AHA begrüßt grundsätzlich die Neuauflage des EU- Schulobstprogrammes

Mit großem Interesse hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) den Willen der EU-Kommission aufgenommen, das EU-Schulobstprogramm neu aufzulegen. Angesichts der dringenden Notwendigkeit verstärkt Kinder und Jugendliche mit Vitamine und Mineralien von Obst und Gemüse zu versorgen, sieht der AHA hier einen ersten, sehr entscheidenden Schritt in die richtigen Schritt. Jedoch vertritt der AHA die Auffassung derartige Programme auf die gesamte Bevölkerung auszudehnen.

Ferner hält es der AHA für dringend geboten das EU-Schulobstprogramm nicht nur auf die Bereitstellung von Obst und Gemüse zum Verzehr sowie vereinzelten pädagogischen Programmen zur landwirtschaftlichen Produktion von Obst und Gemüse zu beschränken. Darüber hinaus gilt es Schulen zu gewinnen, gemeinsam mit Eigentümern, öffentlichen Verwaltungen des Bundes, der Länder und Kommunen, Umwelt,- Bauern- und Landschaftspflegeverbänden den Erhalt, Schutz und Erweiterung bestehender und die Schaffung neuer Streuobstwiesen und Obstalleen anzugehen. Dabei gilt es nicht nur Pflanzungen sowie Pflege- und Schnittmaßnahmen vorzunehmen, sondern auch die Ernte durchzuführen. Ferner ist es erforderlich den Schulgartenunterricht bundesweit als Pflichtfach neu oder wieder einzuführen und in dem Zusammenhang Gemüsebeete anzulegen und Obstbestände zu schaffen. Ebenfalls erscheint es sinnvoll zu sein, bundesweit gemeinsam mit Kleingartenvereinen und –verbänden eine Obst- und Gemüsebörsen einzurichten, welche es ermöglicht mit Hilfe einer interessierten Bevölkerung Obst und Gemüse zu ernten und in Absprache zwischen Nutzern und Kleingärtnern Wege des gemeinsamen Interesses zu suchen und zu finden.

Der AHA erhofft sich mit den Maßnahmen neben der Zunahme des Verzehrs von Obst und Gemüse sowie der damit verbundenen Erhöhung der Volksgesundheit mehr Erkenntnis und Verständnis für die Anzucht und Produktion, den Schutz und Erhalt ökologisch und kulturhistorisch wertvoller Streuobstbestände und Obstalleen sowie für die Entwicklung eines neueren sozialen Miteinanders zu schaffen.

Der AHA hat bereits im Jahr 2003 eine Obst- und Gemüsebörse im Land Sachsen-Anhalt angeregt, am 03.03.2008 eine „Konzeption zur Entwicklung einer Streuobstwiese auf dem Gelände der früheren Fasanerie östlich des Seebener Busches“ im Stadtgebiet von Halle (Saale) sowie am 07.07.2014 „Konzeptionelle Vorschläge zur Entwicklung einer einreihigen Obstgehölzallee nordöstlich bzw. nördlich des befestigten Feld- und Wanderweges parallel zur Bode zwischen Neugattersleben und Nienburg (Saale), Stadt Nienburg (Saale), Landkreis Salzlandkreis“ vorgelegt. Mit diesen Konzeptionen und Vorschlägen möchte der AHA praktische Schritte einleiten, um Aktivitäten für den Schutz, Erhalt und Entwicklung von Natur, Umwelt und Landschaft sowie der nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit voranzubringen und sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

Aus diesem Grund beabsichtigt der AHA ehrenamtlich Interessierten die Möglichkeit zu bieten sich selbst einzubringen. Wer Interesse daran hat, wende sich bitte an folgende zentrale Anschrift des AHA:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder
zu Halle (Saale) e.V. (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Telefon: 0345/2002746
Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)
E-mail: aha_halle@yahoo.de



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