freiberg, über die Staatskanzlei Sachen-Anhalt bzw Reiner Haselhoff, ein Moratorium zu bewirken, in der Hoffnung, dass der Bürgermeister der Kommune Wimmelburg (ein Architekt der Architektenkammer Sachsen-Anhalt!) ein einsehen hat.

Uns liegt eine umfangreiche Erklärung und Dokumentation der Vorgänge der „Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser e.V. vor, die beweist, dass es seit Sommer 2020 einen Ernstes Kaufinteresse, ein Nutzungskonzept (Jugendheim) und einen Finanzierungsplan gab. Siehe Anhang! All das hat der Bürgermeister verworfen. Die Abrissgenehmigung wurde unter fragwürdigen Umständen OHNE jegliche Auflagen erteilt.

Es handelt sich bei der Neuen Hüttte um ein Baudenkmal von der frühen europäischen Montanindustrie von 1788, und damit um ein Denkmal von internaltionalem Rang.

Wir fordern alle an dem Erhalt unseres kulturellen Erbes interessierten Bürger auf, gegen das niedertächtige Vorgehen gegen dieses Baudenkmal zu protestieren und heute früh in Wimmelburg dabei zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Jan Kobel

www.kulturfabriken.eu

Eine Initiative zur Rettung und Belebung der Thüringer Industriekulturen,
unterstützt durch die Thüringer Staatskanzlei
Baudenkmal Milchhof Arnstadt GmbH
Pfarrhof 1

99310 Arnstadt

info@jankobel.de

www.milchhof-arnstadt.de

+49 171 1208500

Presseerklärung der Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser e.V.
Der vom AHA am 30.12.2020 auf dieser Homepage veröffentlichte Beitrag: Der AHA fordert einen Abrisstopp der „Neuen Hütte“ in Wimmelburg u.a. mit Fotos und MDR-Interview von Sachsen-Anhalt Heute mit Werner Zabel


Klimaschutz statt Autoschmutz – 5 Jahre Vertragsbruch endlich beenden!

Samstag, den 12.12.2020, ab 13.00 Uhr
Demonstration der halleschen Klimaschützer*innen:
Klimaschutz statt Autoschmutz – 5 Jahre Vertragsbruch endlich beenden!
Autobahnbau-Stopp jetzt!
Startpunkt: altes Planetarium auf der Peißnitzinsel, Peißnitzhaus
Route per Fahrrad: nach Salzmünde
Route zu Fuß: zu den Grünen in der Ludwig-Wucherer-Straße, zum Markt und zum ADAC an der Spitze (an der Hochstraße)

Anlässlich des fünften Jahrestages des Pariser Klimavertrags und seiner permanenten Missachtung durch die Bundesregierung rufen wir am Samstag, dem 12.12.2020, zusammen mit halleschen Klimaschützer*innen zu einer Demonstration gegen den Autobahnbau an der A143 bei Halle auf. Wir solidarisieren uns mit den Protesten gegen die A49 in Hessen und fordert eine echte Verkehrswende sowie eine Klimapolitik, die den Namen verdient.
Wir lieben den Magerrasen im Saaletal, die wenigen Mischwälder, die wir noch haben, die Naturschönheiten, die noch nicht betoniert worden sind, die seltenen Tiere- und Pflanzenarten. Für unsere Gegenwart und Zukunft, fordern wir einen sofortigen Baustopp für alle Großprojekte, die die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen verstärken und fortführen würden.
Wir fordern den sofortigen Baustopp und Rückbau der schon begonnenen A143 im Saaletal. Verursachte Schäden an Flora und Fauna müssen beseitigt werden vom Auftraggeber. Der Bau und jeder weiteren Autobahn wäre ein weiterer Sargnagel für unser aller Klima. Es hilft nicht, Autoverkehr zu verlagern, er muss insgesamt viel weniger werden – wir brauchen nachhaltige Lösungen!

Wir wollen eine echte Verkehrswende, mit wesentlich besserem öffentlichem Verkehr, preiswert oder kostenlos, rund um die Uhr, schnell, bequem und sicher, auf dem Land, in der Stadt und zwischen den Städten.

Keine weiteren Autobahnen zu bauen, und das lokale und globale Klimasystem nicht weiter zu zerstören ermöglicht es, die letzten schönen Landschaften und seltenen Tier und Pflanzenarten zu bewahren. Dafür müssen wir uns jetzt gegen das Auto und seine zerstörerische Logik wenden.

Bürgerinitiative Saaletal e.V

www.bi-saaletal.de

die Sprecher
Dr. Stefan Gassal
Dr. Conrad Kunze


Der Wegebau ist ein inakzeptabler menschlicher Eingriff in das FFH und NSG Peißnitznordspitze

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FFH- und NSG-Beschilderung: Verbot von Zer-/Störung der Tier- und Pflanzenwelt

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – AHA – fordert den sofortigen Stopp sämtlicher Baumaßnahmen im NSG „Peißnitznordspitze“ und der Verschwendung von Steuermitteln. Daher fordert der AHA das Ende der sogenannten Fluthilfen 2013.
Ebenfalls fordert der AHA die Überprüfung sämtlicher Genehmigungen für die Aussetzung der NSG-Verordnung für das NSG „Peißnitznordspitze“, u.a. auf  Interessenkonflikt.

Zitat aus der Verordnung der Bezirksregierung Halle über die Festsetzung des Naturschutzgebietes „Nordspitze Peißnitz“, Stadt Halle (Saale) vom 10.09.1993:

§ 4 Verbote

(1) Nach § 17 Abs. 2 NatSchG LSA sind im Naturschutzgebiet alle Handlungen verboten, die das Naturschutzgebiet oder einzelne seiner Bestandteile zerstören, beschädigen, verändern oder nachhaltig beeinträchtigen.

(2) Zur Vermeidung von Gefährdungen und Störungen sind im Naturschutzgebiet insbesondere folgende Handlungen untersagt:

1. das Naturschutzgebiet außerhalb der vor Ort gekennzeichneten Wege zu betreten,
2. wildlebenden Tieren nachzustellen, sie zu stören, zu füttern, zu fangen oder zu töten,
[ … ],
4. sämtliche Wege mit Motorfahrzeugen zu befahren,
[ … ],
6. bauliche Anlagen einschl. Deponien aller Art zu errichten sowie transportable Einrichtungen und Zelte aufzustellen,
7. gebietsfremde Tiere und Pflanzen in das Gebiet einzubringen,
8. Wege neu anzulegen und weitere Parkbänke oder Papierkörbe ohne Genehmigung der zuständigen Behörde aufzustellen,
9. mit Wasserfahrzeugen am Ufer des Naturschutzgebietes anzulegen, [ … ]

Artenschutz und Schutz der Biodiversität, kein Wunder dass die Arten schwinden, wenn die Menschen unter welchen Gründen immer wieder einzugreifen gedenken.

Einige einflussreiche Mitmenschen haben noch nicht verstanden, dass sich der Lebensraum des Menschen verändert, negativ verändert. Es ist unser aller Lebensraum.
Es ist zu bezweifeln, ob jene Mitmenschen, welche die Wegbaumaßnahmen beschlossen, seit 2013 überhaupt mal vor Ort waren.

Dazu einen Tipp: Gehen Sie hin und sehen Sie, für was Sie verantwortlich zeichnen!!
Wenn Sie verantwortlich handeln wollen, stoppen Sie die Maßnahmen und ziehen Sie den Beschluss zurück.

Das Projekt hat die Stadtverwaltung ausgesucht. Wenn man nicht mehr zurück kann, haben Sie Rückgrat und überdenken Sie alles, auch wenn es € 40.000,00 kostet. Die Natur sollte es uns Wert sein. Das Schottermaterial verändert die Eigenschaften des Weges. Verbockt hat es nicht die Natur. Wir müssen uns als Menschen aus der Natur heraushalten, weil es gut für uns Menschen ist.

Text und Fotos: Werner Zabel und AHA

Fotos von der Protestexkursion „Joggen gegen Schotter“ am Samstag, dem 10.10.2020

Man sieht auf den Bildern deutlich die „zerstörten Wege, welche mit Fluthilfemitteln unbedingt ausgebessert werden müssen“ die Ironie. Unsinn bleibt Unsinn, egal wer ihn begeht.


AHA sieht dringende Notwendigkeit beim besseren Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft in der Gemeinde Teutschenthal!

Die Gemeinde Teutschenthal ist nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) von einer vielfältigen Struktur an Landschaft und Natur geprägt. Daher trägt nach Ansicht des AHA auch der Gemeinderat sowie die Gemeindeverwaltung eine sehr große Verantwortung für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft. Alleine die Lage der 84,23 km² großen Gemeinde zwischen den Fluss- und Auenlandschaften von Saale, Salza und Würdebach, dem Seengebiet des Mansfelder Landes sowie dem Lintbusch und der Dölauer Heide beinhaltet sehr viel ökologisches Potenzial im Einzelnen, im Gesamten sowie im Grün- und Biotopverbund. So gilt es nach Auffassung des AHA alles Erdenkliche zu tun, dass die Entwicklungs- und Gestaltungsplanungen der Gemeinde Teutschenthal auf diese Notwendigkeiten Rücksicht nimmt und sogar noch Erweiterungsräume schafft. Überlegungen des Landkreises Saalekreises Biotopverbundräume über die Laucha bis zur Salza, zum Würdebach, zur Saale, der Mansfelder Seenlandschaft sowie zum Lintbusch und Dölauer Heide zu schaffen bzw. zu entwickeln, gilt es mit den Möglichkeiten und Kapazitäten der Gemeinde Teutschenthal zu begleiten und zu unterstützen.
Des Weiteren hält der AHA eine klare Positionierung aller Verantwortlichen von Politik und Verwaltung im Land Sachsen-Anhalt und den betroffenen Kommunen zu den Folgen des am 11.09.1996 erfolgten spontanen Pfeilerbruchs im westlichen Teil des Ostfeldes in der Grube Teutschenthal für dringend erforderlich, was auf einer Fläche von 2,5 km² zu einem dominoartigen Einbruch des gesamten Ostfeldes in Sekunden in einer Teufe von 620 bis 770 m verursacht und schlagartigen Deckgebirgsabsenkung um 0,5 m führte.
Die gegenwärtige Verfüllungspraxis der GTS Grube Teutschenthal erfüllt den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) jedoch mit sehr großer Sorge.
Eine Verwendung von Sonder- bzw. Giftmüll jeglicher Art ist eindeutig abzulehnen. Die Schächte sind wasserbeeinflusst und weisen auf dem Weg eine umfassende Reaktionsfähigkeit auf. Insbesondere die als Schadstoffe aufgeführten Oxide von Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium könnten in Verbindung mit Wasser zu Hydroxiden reagieren, welche starke und sehr umweltbelastende Basen entstehen lassen können. Auf Grund der Tatsache, dass das Wasser der Schächte auch in das Umfeld austritt ist mit umfassenden und nachhaltigen Belastungen der Umwelt einer Region zu rechnen, wo ca. 300.000 Menschen leben. Zudem belastet Abluft die Region, welche mit Ausstoß von giftigem Feinstaub einhergeht.
Aus diesem Grund unterstützt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) eine gemeinsame Demonstration von Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle (Saale) e.V. sowie Bürgerinitiativen in Aderstedt und Roitzsch am Donnerstag, dem 29.08.2019, vor dem Landtag des Landes Sachsen-Anhalt in der Landeshauptstadt Magdeburg.
Wer mehr zu Inhalt und Organisation der Demonstration erfahren möchte, wende sich bitte an folgende Kontaktmöglichkeiten: E-Mail-Adresse: vorstand@giftmuellregion-halle.de bzw. unter der Telefonnummer 0345-6131728.

Der ehrenamtliche und gemeinnützige AHA ist jedenfalls bereit im Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Bewältigung der Aufgaben zum Schutz, Erhalt und Entwicklung der sehr vielfältigen Umwelt, Natur und Landschaft zu unterstützen.
Selbstverständlich kann die interessierte Bevölkerung im Rahmen einer ehrenamtlichen AHA-Ortsgruppe Teutschenthal daran mitwirken.
Wer Interesse hat kann sich an folgende Anschrift wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 2002746
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 23.08.2019


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