AHA fordert endlich alle Planungen zum Saale-Elbe-Kanal endgültig zu stoppen

Die Errichtung eines sogenannten Schleusenkanals Tornitz, was eine klare Ausbaumaßnahme der Saale darstellt, ist nach der Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) ein weiterer erschreckender Ausdruck der Ignoranz der klaren Fakten und Tatsachen in Sachen Ökonomie, Ökologie und Klimaschutz.

Der angedachte ca. 7,5 km lange sogenannte Schleusenkanal Tornitz soll eine garantierte Tiefe von 3,00 m haben, während die Elbe nur eine garantierte Tiefe von 1,40 m aufweist. Somit ist der nachfolgende Ausbau der Elbe vorprogrammiert, da ansonsten die 1.000 bis 1.350 Tonnen-Schiffe diesen Fluss nicht befahren können. Auch die Saale zwischen Halle (Saale) und Calbe (Saale) wäre für Begegnungen zu schmal, so dass zumindestens in gewissen Abständen Ausweichstellen und am halleschen Hafen eine Wendestelle zu bauen sind. Außerdem baut in der Bundesrepublik keiner mehr 1.000 und 1.350 t-Schiffe, sondern stattdessen 2.500 t-Schiffe, welche eine garantierte ganzjährige Tiefe von 3,00-4,00 m benötigen.

Darüber hinaus gibt es auch ein hydrologisches Problem. Zwar nimmt die Saale mit einem mittleren Abfluss von 115 m³/s zusammen mit der Havel Platz 2 hinter der Moldau als wasserreichster Nebenfluss ein, jedoch durchquert sie ein umfassendes Gebiet im Regenschatten des Harzes. Dieses Gebiet ist von einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge in Höhe von 450 mm gekennzeichnet. Klimaprognosen für den mitteldeutschen Raum lassen eine weitere Verringerung der Niederschlagsmengen auf ca. 300 mm erwarten. Somit ist es als problematisch zu sehen, wie die Saale den eigentlichen Lauf und einen ca. 7 km langen und ca. 3 m tiefen Kanal zusätzlich mit Wasser speisen soll.

Des weiteren gehen weiterhin wertvoller Ackerboden verloren. Schon jetzt sind von 33.000 Hektar großen Acker-Wirtschaftsflächen des früheren Landkreises Schönebeck 9.000 Hektar „bergbaurechtlich“ verkauft. Ein Saale-Elbe-Kanal trägt zur Verschärfung dieser Situation bei.

Daran ändert, nach Auffassung des AHA, auch eine vom Schönebecker Diplom-Ingenieur Christian Jung ins Gespräch gebrachte Abkürzung über die Kiesseen zwischen Calbe (Saale) und Barby (Elbe) nichts.

Und das Ganze soll ja dann etwas über 100 Millionen Euro kosten. Nur immer wieder neue Gutachten und deren Auswertung erhöhen nur noch die Kosten, so dass man bestimmt bald von mehr als 200 Millionen Euro Kosten sprechen muss.

Dabei sind alle diese Tatsachen nun schon oft genug begutachtet worden und somit umfassend und ausreichend bekannt. Sie lassen wenig umweltverträgliches an der Form des Ausbaus und der Saaleschifffahrt erkennen. Außerdem ist ausreichend –so z.B. durch den halleschen Wirtschaftsprofessor Zabel- nachgewiesen worden, dass ein Saaleseitenkanal wirtschaftlich betrachtet, vollkommen überflüssig erscheint. Somit ist weder eine ökonomische, noch eine ökologische Basis für ein derartiges Vorhaben gegeben.

Derweil hat die Deutsche Bahn auf der Strecke Halle-Magdeburg nur eine Transportauslastung von 30 %. U.a. auf Grund derartiger Mangelbelastungen haben bei der Deutschen Bahn seit dem Beginn der Bahnreform im Jahre 1994 bundesweit ca. 160.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren.

Der AHA hält es weiterhin für dringend geboten die Schiffe dem Fluss anzupassen und nicht umgekehrt. Zudem gilt es die wertvolle, arten- und strukturreiche Natur und Landschaft für eine umwelt- und naturverträgliche Landwirtschaft sowie einen gleichgearteten Tourismus zu nutzen, um hier ernsthaft gefährdete Arbeitsplätze zu sichern.

Daher hält es der AHA für dringend geboten das Vorhaben Saale-Elbe-Kanal nun endlich sowie endgültig zu stoppen und nicht weiter unnütz Steuermittel und personelle Ressourcen dafür einzusetzen.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) sieht es daher nur  folgerichtig, wenn der Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer erste Schritte hin zum Stopp des Vorhabens Saaleseitenkanal tut. Ferner wäre es dringend erforderlich, dass sich Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung mit einer Änderung des Bundesverkehrswegeplans endgültig von den Planungen für den ökologisch unverträglichen und ökonomisch unsinnigen Saaleseitenkanal verabschieden und in dem Zusammenhang auch einer weiteren diesbezüglichen Verschwendung von Steuermitteln einen Riegel vorschiebt.

Andreas Liste

Vorsitzender


Auswertung der Exkursion von Merseburg nach Bad Dürrenberg am 24.03.2012

Heute haben wir etwas Besonderes für euch. Auf unserer Exkursion von Merseburg nach Bad Dürrenberg hatten wir die Gelegenheit schöne Bilder zu machen. Das Wetter war einfach nur fantastische. Einige haben sogar einen leichten Sonnenbrand bekommen. Aber das gehört dazu. Unsere erste Station war die Umweltbibliothek in Merseburg. Eine Besichtigung der noch nicht öffentlich zugänglichen. An dieser Stelle noch eine Entschuldigung, dass die Bibliothek noch nicht zugänglich ist. Aber der AHA arbeite unter Nachdruck daran so schnell wie möglich zu öffnen. Dazu werden wir euch natürlich auch einladen und es im Internet bekannt geben. Nach der Besichtigung, und einen Plausch, ging es dann auch auf die Tour nach Bad Dürrenberg. Dazu haben wir ein paar sehr sehenswerte und schöne Bilder gemacht (zur größeren Ansicht auf das Bild klicken).

Scheue Blessralle - Gotthardteichs in Merseburg - Weibchen
Scheue Blessralle - Gotthardteichs in Merseburg - Weibchen

Unser erster Halt hat nicht lange auf sich warten lassen. Am Gotthardteich haben wir eine eigentlich scheue Blessralle beim brüten gesehen. Direkt am Ufer, wie man schön sehen kann. Hier das Weibchen.

Scheue Blessralle - Gotthardteichs in Merseburg - Männchen
Scheue Blessralle - Gotthardteichs in Merseburg - Männchen

Und hier das Männchen.

Vorschlag Streuobstwiese bei Merseburg - Anfang
Vorschlag Streuobstwiese bei Merseburg - Anfang

Andreas Liste hat als nächstes bei einen gut bestellten Feld, am Rande zu Merseburg, angehalten. Auf diesem Feld soll nach Wunsch eine Streuobstwiese entstehen. Dazu muss aber einiges auch stimmen, um dieses Vorhaben umzusetzen. Es muss der Eigentum geklärt sein und Fördermittel beantragt werden. Aber die Lage ist ideal, denn es ist keine sogenannte Frostsenke. Hier der Anfang der „Streuobstwiese“.

Vorschlag Streuobstwiese bei Merseburg - Ende
Vorschlag Streuobstwiese bei Merseburg - Ende

Und das Ende. Das Areal umfasst geschätzt 5ha.

Aufgeschüttetes Ufer der Saale bei Leuna
Aufgeschüttetes Ufer der Saale bei Leuna

Nächster Stopp bei Leuna. Dort hat man versucht, das Ufer der Saale künstlich mit Schotter zu befestigen. Was natürlich unsinnig ist. Und der AHA hat erfolgreich dagegen geklagt. Mittlerweile ist es aber nicht mehr ratsam die Aufschüttung abzutragen, da darin viele Tiere eine Heimat gefunden haben. Ein schönes Beispiel wie sich die Natur immer wieder auch den schwierigsten Gegebenheiten anpasst.

Sal-Weide bei Kreypau
Sal-Weide bei Kreypau

Sal-Weide mit Kätzchen am Saaleufer

Weitere sehr schöne Bilder in der Gallery.

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AHA führt Fahrradexkursion entlang der Saale zwischen Weißenfels und Bad Kösen durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 31.03.2012 eine Fahrradexkursion entlang der Saale zwischen Weißenfels und Bad Kösen mit Aufenthalten an den Mündungsgebieten von Wethau und Unstrut durch.

Im Rahmen der ca. dreistündigen Fahrradexkursion beabsichtigt der AHA die Bedeutung, Bedrohungen und die Schutzwürdigkeit von Saale, Wethau und Unstrut sowie ihrer Auen darzulegen sowie Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung und Schutz aufzuzeigen. Dazu zählen auf jeden Fall der Schutz und Erhalt bestehender Auenlandschaften, Streuobstwiesen und Hangwaldgesellschaften. Darüber hinaus soll dargestellt werden, warum eine Ausweitung dieser sehr wertvollen Natur- und Landschaftsbestandteile so wichtig ist sowie wie nachhaltiger Hochwasserschutz aussehen kann.

In dem Zusammenhang ist zudem vorgesehen Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitwirkung zu erläutern und Überlegungen zur Bildung einer AHA-Regionalgruppe Weißenfels – Naumburg – Bad Kösen vorzustellen.

Treff:  10.00 Uhr Bahnhof Weißenfels

Ende: Bahnhof Bad Kösen

Wie immer könnt ihr das Kontaktformular unter Kontakt benutzen.


AHA führt Fahrradexkursion zum NSG „Tiefkippe“ Schlaitz durch

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) führt am Samstag, den 24.03.2012 eine Fahrradexkursion zum NSG „Tiefkippe Schlaitz“ durch. Die Fahrtroute umfasst folgende weitere interessante und wertvolle Gebiete:

Auenrestwald „Wolfener Busch“, Waldweg von der Wegekreuzung „Invalidendreieck“ bis zur Katzenbrücke, auf dem Muldental-Radwanderweg durch den Salegaster Forst und über die Mulde-Leine-Aue bis zum Muldewehr, anschließend durch Muldenstein und am Fuße des Muldensteiner Berges  entlang – vorbei an Meisels Grab, dem Standgewässer „Walm“, dem ehemaligen Kraftwerk Muldenstein – bis zum NSG „Tiefkippe Schlaitz“, weiter auf dem Muldental-Radwanderweg zum Einlaufbauwerk am Muldestausee bei Pouch, Radweg über Pouch, Mühlbeck bis Friedersdorf, auf dem Muldental-Radwanderweg bis zum Muldewehr und dann weiter nach Wolfen zum Bahnhof.

Im Rahmen der ca. fünfstündigen Fahrradexkursion ist vorgesehen, die Bedeutsam- und Schutzwürdigkeit eines jeden einzelnen Gebietes und im Verbund darzulegen sowie Gefahrenpotenziale und deren Abwehr aufzuzeigen. Ferner beabsichtigt der AHA eigene Konzeptionen und Möglichkeiten der Mitwirkung von ehrenamtlich Interessierten darzustellen. In dem Zusammenhang möchte der AHA auch die Zielstellung seiner Ortsgruppe Bitterfeld-Wolfen vorstellen.

Die Fahrradexkursion startet um 10.00 Uhr am Bahnhof Wolfen

Wenn Fragen aufkommen könnt ihr das Kontaktformular unter Kontakt benutzen.


Bäume pflanzen statt abholzen!

Das ist das Motto unter dem die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) zum viertenmal auch am Karfreitag, den 06.04.2012 aufrufen, um Bäume auf die Ziegelwiese in Halle zu pflanzen.

Mit der Aktion möchten beide Organisationen erneut ein deutliches Zeichen für ein umfassendes mehr, statt weniger Gehölze setzen, welche eine große ökologische und landschaftsgestaltende Funktion besitzen.

Bäume und Sträucher dienen als Sauerstoffspender, verbessern den Gehalt an Luftfeuchtigkeit, bieten zahlreichen Tieren Lebensraum und Nahrung, filtern Kohlendioxid, Feinstaub, Ruß und Ozonsmog aus der Luft sowie spenden Schatten. Sie tragen somit entscheidend zur Verbesserung des Klimas bei.

Jedoch die Stadt Halle (Saale) geht rechtlich und praktisch einen anderen Weg. Die nunmehrige hallesche Baumschutzsatzung trägt keinesfalls zum angemessenen Schutz und Erhalt von Bäumen und Sträuchern bei. In der Praxis zeigt sich das mangelnde Schutzverständnis u.a. in den Massenfällungen am Saaleufer am Holzplatz/Pulverweiden, zwischen Genzmerbrücke und Karl-Meseberg-Straße, in der Beesener Straße, im und am Gelände des früheren Gesundbrunnenbades, am Gimritzer Damm, in der Delitzscher Straße, im Gelände des künftigen Sitzes der Leopoldina, in der Berliner Straße, in der Otto-Stomps-Straße sowie nicht zuletzt auch auf der Ziegelwiese. Nunmehr sind z.B. der Baumbestand in der Fiete-Schulze-Straße und im Böllberger Weg massiv bedroht.

Dieser inakzeptablen und katastrophalen Gehölzschutzpolitik Halles gegenüber Alternativen aufzuzeigen, dient die Aktion „Bäume pflanzen statt abholzen“.

In Vorbereitung der Aktion rufen die Initiative „Pro Baum“ (IPB) und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) die hallesche Bevölkerung zur massiven Mitwirkung auf. Dazu können organisatorische und finanzielle Hilfe beitragen.

Wer finanziell Unterstützung leisten möchte, -z.B. zum Kauf von Bäumen- kann dies unter folgender Bankverbindung des AHA tun:

  • Konto: 380 302 257
  • Bankleitzahl: 800 537 62
  • Saalesparkasse
  • Verwendungszweck „Bäume“

Darüber hinaus können Interessenten auch organisatorisch mitwirken und sich dazu an folgende Anschrift wenden:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder

zu Halle (Saale) e.V. (AHA)

Große Klausstraße 11

06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345/200 27 46

Fax.: 01805/684 308 363 (deutschlandweit zum Ortstarif)

E-Mail: aha_halle@yahoo.de

Ihr könnt auch direkt, dass Kontaktformular verwenden: zum Kontaktformular


Ausschreibung der Dow Olefinverbund GmbH – Lokales Spendenprogramm 2012

Die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ ein Ort der Umweltbildung und Begegnung

 

I.         Anliegen

Die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ entstand am 18.11.1988 als Umweltbibliothek Halle in der halleschen Georgengemeinde. Träger war die Ökologische Arbeitsgruppe (ÖAG) des evangelischen Kirchenkreises Halle. Im Jahre 1992 zog sie in das Reformhaus Halle, Große Klausstraße 11 in 06108 Halle (Saale) um. In dem Jahre 1992 übernahm die Grüne Liga die Trägerschaft, welche am 16.08.2004 auf den Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) überging. Seit dem 22.11.2005 führt sie den Namen des 2003 verstorbenen Schriftstellers und Umweltaktivisten Jürgen Bernt-Bärtl.

Nachdem die Stadt Halle (Saale) ab dem Jahr die Mietzahlungen aus Einsparungsgründen einstellte, zog sie am 10.03.2007 in das Objekt Weiße Mauer 33• 06217 Merseburg um. Am 23.04.2007 erfolgte im Beisein des damaligen Vizelandrates des früheren Landkreises Merseburg-Querfurt Dr. Steffen Eichner die Eröffnung als nunmehrige Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“.

Die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ dient zurzeit vorrangig dem Verleih von Literatur und zum Lesen vor Ort nach telefonischer Vereinbarung.

Nunmehr gilt es dringend das Angebotsspektrum umfassend auszuweiten, um dem Anspruch einer umfassenden Umweltbildung und Begegnungsstätte zu erfüllen. Mit den nunmehr gewonnenen ehrenamtlichen Interessenten ist folgendes vorgesehen:

  • Vollständige Erfassung aller Buch- und Datenbestände
  • Entwicklung eines umfassenden datengestützten Verleihsystems, welches internationalen und nationalen Ansprüchen gerecht werden soll
  • Nutzung der Räumlichkeiten zum Lesen, Treffen von Interessenten und Arbeitsgruppen sowie Bildungs- und Vortragsveranstaltungen im kleineren Rahmen
  • Ort der Wissensbildung für alle interessierten Alters- und Berufsgruppen bzw. Bevölkerungsschichten.
  • Vernetzung mit dem AHA-Projekt am Ellerbach im Raum der Stadt Bad Dürrenberg bis in den Landkreis Burgenlandkreis hinein, zur Erfassung von Fauna und Flora sowie der Boden- und Wasserqualität

Diese Ziele sollen folgendermaßen umgesetzt werden:

  • Kontaktintensivierung mit der Bevölkerung sowie Firmen, Behörden und Bildungseinrichtungen
  • Organisierung von Veranstaltungen wie zum Tag des Buches und zum Umwelttag
  • Entwicklung des Außenbereiches für Freiluftveranstaltungen durch Begrünungen etc.
  • Verstärkte und intensivere Öffentlichkeitsarbeit

Umweltbildung ist eine grundsätzliche und entscheidende Voraussetzung, um das öffentliche Verständnis und die öffentliche Wahrnehmung der Fragen des Umwelt-, Natur-, Landschafts- und Klimaschutzes zu verbessern, zu vertiefen und zu begleiten. Dazu beizutragen ist das Hauptziel der Arbeit der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“. Nur was man kennt und versteht lässt sich umfassend bewahren und schützen. Dieses Konzept muss so aufgebaut sein, dass sich alle Alters- und Berufsgruppen, Bevölkerungsschichten sowie Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen fühlen.

Dazu ist es notwendig die Datentechnik zu verbessern und zu optimieren, vereinzelte Bau- und Begrünungsarbeiten vorzunehmen, neue und weitere Regale aufzustellen, Flyer drucken zu lassen sowie Schilder anzubringen.

II.       Beschaffungen

Um das genannte Anliegen ordnungsgemäß und nachhaltig umsetzen zu können, bedarf es entsprechender Anschaffungen:

Gegenstand

Anzahl

Gesamtkosten in Euro

Bücher

    100

Ca. 3.000,00

Umweltspiele

      10

Ca.    100,00

Computer komplett

       1

Ca.    950,00

Regale

       2

Ca.      50,00

Tische

       2

Ca.    400,00

Stühle

     10

Ca.    500,00

Farbkopierer mit Faxgerät

       1

Ca. 2.000,00

Flyer

2.000

Ca. 1.200,00

Dachaufsteller

       3

Ca.    300,00

Objektschilder Edelstahl

       2

Ca. 1.500,00

Gesamt

  10.000,00

Die geplanten Beschaffungen bilden einen entscheidenden Grundstock für die angedachte Erweiterung und Änderung des Aufgabenprofils der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“.

Später sollen Zuschüsse, Spenden, Gebühren sowie Eigenmittel die Finanzierung tragen.

Daher bitten wir um Bereitstellung eines Betrages im Umfang von 10.000,00 Euro.

 

III.     Zusammenfassung und Ausblick

Die heutige Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ ist am 18.11.1988 mit dem Ziel entstanden die Umweltbildung und –aufklärung zu verstärken bzw. zu verbessern. Die Notwendigkeit besteht heute ebenso. Dies gilt es in vielfältigen Formen und Aktivitäten anzugehen. Dazu zählen nicht nur die traditionelle Bibliotheksarbeit –wie Ausleihe von Büchern-, sondern auch die Organisierung und Durchführung von Foren, Begegnungen, Lesungen und Exkursionen sowie die Entwicklung zu einer Stätte der Begegnung und des fachlichen Disputes.

Eine enge Verknüpfung zum AHA-Projekt Ellerbach im Raum der Stadt Bad Dürrenberg bis in den Raum des Landkreises Burgenlandkreises hinein, welches zusammen mit Borlachschule in Bad Dürrenberg realisiert wird, bietet sich da beispielsweise sehr gut an.

Hierzu ist jedoch notwendig nicht nur das Konzept der Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ anzupassen, sondern auch die Technik und Ausstattung zu verbessern und zu erweitern. Dieses Konzept muss so aufgebaut sein, dass sich alle Alters- und Berufsgruppen, Bevölkerungsschichten sowie Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen fühlen.

Dies lässt sich jedoch nur durch einen umfassenden finanziellen Anschub realisieren. Daher die Beantragung der 10.000,00 Euro als Spende für die Umweltbibliothek Merseburg „Jürgen Bernt-Bärtl“ und die damit verbundene Bitte einer wohlwollenden Prüfung und Bereitstellung der Finanzen.

 

Weitere Informationen zum Spendenprogramm der DOW Olefinverbund GmbH sind zu finden unter: Internetauftritt der DOW