AHA hält Schutz der Saaleaue zwischen den Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“ für dringend geboten

Der heutige Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) weist seit fast 37 Jahren darauf hin, dass es die Saaleaue zwischen den Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“ wieder verstärkt naturnaher zu entwickeln gilt. Dieses Saaleufer, welches einst weitgehend unverbaut geblieben war sowie in enger Korrelation mit dem Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“, welche zusammen das FFH-Gebiet „Nordspitze der Peißnitz und Forstwerder in Halle“ ergeben, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amselgrund und Kreuzer Teichen, dem geschützten Landschaftsbestandteil Amtsgarten und dem flächenhaften Naturdenkmal Klausberge steht, gehört zu den wichtigsten Biotop- und Grünverbundräumen im halleschen Saaletal.

1a-Halle-Trotha Blick Nach Südwesten Auf Mühlgraben & Ostteil Schleuseninsel (1)

1a-Halle-Trotha Blick Nach Südwesten Auf Mühlgraben & Ostteil Schleuseninsel (1)

Nun mussten Mitglieder des AHA feststellen, dass in Halle-Trotha in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes „Forstwerder“ umfassende Bauarbeiten auf der Schleuseninsel zwischen Mühlgraben und Schleusengraben und am Ufer des Mühlgrabens stattfinden.

Diese Arbeiten haben offenbar das Ziel umfassende Uferbefestigungsarbeiten mit Porphyrsteinen vorzunehmen.

Für den AHA ist das eine ungeheuerliche und unverantwortliche Vernichtungsaktion an Umwelt, Natur und Landschaft. Die Arbeiten, welche mitten im Beginn der Brutzeit stattfinden, haben bereits zu massiven Beeinträchtigungen an und im Mühlgraben, an den Auenwaldresten und Streuobstbeständen auf der Schleuseninsel sowie zur Zerstörung bekannter Brutstätten des Eisvogels geführt.

Es ist nicht erkennbar, dass die Stadt Halle (Saale) als zuständige untere Naturschutzbehörde diesem Frevel Einhalt gebietet.

Daher fordert der AHA die Stadt Halle (Saale) auf diese Arbeiten zu stoppen, die Verantwortlichen zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen. An die Staatsanwalt Halle ergeht hiermit der dringende Appell die strafrechtliche Relevanz zu prüfen.

Ziel muss es auch sein, künftig derartige Aktivitäten erst gar nicht zuzulassen bzw. zu ermöglichen !

Solche Vorkommnisse und Ereignisse führen nach Auffassung des AHA dazu, dass sein seit dem Jahr 1980 bestehendes Engagement zum Schutz, Erhalt, Betreuung und Entwicklung der Saaleaue zwischen den Naturschutzgebieten „Nordspitze Peißnitz“ und ”Forstwerder“ dringend geboten ist und sogar eher einer umfassenden Verstärkung bedarf.

Wer sich dazu ebenso ehrenamtlich mit einbringen möchte, wende sich bitte an folgende Anschrift:

Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. – (AHA)
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
E-Mail AHA: aha_halle@yahoo.de
Internet: http://www.aha-halle.de
Tel.:: 0345 – 2002746

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