Mitteilungen und Informationen

AHA-Radexkursion zum Elbe-Saale-Camp

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) lädt zur Fahrradexkursion im Rahmen des Elbe-Saale-Camps am Samstag, den 24.07.2010 in die Aue des Mündungsgebietes der Saale in die Elbe ein.
Treff: 10.00 Uhr am Vorplatz des Bahnhofes Calbe (Saa-le) – Ost
Ende: ca. 15.00 Uhr am Elbe-Saale-Camp - Elbwiese nahe der Barbyer Fähre/Fährstraße unweit der Saalemündung
Dauer: ca. 5 Stunden

AHA sieht Region Halle massiv von Projekt Dickstoffversatzanlage Angersdorf bedroht
Mit Entsetzen hat der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) das Vorhaben der GTS Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG aufge-nommen, 43 fast ausschließlich hochtoxische und zum Teil auch hochexplosive Filterstäube in Schächten in Angersdorf einzulagern. Auch ein Versatz mit Dickstoffen ändert nichts an der hohen Gefährlichkeit dieser Stoffe. Wenn man bedenkt, dass man in einem Zeitraum von ca. 25 Jahren etwa 2.000.000 Tonnen dieser Giftstoffe verbringen möchte, dann zeugt das von Unverantwortlichkeit gegenüber einer Region, wo schätzungsweise 300.000 Menschen wohnen. Die Bedrohungen bestehen nicht nur während des Antransportes von täglich bis zu 35 LKW und der oberirdischen Aufarbeitung der Gifte bevor man sie in die Schächte verbringt, sondern u.a. auch in der Reaktionsfreudigkeit mit Wasser und der Möglichkeit des Austrittes derartig kontaminierter Flüssigkeiten in die Umwelt. Das führt zu nachhaltigen Kontaminationen von Luft, Wasser und Boden. Gar nicht vorstellbar, was passiert, wenn Havariefälle auftreten, wie Unfälle mit den LKW, Explosion von freiwerdenden Filterstäuben sowie deren Ausbreitung auf der Basis der jeweiligen Windrichtung.
Die Einlagerung derartiger Stoffe bedeutet die Schaffung einer ober- und unterirdischen Giftmülldeponie, da sie keinesfalls zu einer Stabilisierung von Hohlräumen beitragen. Abgesehen davon, dass die Hohlräume in Angersdorf nicht als akut einsturzgefährdet gelten. Sollte perspektivisch eine Einlagerung erforderlich sein, fordert der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) bereits seit dem Gebirgsschlag am 11.09.1996 in der Grube Teutschenthal, die Verwendung der umliegenden Halden als Versatzmaterial zu prüfen. Hier handelt es sich um standortgerechtes Material.
Der AHA erinnert zudem in dem Zusammenhang daran, dass er immer wieder vor den Folgen der massenhaften Errichtung von Müllverbrennungsanlagen und des damit verbundenen Mülltourismus aus großen Teilen Europas gewarnt hat. Eine Folgeerscheinung ist die Entstehung von derartigen Filterstäuben, wie man u.a. bei den Protesten gegen die Müllverbrennungsanlage in Bernburg anmahnte. Aus den genannten Gründen fordert der AHA den Landtag und die Landesregierung Sachsen-Anhalt auf, sich seiner verfassungsrechtlichen Aufgabe zu stellen und sich für das Wohl der hier lebenden Menschen sowie für den Schutz von Natur, Umwelt und Landschaft einzusetzen.
Im konkreten Fall heißt es klar und deutlich eine Giftablagerung in Angersdorf ohne Wenn und Aber zu verbieten.

AHA unterstützt die Petition des Burgstetten-Vereins gegen die vorgesehene Errichtung eines Tagebaues zum Abbau von Porphyrgestein (Rhyolit) am Burgstetten
Der AHA unterstützt ausdrücklich die Petition des Burgstettenvereins vom 30.01.2010 und schließt uns dieser an.

Nein zum Bau des Elbe-Saale-Kanals!
Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder fordert seit langem den Stopp aller Planungen zum Elbe-Saale-Kanal, eines ökologisch und ökonomisch widersinnigen Vorhabens. Wir unterstützen daher die Initiative "Rettet die Elbe und ihre Auen" und bitten Sie, mit Ihrer Unterschrift gegen den Bau des Kanals zu stimmen. Sie können online unterschreiben. Bitte folgen Sie dazu dem Link: Sagen Sie Nein zum Bau des Elbe-Saale-Kanals

Lesen Sie hier die Position des AHA zum Bau des Kanals: AHA fordert Stopp aller Planungen zum Saale-Elbe-Kanal