4. Ernteeinsatz

1500 20200806_172321Die Vierte und auch letzte Klarapfelernte in diesem Jahr auf der Streuobstwiese in Dessau-Roßlau fand unter hochsommerlichen Temperaturen statt.

Eine nette, ältere Dessauerin war mit ihrem Fahrrad gekommen, um sich für den Eigenbedarf einige Äpfel aufzulesen. Die Information und gleichzeitige Einladung zu einer Exkursion vor Ort, hat sie mit großem Interesse angenommen. Nachdem knappe 50kg Äpfel geerntet und im Auto verstaut waren, blieb noch Zeit, am Wiesenrand bunt blühende kleine Klappertöpfe (Foto) zu bewundern und Insekten, wie Kleinlibellen und Schwärme von kleinen Grashüpfern zu beobachten. Hornissen, Bienen, Schwebfliegen und vieles mehr bevölkerten zahlreich das gefallene Obst und hatten zum Teil schon ganze Arbeit geleistet.

Auch die Bäume der anderen Apfelsorten tragen reichlich Früchte, da wird es im Herbst noch viel zu tun geben.

Fotos & Text: Isabell Schneider


Zweiter Ernteeinsatz in Dessau

Am Mittwoch, dem 29.7. 2020, fuhren 2 Mitglieder des AHA nach Dessau-Roßlau, um auf der Streuobstwiese am Landhaus erneut Klaräpfel zu ernten. In zwei Stunden konnten wieder ca 100kg Früchte gepflückt werden.
Blühende Gräser und reifes Obst lockten eine Vielzahl von Insekten an- z.B. Hornissen, Schachbrettfalter und Ochsenaugen ( Foto).
Eine Stieleiche scheint sich zwischen den Apfelbäumen wohl zu fühlen.
Noch immer sind die Klarapfelbäume nicht restlos abgeerntet, dieses Jahr ist sehr ertragreich.

Fotos & Text: Isabell Schneider


Apfelernte auf der Streuobstwiese Dessau

Wenn der Monat Juli dem Ende entgegen geht, wird die erste Apfelsorte im Jahr erntereif – der Klarapfel.
Auf der vom AHA gepachteten und betreuten Streuobstwiese in Dessau/Roßlau am Landhaus, stehen etliche Bäume dieser Apfelsorte, die in diesem Jahr reichlich Früchte tragen. Die Erntezeit ist relativ kurz, da die Äpfel schnell reifen und nicht gelagert werden können, also zum sofortigen Verzehr bestimmt sind. Am Sonntag, dem 26.07.2020, wurden deshalb ca. 100 kg Äpfel gepflückt und am darauf folgenden Montag in 2 hallesche Geschäfte mit biologischem Obst- und Gemüseangebot gebracht.
Ein weiterer Einsatz ist in kürzerer Zeit geplant.

Die Äpfel eignen sich hervorragend als Belag für Kuchen und zur Musherstellung.

Im Herbst werden dann die Saftäpfel reif.

Ein Blick auf die Streuobstwiese Braunsche Lache mahnt dringend zum sofortigen Handeln, um gute Obstbäume doch noch zu retten, das Areal zu pflegen und so Insekten und Vögel Nahrung zu geben.

Fotos & Text: Isabell Schneider

Streuobstwiese „Am Landhaus“

Situation Braunsche Lache


Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am „Landhaus“ in Dessau-Roßlau

1500 DSC05800Am 18.07.2020 fand der 16. Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am „Landhaus“ in Dessau-Roßlau statt. Es galt, die am 20.06.2020 begonnenen Mahdarbeiten fortzusetzen. Wie im Juni fanden sich AHA-Mitglieder und Gäste ein, um mit Motor- und Handsensen auch diesmal demhohen Gras mit all seinen Verkrautungen Herr zu werden. Dies forderte aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einiges ab. Neben Erdwespen, die sich durch die Arbeiten gestört fühlten und ensprechend reagierten, war auch diesmal wieder eine große Anzahl von Schmetterlingen und kleinen Grasbewohnernzu beobachten, die sich auf und in der Streuobstwiese tummelten. An einigen Apfelbäumen waren reichlich Äpfel zu sehen, die auf eine gute Ernte hoffen lassen.

Bei einem stärkenden Picknick fanden sich alle noch einmal zusammen und zogen eine positive Bilanz des Arbeitseinsatzes.

Der nächste Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese „Am Landhaus“ in Dessau-Roßlau findet am 17.10.2020 statt.

Fotos: Esther Zalm
Text: Christine Fröhlich


Die Region nördlich der Stadt Bitterfeld-Wolfen, eine Entdeckung mit dem Fahrrad

Ziel der Radwanderung am Samstag, dem 20.06.2020, war es, einen Blick für die Landschaft einer Region zu erhalten, welche nicht nur als Braunkohlebergbau-Gebiet, sondern auch als Industriestandort bekannt ist. Start war am Bahnhof Wolfen. Der Weg führte zuerst ein Stück auf dem Fuhne-Radwanderwege durch den Wolfener Busch Richtung Jessnitz (Anhalt). Eine umfangreiche Baustelle zur Errichtung einer Hochwasser-Schutzanlage verdeutlichte den nachhaltigen und massiven Eingriff in das Landschaftsbild. Großflächig landwirtschaftlich genutzt Flächen, blühende Wiesen und durch die Flüsse Mulde, Spittelwasser und Leine im Osten und die Fuhne nördlich von Wolfen mit ihren begleitenden Auenwäldern, bestimmten das Erscheinungsbild dieser Region. Der Weg führte weiter nach Raguhn. Die Überquerung eines Verbindungsgewässers zwischen Spittelwasser und Mulde über die Raguhner Schlossbrücke (erbaut 1857, erneuert 2004), wirkte zeitlos. Von Ranguhn aus ging es zurück nach Bobbau mit einem Abstecher zum historischen Wasserturm, als Wahrzeichen der Stadt schon von Weitem zu erkennen. Landschaftlich dominiert der Ackerbau. Zurück in Wolfen, führte der Weg entlang am Wolfener Busch an Industrieanlagen vorbei nach Bitterfeld. Und immer wieder weiträumige Deichanlagen, Ackerflächen, aber auch Alleen und die Fließgewässer begleitende Auenwälder.
Es war nicht nur interessant, sondern auch reizvoll zu entdecken, wie sich Landschaft, die massiv beansprucht wird durch großflächige Industrieanlagen, umgestaltet wurde durch den Bergbau und den Versuch einer Rekultivierung und immer noch umgestaltet wird durch ausgedehnte Deichanlagen, entwickelt. Zum Verständnis für diese Region sind die angebotenen Exkursionen durch die Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen des Arbeitskreis‘ Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. besonders empfehlenswert.

Fotos und Text: Sabine Schauer


Arbeitseinsätze in Dessau-Roßlau und Halle (Saale)

Viele Mitglieder des AHA waren zum Sommeranfang 2020 in Halle (Saale) und Dessau-Roßlau ehrenamtlich für den Naturschutz aktiv. Eine starke Leistung ist das.

Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese „Am Landhaus“ in Dessau- Roßlau

Am Samstag, dem 20.06.2020, führte der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder seinen nunmehr 15. Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese „Am Landhaus“ in Dessau-Roßlau durch. Grundlage dafür ist die seit 01.01.2016 bestehende Pflege-und Nutzungsvereinbarung zwischen dem AHA und der Stadt Dessau-Roßlau. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fanden sich AHA-Mitglieder und Dessauerinnen ein, um die notwendigen Mahdarbeiten durchzuführen. Mit Motor- und Handsensen rückten die TeilnehmerInnen dem hohen Gras „zu Leibe“. Dabei wurden kleine Blühinseln stehengelassen, da auf der gesamten Wiese eine Vielzahl verschiedener Schmetterlinge, Libellen und andere Insekten zu beobachten waren.

Nach mehreren Stunden anstrengender Arbeit ließ man das Ganze bei einem gemütlichen Picknick ausklingen.

Die nächsten Mahdarbeiten sind für Samstag, den 18.07.2020, geplant.

Fotos: Dietmar Hörner, Christine Fröhlich & Esther Zalm

Arbeitseinsatz auf der Ziegelwiese und der Peißnitz

Am Samstag, dem 20.06.2020, fand laut Veranstaltungsplan des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder (AHA), einen Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am Landhaus in Dessau statt.
Wegen erheblicher Zerstörung der Baumpfosten auf der Ziegelwiese durch Vandalismus, mussten aber Maßnahmen zur Wiederherstellung ergriffen werden.
Parallel zur Dessauer Aktion, fanden sich Mitglieder des AHA auf der Ziegelwiese in Halle ein, um Pfostenreste aus der Erde zu holen und 5 neue Pfähle zu setzen. Dabei wurde eine Pfahlramme benutzt. Eine äußerst  anstrengende Arbeit, da der Boden sehr trocken und hart ist, Wurzeln möglichst aber nicht verletzt werden dürfen.
Mit Schrauben wurden passend gesägten Leisten an den Pfählen befestigt und die Bäume mit Pflanzbändern an den Pfosten fixiert.
Nach ca. 2 Stunden war die Arbeit beendet.
Bleibt zu hoffen, daß die Aktion viel Aufmerksamkeit auf der bereits stark frequentierten Peißnitz fand, um den Respekt im Umgang mit Bäumen zu erhöhen.
Gleichzeitig waren weitere Teilnehmer des Einsatzes damit beschäftigt, die Tür vom ehemaligen Bummihaus so zu bearbeiten, das sie wieder ge- und verschlossen werden kann. Da jedoch mehrere Hochwasser das Holz der Tür aufgequollen haben, ergab sich ein größerer Arbeitsaufwand. Wahrscheinlich sind noch weitere Arbeiten nötig, dass das kleine Haus wieder komplett gesichert ist.

Fotos: Isabell Schneider, Frank Hahn & Werner Zabel


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