AHA hält Schutz der Landschaft zwischen Gutenberg, Oppin und Halle (Saale) für dringend geboten!

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) hält es für dringend geboten Landschaft und Natur zwischen der zur Gemeinde Petersberg gehörenden Ortschaft Gutenberg, der Stadt Landsberg, Ortschaft Oppin und der Stadt Halle (Saale) einen besonderen Schutz anzugedeihen. Insbesondere das flächenhafte Naturdenkmal (FND) „Erlen-Eschen-Wald“ (Rätsch) in Gutenberg, der ca. 3,66 km lange Gutenberger Bach und das geschützte Landschaftsbestandteil „Park Seeben“ bilden hier besondere Schwerpunkte.
Im Bereich der Stadt Halle (Saale) hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zahlreiche Vorschläge zum Schutz, zur Erhaltung und der Entwicklung des Seebener Busches unterbreitet. Das ca. 9,5 ha große geschützte Landschaftsbestandteil „Park Seeben“ ist von einem arten- und strukturreichen Waldbestand zum Beispiel aus Stieleiche, Rotbuche, Gemeine Esche, Birke, Berg- und Spitzahorn geprägt, welche Bestandteil der Baum- und Strauchschicht sind. In der Krautschicht kommen Frühjahrsblüher wie Goldsternchen, Scharbockskraut, Gelbes Windröschen und Veilchenarten vor. Ferner gedeihen u.a. Aronstab und Purpurtaubnessel in dem Bereich. Erfreulicherweise ist ein großer Teil von Totholz am Standort verblieben, was Lebensraum für zahlreiche Spinnen, Insekten sowie Pilze bietet. Brutvorkommen zum Beispiel von Kolkrabe, Rotmilan und verschiedenen Spechtarten hat man vor Ort feststellen können. Daher dient der Seebener Busch als sehr wichtiger Lebens- und Rückzugsraum von zahlreichen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten. Daraus resultiert seine besondere Schutzwürdigkeit. In dem Zusammenhang ist es besorgniserregend, dass immer wieder unangeleinte Hunde zu beobachten sind, zahlreiche Trampelpfade das Waldgebiet durchschneiden und tiefe Ausschachtungen der Gräben zur verstärkten Entwässerung des Gebietes führen. Hier sind massive Änderungen erforderlich, wozu das Ende der Ausschachtungen, die Absperrung der Trampelpfade sowie die gezielte Unterstützung der sukzessiven Entwicklungen der einstigen Stallanlage in südwestlicher Angrenzung gehören. Die gegenwärtige sukzessive Entwicklung erfährt Bedrohung durch eine intensive Nutzung für Tiere. Dabei hat man u.a. in Bäume Halterungen für Absperrungen hineingedreht. Diese massiven Schädigungen gilt es sofort zu entfernen, um die Beschädigung der Bäume zu unterbinden.
Unweit in nordöstlicher Richtung vom Seebener Busch ist eine besorgniserregende Entwicklung der Streuobstwiesenbestände am Hagelsberg zu erkennen, Die hauptsächlich aus Pflaumen und Süßkirschen bestehenden Obstgehölzbestände erscheinen sehr ausgedünnt und bedürfen der Pflege. Der AHA hält ebenfalls Nachpflanzungen und umfassende Schnittarbeiten für dringend geboten. Ferner ist ein Erhalt der umfassenden Weißdornbestände zu empfehlen. Eine Ein- und Anbindung an bestehende Gehölzbestände und -streifen erscheint im Interesse des Biotop- und Grünverbundes zwischen Rätsch und Seebener Busch sinnvoll zu sein.
Der AHA weist erneut auf die im Rahmen seiner Mitgliederversammlung des AHA am 03.03.2008 beschlossene „Konzeption zur Entwicklung einer Streuobstwiese auf dem Gelände der früheren Fasanerie östlich des Seebener Busches“ hin, welche im unmittelbaren Anschluss daran die Stadt Halle (Saale) zugeleitet bekam. Leider tun sich die Flächeneigentümer Stadt Halle (Saale) und der Pächter „Ökohof Seeben“ schwer damit sich ernsthaft und zielführend mit den konzeptionellen Vorschlägen auseinanderzusetzen. Dabei ist schnelles Handeln geboten, um letztendlich die bestehende Streuobstwiese im nordöstlichen Anschluss an den Seebener Busch großräumig zu erweitern und sie in dem Zusammenhang zu „verjüngen“. Der AHA hatte mehrfach beide Einrichtungen um ernsthafte Beratungen zu seinen Vorschlägen gebeten.
Mit Sorge erfüllt den AHA zudem die Existenz einer Feuerstelle im Nordostbereich der Streuobstwiese am Seebener Busch, welche selbst in trockenen Zeiten im Betrieb ist. Neben der bestehenden Vermüllung und Vandalismus, sammelt man offensichtlich Holz aus den umliegenden Gehölzbeständen zum Verfeuern.
Dieses Gebiet bildet ein sehr wichtiges Bindeglied an der Wasserscheide zwischen Saale und Reide auch zur Götsche und zu dem Alttagebaugebiet Mötzlicher Teiche. Beide Gebiete sind sehr wichtige Lebens- und Rückzugsräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten
Daher betrachtet hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) auch fortgesetzte Medienberichte mit großer Sorge, welche noch immer besagen, dass die Stadt Halle (Saale) im Rahmen eines neuen Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) einen weiteren Saaleübergang plant. Die sogenannten Vorzugsvarianten im Planungsgebiet südlich der Rennbahn und im halleschen Norden unweit des Hafens über Götschemündungsgebiet und Seebener Busch bis zu den Mötzlicher Teichen erscheinen daher für den AHA aus mehreren obengenannten Gründen sehr problematisch.
Das Planungsgebiet südlich der Rennbahn gehört mit seinen Restauenwäldern und Sukzessionsgebieten aus Hart- und Weichholz, Wiesen- und Schilfflächen sowie Feuchtgebieten zu den wertvollsten und schützenswerten Landschaften und Naturgebieten im halleschen Raum. Nicht umsonst gehört das Gebiet weitgehend zum Naturschutzgebiet „Rabeninsel und Saaleaue bei Böllberg“, welches zudem einen Schutzstatus nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie besitzt.
Die beiden Planungsgebiete bilden ferner einen sehr bedeutsamen Raum für Hochwasser, Biotop- und Grünverbund sowie fungieren als Kaltluftentstehungsgebiete und Kaltluftkorridore. Ebenso nutzt die Bevölkerung diese Gebiete zur Erholung und Entspannung.
Offensichtlich halten Halles Verkehrsplaner noch immer an dem extensiven Verkehrsentwicklungsdenken der 60er- und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts fest. Genau aber ein derartiges Herangehen hat zum derzeitigen Klimawandel, rasanten Flächenfrass, zur verstärkten Verlärmung sowie zu ansteigenden Belastungen mit Abgasen und Feinstaub beigetragen. Alternativ verstärkt u.a. auf Bahnverkehr, Öffentlichen Personennahverkehr und Radfahren zu setzen scheint noch nicht im erforderlichen Umfang bei den halleschen Stadtplanern angekommen zu sein.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gibt zur aktuellen täglichen Neuausweisung von Siedlungs- und Verkehrsflächen in der Bundesrepublik Deutschland folgendes an, Zitat: „“Täglich werden in Deutschland rund 58 Hektar als Siedlungsflächen und Verkehrsflächen neu ausgewiesen. Dies entspricht einer Flächenneuinanspruchnahme – kurz Flächenverbrauch – von circa 82 Fußballfeldern.“, Zitat Ende
Das ergibt im Jahr einen Flächenverbrauch im Umfang von 21.170 ha. Im Vergleich dazu liegt diese Zahl zwischen der Fläche der Stadt Essen (21.034 ha) und der Stadt Lübeck (21.419 ha).
Für den AHA steht jedoch fest, dass die Prüfung neuer Saalebrücken in Halle (Saale) sofort zu stoppen gilt, um den zusammenhängenden Schutz, Erhalt und Entwicklung von Natur, Landschaft, Umwelt, Klima und Hochwassereinzugsgebieten, Biotop- und Grünverbundräumen, Kaltluftentstehungsgebieten und -korridoren sowie die Sicherung von Räumen für eine umwelt- und naturverträgliche Naherholung für die Bevölkerung gewährleisten zu können.
Insofern kann für den AHA keinesfalls eine Alternativplanung für die BAB 143 in Form von Nord- oder Südtangenten akzeptabel sein. Alternativ gilt es endlich eine moderne, umweltfreundliche Verkehrspolitik zu orientieren, welche auf Verkehrsvermeidung bzw. auf verstärkte Nutzung des Schienenverkehrs orientiert. Gerade der mitteldeutsche Raum ist traditionell von einem dichten Schienennetz geprägt, welches nicht nur zu erhalten, sondern wieder auszuweiten gilt.
Ferner hält der AHA es für dringend erforderlich, dass auch die Stadt Halle (Saale) und der Saalekreis ihr verstärktes Augenmerk auf Verkehrsvermeidung sowie Beförderung des Öffentlichen Personen- und Schienennahverkehrs, des Fortbewegens mit dem Fahrrad und zu Fuß lenkt. Darüber hinaus sollten sich die Stadt Halle (Saale) und der Saalekreis für eine Förderung und Stärkung des regionalen und überregionalen Bahnverkehrs einsetzen.
Die gegenwärtigen Gefahren für Umwelt, Natur und Landschaft auf Grund einer fortgesetzten veralteten Verkehrspolitik erfordern auch ein massives Engagement zum Schutz, Entwicklung und Erhalt der Auen von Saale und Götsche im Stadtgebiet von Halle (Saale) und dem angrenzenden Saalekreis sowie des Gebietes von Aschedeponie Sennewitz über Seebener Busch bis Mötzlicher Teiche.
Darüber begrüßt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) das momentane Ende der Planungen zu einem Gewerbegebiet Tornau/Oppin. In dem Zusammenhang beabsichtigte man offenbar eine 175 ha große Ackerfläche komplett neu zu versiegeln. Der AHA bleibt jedoch auch in der Zukunft wachsam.
Diese wertvollen Ackerflächen mit Bodenwertzahlen zwischen 75 und 80 gehörten zu DDR-Zeiten zum Obstanbaugebiet des Volkseigenen Gutes (VEG) Tornau-Prussendorf und waren fast ausschließlich mit Äpfeln bestanden.
An der Stelle bekräftigt der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) erneut, dass es hier Agrarflächen zu entwickeln gilt, welche von einer sehr großen Vielfalt von Ackerkulturen mit einhergehender Fruchtfolge sowie Feldgehölzstreifen und -inseln geprägt sind.
Im Bereich des Verbindungsweges zwischen der Gemeinde Petersberg, der Stadt Landsberg, Stadtteil Oppin und der Stadt Halle (Saale) steht nunmehr seit mehreren Jahren ein Trafohäuschen leer. Hier hatte der AHA bereits mehrfach angeregt einen Umbau vorzunehmen, um Unterschlupfmöglichkeiten von Insekten, über Vögeln, bis hin zu Kleinsäugern zu lassen. Leider haben weder der Landkreis Saalekreis, noch die Stadt Landsberg zu dem Vorschlag Stellung bezogen. Der AHA fordert daher beide kommunalen Körperschaften auf, nun endlich zu reagieren.
Hinsichtlich der fortgesetzten Baumvernichtungsarbeiten im ca. 85.000 m² = ca. 8,5 ha großen Waldgebiet im Nordosten von Halle-Trotha zwischen Karl-Ernst-Weg, Verlängerter Mötzlicher Straße und Am Hang sowie östlich der Bahnstrecke Halle-Hannover bekräftigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion die Forderung von Initiative „Pro Baum“ und AHA die Baumzerstörungen sofort und unwiderruflich zu beenden, eine wissenschaftlich fundierte Schutz- und Entwicklungskonzeption erstellen zu lassen sowie eine Beräumung des Waldgebietes von Müll und Unrat vorzunehmen. in Augenschein genommen. Mit Entsetzen nahm die Exkursionsgruppe die mit tiefen Furchen zerfahrenen Flächen zwischen Verlängerter Mötzlicher Straße in Augenschein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion unterstützen den Vorschlag von Initiative „Pro Baum“ und Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) an die Deutsche Bahn als Fläche und Maßnahme zur Umsetzung der sogenannten Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen alternativ die Pflanzung und mindestens fünfjährige vollständige Pflege einer Streuobstwiese auf der früheren, ca. 2,36 ha großen Fasanerie östlich des Seebener Busches vorzunehmen. Die bisher intensiv vom Ökohof Seeben genutzte Ackerfläche grenzt nördlich an eine bestehende Streuobstwiese an.
Der AHA informierte, dass am 14.02.2020 die Weiterleitung der Petition Initiative „Pro Baum“ und AHA fordern eine naturnahe Entwicklung des „Trothaer Wäldchens“ mit 105 Unterschriften an den Petitionsausschuss sowie an alle Fraktionen des Deutschen Bundestags erfolgte.
Es gilt zusammenfassend festzustellen, dass ein umfassender und flächendeckender Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft zwischen den Städten Halle (Saale) und Landsberg und der Gemeinde Petersberg dringend geboten ist. Dabei gilt es ferner sukzessive Entwicklungsflächen und -räume zu ermitteln und zu sichern. In dem Zusammenhang gehören zu den Schwerpunkten der Rätsch in Gutenberg, die Auenlandschaften von Fuhne, Rieda und Zörbiger Strengbach, die Felsenlandschaften des Burgstetten, des Abatassinenberges und des Peterberges, die Streuobstwiesen in Brachstedt am Westenteich und an der Küttener Straße und in Halle-Seeben, der Obstwiese im Nordostbereich des Abatassinenberges sowie der Waldgebiete nordwestlich des Abatassinenberges, des Bergholzes am Petersberg, des Seebener Busches und im Norden von Halle-Trotha sowie die jeweils angrenzenden Regionen.
Nunmehr gilt es dazu Interessenten gewinnen, welche bereit sind dazu im AHA mitzuwirken. Dazu besteht für Interessenten die Möglichkeit sich an folgende Anschrift zu wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 – 2002746
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 29.03.2020

Fotos: Andreas Liste


Initiative „Pro Baum“ sagt alle Veranstaltungen bis 30.04.2020 ab

1500 01-Halle-Peißnitzinsel-Mittelteil-Blick nach Westen auf Platanen (1)
Halle – Peißnitz – Während man umfassende Einschränkungen der Freiheit der Bevölkerung vornimmt, hat die Stadt Halle (Saale) nichts Besseres zu tun, als massiv Bäume auf der Peißnitzinsel zu beschneiden.

Angesichts des Beschlusses der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020 zum Tagesordnungspunkt Coronavirus-Infektionen sieht sich die Initiative „Pro Baum“ veranlasst, alle Veranstaltungen bis zum 30.04.2020 abzusagen. Dazu zählen die monatlichen Treffen sowie Exkursionen und Arbeitseinsätze.
Die Initiative „Pro Baum“ betont jedoch, dass seine ehrenamtlichen und gemeinnützigen Aktivitäten zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft sowie zum Schutz des Klimas in diesem Zeitraum auf anderer Art und Weise zum Tragen kommen. Mit dem obengenannten Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder ist nicht verbunden, dass die Notwendigkeit des bürgerschaftlichen Handelns der Initiative „Pro Baum“ nicht mehr besteht.
Somit beabsichtigt die Initiative „Pro Baum“ ihre Aktivitäten vorerst auf die Erstellung von Stellungnahmen und Presseerklärungen zu konzentrieren.
Ferner fordert die Initiative „Pro Baum“ die Verantwortlichen in Politik und Verwaltungen von EU, Bund, Ländern und Kommunen auf, alles Erdenkliche zu tun, um die Grundlagen des obengenannten Beschlusses vom 22. März 2020 zu beseitigen. Dazu zählt die Initiative „Pro Baum“ die Testung der gesamten Bevölkerung sowie die vollständige und nachhaltige Reinigung und Desinfizierung des öffentlichen Raumes, der geschlossenen Bildungseinrichtungen, der Verkehrsmittel und Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Fernverkehrs. Insbesondere gilt es unverzüglich die Wissenschaft und Medizin mit ausreichenden Personal-, Finanz- und Sachmitteln auszustatten, um Patientinnen und Patienten schnellstmöglich gesunden zu lassen sowie bestehende Impfstoffe zum Einsatz zu bringen und neue Impfstoffe zu entwickeln.
Ein dauerhaftes Festhalten an den gegenwärtigen Zwangsmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung und die damit verbundenen Einschränkungen der Freizügigkeit sowie des Demonstrations- und Versammlungsrechtes kann und darf aus Sicht die Initiative „Pro Baum“ nicht die ausschließliche Alternative sein.
Wer sich über die Initiative „Pro Baum“ informieren und zu ihr den Kontakt aufnehmen möchte, kann dies auf folgendem elektronischen Weg tun:

Initiative „Pro Baum“

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
vorsitzendes Mitglied des Sprecherrates

Halle (Saale), den 25.03.2020


AHA sagt alle Veranstaltungen bis 30.04.2020 ab

Angesichts des Beschlusses der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020 zum Tagesordnungspunkt Coronavirus-Infektionen sieht sich der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) veranlasst, alle Veranstaltungen bis zum 30.04.2020 abzusagen. Dazu zählen Exkursionen und Arbeitseinsätze. Die Mitgliederversammlung am 06.04.2020 ist als Art virtuelle Veranstaltung angedacht.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) betont jedoch, dass seine ehrenamtlichen und gemeinnützigen Aktivitäten zum Schutz, zum Erhalt und zur Entwicklung von Umwelt, Natur und Landschaft sowie zum Schutz des Klimas in diesem Zeitraum auf anderer Art und Weise zum Tragen kommen. Mit dem obengenannten Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder ist nicht verbunden, dass die Notwendigkeit des bürgerschaftlichen Handelns des AHA nicht mehr besteht.
Somit beabsichtigt der AHA seine Aktivitäten vorerst auf die Erstellung von Stellungnahmen und Presseerklärungen zu konzentrieren.
Ferner fordert der AHA die Verantwortlichen in Politik und Verwaltungen von EU, Bund, Ländern und Kommunen auf, alles Erdenkliche zu tun, um die Grundlagen des obengenannten Beschlusses vom 22. März 2020 zu beseitigen. Dazu zählt der AHA die Testung der gesamten Bevölkerung sowie die vollständige und nachhaltige Reinigung und Desinfizierung des öffentlichen Raumes, der geschlossenen Bildungseinrichtungen, der Verkehrsmittel und Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs und des Fernverkehrs. Insbesondere gilt es unverzüglich die Wissenschaft und Medizin mit ausreichenden Personal-, Finanz- und Sachmitteln auszustatten, um Patientinnen und Patienten schnellstmöglich gesunden zu lassen sowie bestehende Impfstoffe zum Einsatz zu bringen und neue Impfstoffe zu entwickeln
Ein dauerhaftes Festhalten an den gegenwärtigen Zwangsmaßnahmen gegenüber der Bevölkerung und die damit verbundenen Einschränkungen der Freizügigkeit sowie des Demonstrations- und Versammlungsrechtes kann und darf aus Sicht des AHA nicht die dauerhafte Alternative sein.
Wer sich über den AHA informieren und zu ihm den Kontakt aufnehmen möchte, kann dies auf folgendem elektronischen Weg tun:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Andreas Liste
Vorsitzender

Halle (Saale), den 25.03.2020

Initiative „Pro Baum“ sagt alle Veranstaltungen bis 30.04.2020 ab

Presseerklärung25.03.2020AbsageVeranstaltungenInitiativeProBaum

Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020:

2020-03-22-mpk-Beschluss-Corona


Arbeitseinsatz in der Streuobstwiese Dessau-Roßlau am 18.01.2020

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führte am 18.01.2020 einen weiteren Arbeitseinsatz in der Streuobstwiese „Am Landhaus“ durch.
Eine seit dem 01.01.2016 bestehende Pflege- und Nutzungsvereinbarung zwischen der Stadt Dessau-Roßlau und dem Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. ermöglicht es, in regemäßigen Abständen Arbeitseinsätze zum Schutz, zur Pflege und zur Betreuung der Streuobstwiese durchzuführen. An diesem Samstag wurden die neu gepflanzten Obstbäume auf ihre Unversehrtheit überprüft und die bereits an den vorangegangenen Arbeitseinsätzen begonnenen Schnittarbeiten an dem bestehenden Altbaumbestand fortgesetzt.
Diesmal hatte der Arbeitskreis zusätzliche tatkräftige Unterstützung von einer Mitarbeiterin des Bundesumweltbundesamtes und einem Mitglied der Kleingartenanlage in der Unteren Muldeaue erhalten.
Ein strahlend blauer Himmel und wärmende Sonnenstrahlen haben die Schnittarbeiten begünstigt.
Mit einem abschließenden Picknick in sehr angenehmer Atmosphäre wurde der Arbeitseinsatz am frühen Nachmittag beendet.
Der nächste Arbeitseinsatz in der Streuobstwiese „Am Landhaus“ findet am Samstag, dem 15.02.2020, um 10.00 Uhr statt. Treffpunkt ist, wie gewohnt, die Pension Landhaus in Dessau-Roßlau.

Fotos: Dietmar Hörner

Fotos: Sabine Schauer

Fotos: Christine Fröhlich


Besuch der Filmvorführung „Die Wiese – ein Paradies nebenan“

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) und die Initiative „Pro Baum“ hatten für den 09.12.2019 um 18.00 Uhr zu einer Filmvorführung in das Luchskino Halle eingeladen. Dieser Einladung des AHA und der Initiative „Pro Baum“ sowie der Ankündigung im Programmheft des Luchskinos sind zahlreiche Zuschauer gefolgt.
Dieser Dokumentarfilm über den Lebensraum „Wiese“ für unzählige Tiere und Pflanzen ist nicht nur durch die faszinierenden Bilder und die beeindruckende Kameraführung, sondern auch durch die sensible musikalische Untermalung ein Erlebnis.
Im Anschluss an diesen Film fand ein gemeinsames und intensives Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. Andreas Liste und Zuschauern statt.
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale)e.V. und die Initiative „Pro Baum“ möchten sich bei Herrn Burkart des Luchskinos für die freundliche Unterstützung bedanken.


Weihnachtsfeier des AHA

Am Nikolaustag, Freitag, dem 6.12.2019, trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder imVersammlungsraum des Reformhauses (Klausstraße) zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier. Bei Kerzenschein, heißem Glühwein, verschiedenen selbstgemachten Salaten und süßem Gebäck, ließen wir die Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.

Ein kurzer Film zur Crowdfunding Kampagne für die Umweltbibliothek Merseburg, gefilmt und geschnitten von Horst Zeitz und seinen fleißigen jungen Mitstreitern der Gewässerökologie Bad Dürrenberg, wurde mit viel Beifall bedacht und als sehr gelungen bald auf der AHA- Homepage für finanzielle Mittel werben.

Während der Feier kamen auch zukünftige Pläne für 2020 und darüber hinaus zur Sprache.

In netter Runde und mit Gitarrenbegleitung konnte das Weihnachtsliedrepertoir aufgefrischt werden.

Nach angenehmen 4 Stunden halfen alle Anwesenden noch beim Aufräumen mit, um den Versammlungsraum für die anderen Vereine im Haus wieder zur Verfügung zu stellen.


Zur Werkzeugleiste springen