Arbeitsgruppe Gesundbrunnen
Sitzungen der AG 2010
Ort: Reformhaus Halle
Versammlungsraum
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Termine:
Bis auf weiteres finden keine Treffen der AG statt. Sobald es neue Termine gibt, werden wir sie hier veröffentlichen.
Aktivitäten des AHA
Der AHA protestierte in einem offenen Brief gegen die Abholzungen im Areal des Gesundbrunnenbades. Lesen Sie hier den Text:
Fotos vom Gesundbrunnenbad, 20. Februar 2010
Foto: Stefan Ellermann
Foto: Stefan Ellermann
Foto: Stefan Ellermann
Foto: Stefan Ellermann
Foto: Stefan Ellermann
Foto: Stefan Ellermann
Stellungnahme des AHA zum Entwurf des Bebauungsplans Nr. 135 "Sportareal am Gesundbrunnen"
I. Grundsätzliches
In der gegenwärtigen Phase setzen sich schrittweise die Erkenntnisse durch, dass es ein generelles Umdenken in Sachen Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie des Schutzes von wertvollen Kulturdenkmalgut dringend erforderlich ist. Leider bestehen weiterhin starke Diskrepanzen zwischen den Erkenntnissen und den praktischen Schritten. So führen, laut Statistischem Bundesamt und Umweltbundesamt, vorrangig Siedlungs- und Verkehrsbau, aber auch Baumaßnahmen für Sport und Freizeit in Deutschland zu einer täglichen Flächenversiegelung von gegenwärtig ca. 120 bis 130 ha. Das entspricht einer Fläche von etwa 66 bis 70 Fußballfeldern bzw. im Jahr in etwa der Fläche der Stadt München, also 31.041 ha. Das erfordert neben einem globalen, europäischen, bundes- und landesweiten sowie überregionalen Handeln ein entsprechendes regionales Handeln. Dazu soll die am 07.12.2009 in Kopenhagen beginnende Klimakonferenz beitragen. Ähnlich ist es mit der Entwicklung und dem Schutz von Kulturdenkmalen zu sehen. Diese Zeugnisse von menschlichem Denken und Handeln gilt es zwingend im Einzeln und noch wichtiger im Ganzen zu erhalten. Beide Fakten sind wichtig, um menschliches Zusammenleben ökologisch, baulich und historisch in der Gegenwart und für die Zukunft vernunftorientiert frei von partikularen Interessen zu gestalten und nachhaltig weiter zu entwickeln. Innerhalb einer Großstadt wie Halle (Saale), wo vielerorts wertvolle Natur- und Grünbereiche zusammen mit bedeutsamen und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Kulturdenkmalen eine ungemein interessante und erhaltenswerten Zusammenhang mit einem umfassenden Wohngebiet darstellen, erfordert das eine besondere Erhaltungsnotwendigkeit. Entsprechend sensibel, weitblickend und fachlich-inhaltlich müssen daher diesbezügliche Planungen sein. Der nunmehr vorliegende Entwurf des Bebauungsplans Nr. 135 "Sportareal am Gesundbrunnen" erfüllt wie nachfolgend dargestellt keinesfalls diese Bedingungen.
